Natur entdecken Beiträge

MOIN Feldarbeit: Gelegeschutz bei Wiesenbrütern Teil 2

MOIN Feldarbeit: Gelegeschutz bei Wiesenbrütern Teil 2

Prädation, also der Raub von Eiern und Küken durch Fressfeinde, ist nicht die einzige Verlustursache für Wiesenvogelnester. Auf Weiden werden auch immer wieder Nester durch Viehtritt zerstört. Wie kann man verhindern, dass Nester durch Kühe zetreten werden?

MOIN Feldarbeit: Atmosphärische Klänge aus der Wiesenlandschaft

MOIN Feldarbeit: Atmosphärische Klänge aus der Wiesenlandschaft

Damit ihr auch mal in den Genuss der großartigen akustischen Klangvielfalt einer typischen norddeutschen Wiesenlandschaft kommt, präsentiere ich euch heute diese wundervolle Aufnahme aus einem Naturschutzgebiet nahe Bergenhusen – eine Wiesenklanglandschaft.

MOIN Feldarbeit: Nester finden über Umwege

MOIN Feldarbeit: Nester finden über Umwege

Wenn man eine Vogelart besser schützen will, sollte man über ihre Brutbiologie Bescheid wissen. Wenn man mehr wissen will über die Brutbiologie eines Vogels, dann sucht man die Nester. Das funktioniert bei den meisten Wiesenvogelarten – z.B. Kiebitz, Großer Brachvogel, Uferschnepfe, Austernfischer – sehr gut, bei der Bekassine ist das wesentlich schwieriger.

Abenteuer Tanasee – Reisetagebuch Teil 1

Abenteuer Tanasee – Reisetagebuch Teil 1

Seit mehreren Jahren engagiert sich der NABU im ostafrikanischen Äthiopien, seit 2012 in der Tanasee-Region. Hier unterstützt der NABU den Aufbau des UNESCO-Biosphärenreservats, das 2015 anerkannt und eröffnet wurde. Biosphärenreservate sind Modellregionen, die zeigen wollen, wie sich wirtschaftliche Interessen mit Natur- und Umweltschutz zusammen bringen lassen. Armut und soziale Ungleichheit machen diese Aufgabe in Äthiopien natürlich besonders schwierig. In Bahir Dar, im nördlichen Hochland Äthiopiens, soll in Zukunft das Thema Umweltbildung unbedingt eine wichtige Rolle spielen. Dafür machen wir uns auf den Weg! Wir, das sind: Jan, Lizzy, Doris, Marie, Ronja und Manuel. In den nächsten zwei Wochen berichten wir auf diesem Blog von unseren Erlebnissen, Erkenntnissen und Ergebnissen am Tanasee. 

MOIN Feldarbeit: Auf der Suche nach den Regenwürmern

MOIN Feldarbeit: Auf der Suche nach den Regenwürmern

Im MOIN findet nicht nur Vogelforschung statt, es wird auch das gesamte Ökosystem im Blick behalten. Denn die Vögel müssen ja auch etwas fressen. Und ohne Nahrung gibt es keine Vögel. Also geht es letztendlich doch wieder um die Vögel …

MOIN Feldarbeit: Ein Fest für den Kiebitz!

MOIN Feldarbeit: Ein Fest für den Kiebitz!

Das Artenschutzprojekt „Sympathieträger Kiebitz“ ist ein ausgezeichnetes Projekt in der UN-Dekade Biologische Vielfalt! Zur feierlichen Preisverleihung durch die Staatssekretärin des Landesumweltministeriums gab es ein kleines Fest in Bergenhusen mit kurzen Vorträgen und einer Exkursion.

MOIN Feldarbeit: Gelegeschutz bei Wiesenbrütern Teil 1

Brachvogelgelege

Dieses Nest eines Großen Brachvogels wird vor Prädation geschützt

Von Mitte April bis Mitte Juni ist hier im MOIN die Hochsaison, alle Vogelarten schreiten zur Brut. Dann gilt es, zu erfassen, wo genau welche Vogelarten brüten und wie viele Paare zu finden sind. Diese Zählungen haben in den letzten Jahren immer kleinere Zahlen ergeben – deutschlandweit und auch in Schleswig-Holstein. Besonders stark zurückgegangen sind die Zahlen der Brutvögel der Agrarlandschaft, das sind vor allem Arten, die am Boden brüten.

Von der Großstadt in die wilde Natur: Ein Vogelexperte packt an

Von der Großstadt in die wilde Natur: Ein Vogelexperte packt an

Moin, ich heiße Marius Adrion und arbeite beim NABU Bundesverband als Referent für Umweltinformationen und Vogelschutz. Das klingt nicht nur ziemlich spannend,  das ist es auch. Denn als Mitarbeiter des NABU, dem größten Vogelschutzverband in Deutschland, kann ich viel für den Vogelschutz in Deutschland, Europa und der Welt erreichen.

Diese wichtige Arbeit ist jedoch fast immer Schreibtischarbeit. Als Biologe und Ornithologe bin ich aber auch sehr gerne draußen unterwegs. Um also etwas aus Berlin rauszukommen, werde ich meine Kollegen vom Michael-Otto-Institut im NABU (MOIN) für vier Wochen tatkräftig unterstützen.

Abschied mit gutem Gefühl

Abschied mit gutem Gefühl

Mehr als zwei Monate sind bereits vergangen, seit wir für den NABU nach Indonesien aufgebrochen sind. Ein Dorf am Rande eines Regenwaldschutzprojektes des NABU in Nord-Sulawesi wurde für Wochen zu unserem zu Hause. Im angrenzenden Waldgebiet sind wir auf die Suche nach Koboldmakis gegangen. Mit Hilfe von Rufaufnahmen haben wir die Verbreitung der nachtaktiven 07Äffchen untersucht um herauszufinden, ob sie als Indikatorarten für den Zustand des Waldes dienen können.

Die Auswertung beginnt

Die Auswertung beginnt

Nach den ebenso erfolgreichen wie aufregenden Tagen des Koboldmaki-Monitorings im Waldgebiet Popayato Paguat haben wir uns nun wieder erholt und konnten all die Eindrücke erst einmal sacken lassen. Wir bekommen allmählich die schon längst überfällige Regenzeit zu spüren und sind dankbar, dass uns die nun einsetzenden, heftigen Tropenschauer nicht schon bei der Datenaufnahme im Wald überrascht haben. Die Folgen des Klimawandels sind auch hier auf der Insel Sulawesi bereits seit einigen Jahren spürbar. Der klare Fluss, dessen Bett wir vor wenigen Tagen noch für die Aufnahme der Koboldmaki-Stimmen hinaufgelaufen sind, hat sich in einen reißenden Strom verwandelt. Außerhalb des NABU-Projektgebietes, wo durch Abholzung der Wald entlang des Flusses verschwunden ist, führen die ergiebigen Regenfälle zu einer massiven Erosion und Totalverlust der sensiblen dünnen Bodenkrume.