Erneuerbare Energien Beiträge

Zwischenerfolg für mehr Waldschutz

Zwischenerfolg für mehr Waldschutz

EU-Ausschuss stimmt für Limits bei der Biomasse Förderung

Beim Ringen um die Förderung der Bioenergie in der EU konnten wir einen ersten Teilerfolg verbuchen: Der Umweltausschuss stimmte für ein Beenden der Subventionen für die Verbrennung von Waldholz und für ein Halbieren der Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse.

Falsche Anreize: Wie die EU-Gesetzgebung die Entwaldung vorantreibt und das Klima bedroht

Falsche Anreize: Wie die EU-Gesetzgebung die Entwaldung vorantreibt und das Klima bedroht

Wälder spielen eine signifikante Rolle bei der Eindämmung der Klimakrise. In den Modellen des Weltklimarates IPCC sind sie als wichtige CO2-Senke einberechnet – werden sie stattdessen abgeholzt und verfeuert, rücken alle Klimaziele in weite Ferne. Unsere Zukunft hängt somit an der Zukunft unserer Wälder.

Antwort auf den ZDF-Bericht „Rotmilan gegen Windkraft – Das Märchen vom bedrohten Greifvogel”

Antwort auf den ZDF-Bericht „Rotmilan gegen Windkraft – Das Märchen vom bedrohten Greifvogel”

Am 22. Februar 2022 veröffentlichte das ZDF in seinem Magazin „Frontal 21“ einen Beitrag zum Ausbau der Windenergie und der möglichen Gefährdung für den Rotmilan. Dieser und der dazugehörige Online-Artikel wurden in den sozialen Medien intensiv diskutiert.

EU-Taxonomie: Greenwashing mit weitreichenden Folgen

EU-Taxonomie: Greenwashing mit weitreichenden Folgen

Seit Monaten haben wir die Entscheidung der EU-Kommission erwartet, ob fossiles Gas und Atomenergie in die EU-Taxonomie aufgenommen wird. Vielfach wurde kritisiert, dass eine Klassifizierung von konventionellen, fossilen und risikobehafteten Technologien institutionelles Greenwashing darstellt. Greenwashing, so wurde regelmäßig betont, würde die Glaubwürdigkeit der EU-Taxonomie erheblich beeinträchtigen und den European Green Deal vor erhebliche Probleme stellen. Auch der NABU hat dies in den vergangenen Monaten immer wieder hervorgehoben.

Am Silvesterabend, den 31.12.2021 gegen Mitternacht, hat die EU-Kommission nun Fakten geschaffen. Sie schlägt vor, dass Gas und Atomenergie befristet Eingang in die EU-Taxonomie finden sollen. Das wertet der NABU als folgenschwere Fehlentscheidung.

EU-Taxonomie: Es droht institutionelles Greenwashing

EU-Taxonomie: Es droht institutionelles Greenwashing

Mit der Taxonomie hat sich die EU die Gestaltung eines zentralen Instruments für den Green Deal vorgenommen. Auf wissenschaftlicher Basis soll die Taxonomie Nachhaltigkeitsstandards für Finanzanlagen setzen. Einher geht die Nachhaltigkeitseinstufung mit einer ambitionierten Unternehmensberichterstattung, die Umwelt- und Klimafolgen von Wirtschaftsaktivitäten dokumentiert.

Irrweg auf der Straße: Verbrennungsmotor und synthetische Kraftstoffe sind nicht die Zukunft

Irrweg auf der Straße: Verbrennungsmotor und synthetische Kraftstoffe sind nicht die Zukunft

Es wird eng für den Verbrennungsmotor – und damit die nach wie vor auf Diesel und Benziner spezialisierte Autoindustrie in Deutschland. Weltweit kündigen immer mehr Staaten an, in den kommenden fünf, zehn oder spätestens zwanzig Jahren keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr zulassen zu wollen. Darunter für die deutschen Hersteller so wichtige Märkte wie Großbritannien oder Frankreich, aber auch Indien, Kalifornien, die Niederlande oder Dänemark.

Kommen jetzt endlich höhere Klimaziele?

Kommen jetzt endlich höhere Klimaziele?

In Deutschland hat sich eine neue Debatte entsponnen, die Klimaziele zu erhöhen. Ausgangspunkt der politischen Diskussion ist das im Dezember angepasste Klimaziel der EU. Bis 2030 will die EU den Ausstoß von Treibhausgasen statt wie im Jahr 2014 beschlossen um 40 Prozent nun um 55 Prozent mindern (hier unsere Bewertung der EU-Ziele). Es wird Zeit, dass endlich auch die nationalen Ziele erhöht werden!

Fünf Jahre nach Paris

Fünf Jahre nach Paris

Am 12. Dezember 2015 fiel in Paris der Hammer und Laurent Fabius, der damalige französische Außenminister und Gastgeber der Weltklimakonferenz, verkündete, dass das Pariser Klimaabkommen angenommen ist.Wir haben es damals gefeiert, so wie fast alle Akteur*innen aus der Klimabewegung und der Politik.

Mit dem Pariser Klimaabkommen wurde sich unter anderem darauf verständigt, die globale Erderhitzung auf 1,5°C, zu begrenzen. Der Weg dorthin soll über individuelle Ziele auf Ebene jedes einzelnen Staates erfolgen. Schon 2015 sah dieser Weg nicht so aus, als ob er zum Ziel führen würde, sodass ein Überprüfungsmechanismus geplant wurde, der dazu führen soll (und muss), dass die individuellen Klimaschutzziele stetig angehoben werden. So soll die Aufwärtsspirale in Gang kommen.

Fünf Jahre später ist es Zeit für eine erste Bilanz. Wobei das eigentlich immer noch zu früh ist, denn es trat zwar bereits im November 2016 in Kraft, die Regelungen des Pariser Abkommens greifen jedoch erst ab 2020 – also ab diesem Jahr. Dennoch: Was ist seitdem passiert, was hat das Pariser Klimaabkommen gebracht?

Versteckter Energieverbrauch

Versteckter Energieverbrauch

Dass unser Energieverbrauch Umwelt und Klima schädigt, davon haben die meisten inzwischen gehört: Wir nutzen abschaltbare Steckerleisten, schalten den Fernseher richtig aus, dämmen unsere Häuser besser und nutzen Erneuerbare Energien zum Heizen. Energieeffizienz ist in aller Munde. Weniger bekannt ist den meisten die sogenannte „Graue Energie“, hier kann man noch viel mehr für den Klimaschutz tun – aber was genau ist Graue Energie?

Bundesregierung vergibt erste Green Bonds

Bundesregierung vergibt erste Green Bonds

Etwa vier Milliarden Euro beträgt das Volumen der vom Bund aufgelegten grünen Bundesanleihen (Green Bonds). Mit den Einnahmen aus den ersten grünen Bundeswertpapieren sollen saubere Verkehrssysteme, Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen von Fahrzeugen, der Übergang zu einer weitgehend mit erneuerbaren Energien arbeitenden Wirtschaft sowie zu einem effizienteren Energieverbrauch und die Förderung von klimaresilienten Wäldern und Naturlandschaften finanziert werden.