Karte

Noch kein Zugverhalten

Lilly und Robert sind noch immer im Rastgebiet.

Arthur folgt Michael

Arthur folgt fast der Route von Michael nur mit einigen hundert Kilometern Entfernung und etwas weiter südlich. Gestern (22. Feb.) hatte er noch gut 40 Kilometer bis zur sudanesischen Grenze zurückzulegen.

Michael hat es schwer

Michael hat es jetzt schwer, denn er  musste am Montag (18. Feb.) den Direktflug Richtung Nordosten über die Nubische Wüste abbrechen. Er schlug stattdessen einen östlichen Kurs ein, um auf diese Weise an den Nil zu gelangen. Danach wird er entlang des Flusslaufes gen Norden ziehen. Über der Wüste herrschen häufig starke Nordostwinde, die den Heimzug der Störche behindern. Nun zieht Michael entlang der Grenze zwischen Wüste und Sahelzone zum Nil. Vorgestern (21. Feb.) hatte er noch mehr als 700 Kilometer bis dahin.

Gustav ist im Sudan gestartet

Am Mittwoch (20. Feb.) ist nun auch Gustav zu seinem Heimzug gestartet. Am ersten Tag flog er nur gut 120 Kilometer nach Norden, um an den Lauf des Nils zu gelangen. Gestern war er dann schon nördlich von Khartum. Seine ersten Tagesetappen sind noch recht kurz. Trotzdem liegt seine Position derzeit schon weiter nördlich als die von Michael.

Hans Albert ist angekommen

Am Donnerstag (21. Feb.) um 16:20  Uhr ist Hans Albert in Vaale gelandet. Damit hat er in den letzten Tagen noch einmal richtig Gas  gegeben.

Am Montagabend (18. Feb.) war Hans Albert nahe des Waldes von Fontainebleau vor den Toren von Paris gelandet, um dort die Nacht zu verbringen. Am nächsten Abend war er schon in Nordfrankreich und am nächten Tag hatte er schon Deutschland erreicht. Er verbrachte die Nacht bei Dülmen. Am Donnerstagmorgen stattete er noch dem Tierpark in Rheine einen Kurzbesuch ab. Wahrscheinlich hat er dort einige mitziehende Artgenossen abgeliefert. Denn im Tierpark Rheine gibt es eine Storchenkolonie.

Am Abend hatte er dann 270 Kilometer zurückgelegt. Insgesamt hat Hans Albert 11 Tage für seinen Heimzug gebraucht. Davon hat er allerdings zwei Tage Pause gemacht.

Der Heimzug beginnt!

Drei unserer Senderstörche sind bereits auf dem Heimflug in die Brutgebiete. Michael und Arthur haben aber zunächst die Nubische Wüste zu überqueren, um an den Nil zu gelangen. Michael ist gut eine Woche später als im vergangenen Frühjahr gestartet. Arthur ist dagegen voll im Plan. Hans Albert kann es etwas ruhiger angehen lassen, denn er hat von Spanien aus den kürzesten Weg.

Bei Gustav, Lilly und Robert ist noch keine Zugunruhe zu erkennen. Sie rasten noch immer am gleichen Ort im Sudan.

Arthur ist wieder aufgetaucht

Von Arthur gibt es wieder Ortungen, die allerding  noch nicht auf der Karte verzeichnet werden konnten. Er hatte sich tatsächlich die ganze Zeit in der Nähe der Stadt Maiduguri aufgehalten. Am Donnerstag und Freitag (14. und 15. Feb.) überquerte er den Nordzipfel von Kamerun mit dem Waza Nationalpark. Dann ging es nach Osten Richtung Lac Fitri weiter. Auch Arthur ist auf dem Rückflug.

Michael ist endgültig gestartet

Bis Dienstag (12. Feb.) hatte Michael noch in der Savanne südlich des Lac Fitri gerastet. Dann ist er Richtung Nordost gestartet. Er legte bis zum Freitag täglich bis zu 200 Kilometer zurück. Er scheint den direkten Weg über die Nubische Wüste Richtung Nil nehmen zu wollen. Mal sehen ob es in diesem Jahr klappt. In anderen Jahren musste er seine Route ändern, denn die nordöstlichen Winde erschwerten den Direktflug. Immerhin hat er noch mehr als 1200 Kilometer bis zum Nil vor sich.

Hans Albert in Frankreich

Hans Albert hat es scheinbar noch nicht so eilig. Er machte zunächst am Montag (11. Feb.) einen Tag lang Pause am Ebro bei Saragosa. Dann ging es Dienstag gut 120 Kilometer weiter nach Norden bis nach Pamplona ins Baskenland. Die Nacht verbrachte er ein wenig ungewöhnlich auf dem Dach des Estadio El Sadar, dem Fußballstation von CA Osasuna. Am nächsten Morgen überquerte er die Pyrenäen und erreichte Frankreich. Er wählte dabei eine Route, die nahe der Atlantikküste über Bayonne entlangführte.

Die nächsten zwei Tage legte er wieder eine Pause ein, die er auf den Wiesen am Fluss Adour verbrachte. Im Satellitenbild sind feuchte Wiesen mit zahlreichen Teichen oder Altwässern zu erkennen. Kein Wunder, dass er hier einige Zeit verweilte. Am Samstag (16. Feb.) ging es weiter Richtung Bordeaux.

Bei Lilly nichts Neues

Lilly befindet sich immer noch östlich des Blauen Nil. Sie hat zwar mal einen Ausflug Richtrung Westen gemacht, aber meist sucht sie die Felder östlich des Flusses intensiv ab.