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Was macht Adele

Im Gästebuch fragten einige Leser nach Adele. Ihr geht es gut. Sie ist Ende März aus Spanien zurückgekommen und musste auf ein anderes Dach umziehen. Jetzt brütet sie schon seit einiger Zeit. Wir werden versuchen ihr einen neuen Sender zu geben, sofern wir sie fangen können.

Gustav ist umgezogen

Gustav hat ganz in der Nähe von seinem ersten Zufluchtsort ein neues Nest gefunden. Die Nisthilfe wurde erst kürzlich in Stand gebracht. Nun baut Gustav fleißig und schleppt jede Menge Zweige an. Aber Gustav musste sich schon den Angriff von zwei weiteren Störchen erwehren, die offenbar auch Interesse an diesem Nest hatten. Aber Gustav konnte sie abwehren, ist aber noch immer solo. Es ist aber noch genug Zeit zum finden einer Partnerin.

Brutgeschäft bei Arthur

Arthur ist am Nest gelandet während seine Partnerin brütet (Foto: Meike Dose).

Das erste Ei

Bei Lilly und Robert liegt das erste Ei im Nest.

Bei Arthur wird schon gebrütet

Arthur hat sein Nest zusammen mit dem Weibchen übernommen. Er hat den Konkurrenten vertrieben. Das Weibchen ist wohl das vom Vorjahr. Sicher kann man sich da aber nicht sein, denn es ist unberingt.

Lilly und Robert richten ihr Nest her

Lilly und Robert haben ihr Nest endgültig zurückerobert. Am Samstag (14. April) bauten Sie ihre Kinderstube kräftig aus, schleppten Zweige heran und polsterten die Nistmulde mit Gras und Stroh aus. Bald dürfte das erste Ei im Nest liegen.

In vielen Kommentaren tauchte die Frage auf, warum sich die beiden nicht einfach eine neue Nisthilfe suchen und die bereits brütenden Störche in Ruhe lassen. Außerdem sollten mehr Nisthilfen aufstellen.

Nun zunächst gibt es zumeist sehr viele unbesetzte Nisthilfen im Lande, so dass daran wahrlich kein Mangel herrscht. Aber warum werden ältere Nester gegenüber neuen ungebraucht Nisthilfen bevorzugt? Vermutlich zeigt den nestsuchenden Störchen ein bereits gebrauchtes und ausgebautes Nest an, dass man hier mit Erfolg brüten kann. So werden diese Nester von den zuerst zurückkehrenden Störchen ohne Nest bevorzugt aufgesucht. Sie kommen dann mit den eigentlichen „Nestbesitzern“ in Konflikt, denn Störche sind zumeist ihrem Nest aus dem Vorjahr treu. Es kommt zu heftigen Kämpfen und häufig, aber nicht immer (siehe Gustav), setzen sich die alten Nestbesitzer durch.

Zudem vertreiben die angestammten Störche andere Storchenpaare auch von benachbarten Nisthilfen. Sie wollen offenbar keine Konkurrenz dulden. Etwas anderes ist es in Storchenkolonien. Hier besteht meist eine so gute Nahrungsgrundlage, dass Nachbarn geduldet werden.

Lilly und Robert haben ihr Nest zurückerobert (Foto: Frank Hartmann).

Gustav musste sich ein neues Nest suchen

Gustav war einige Tage lang vermisst. Nur eines wussten wir – er war nicht auf seinem Nest in Pahlen. Aber auch der Sender hatte noch keine neuen Ortungen geliefert.

So machte sich NABU-Storchenbetreuer Rolf Zietz auf die Suche. Gleich im Nachbardorf Hohenlieth wurde er fündig. Gustav stand auf einem Nistmast nahe eines Bauernhofes. Hierhin war er schon vor einigen Jahren einmal ausgewichen, als sein Nest von anderen Störchen besetzt war. Leider sieht die Nisthilfe ein wenig ramponiert aus, aber Gustav schleppt schon fleißig Nistmaterial heran. Vielleicht kann er ein Weibchen für das Nest begeistern. Zumindest kann er sein bekanntes Nahrungsrevier weiter nutzen.

Etwas überraschend war es schon, dass Gustav sein Nest nicht zurückerobern konnte, denn das anwesende Storchenpaar hatte noch keine Eier gelegt.

Gustav auf seinem neuen Nest in Hohenlieth. Noch ist er allein. (Foto: Rolf Zietz)

 

Lilly und Robert haben ihr Nest zurückerobert

Lilly und Robert sind auch zurückgekommen. Robert erreichte Gribbohm schon am Dienstagabend (10. April) und wurde offensichtlich noch von dem Paar vertrieben, dass zwischenzeitlich das Nest besetzt hatte und schon brütete. Die Nacht verbrachte er auf der anderen Seite des Nordostseekanals in Hochdonn. Früh am nächsten Morgen flog er neue Angriffe und die Eier flogen aus dem Nest.

Lilly erreichte am Dienstagnachmittag ein Nest bei Dargardt in Brandenburg und verbrachte dort die Nacht. Am nächsten Tag ging es via Hamburg nach Gribbohm. Am Abend flog sie dann gemeinsam Angriffe auf die neuen Nestbesitzer. Gestern (12. April) hatten sie dann ihr Nest endgültig zurückerobert.

Michael ist nicht mehr allein

Seit Sonntag (8. April) hat Michael eine unberingte Partnerin. Heute scheint es so, dass sogar schon gebrütet wird.

Lilly und Robert kommen gut voran

Lilly und Robert hatten am Sonntag (8. April) die Karpaten fast hinter sich gelassen. Sie flogen bei Lwiw durch den westlichen Zipfel der Ukraine in Richtung Polen. Beide ziehen in unterschiedlichen Trupps, aber fast auf einer indentischen Route. Dabei hat Robert gut eine Stunde Vorsprung vor Lilly. Ob sie wohl beide am gleichen Tag ankommen?