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Ronja bei El Pinto

Ronja befindet sich derzeit an der Recyclinganlage bei El Pinto. Das liegt gut acht Kilometer südlich der Deponie von Vaciamadrid. Neben der Anlage ist eine Deponiefläche zu erkennen, auf denen mehrere Ortungen von Ronja zu finden sind. Hier scheint sie noch etwas Fressbares zu finden.

Die Nächte verbringt sie in weiter südlich gelegenen Gewerbegebiet. Spanische Ornithologen haben vor einigen Tagen die überwinternden Störche im Gebiet gezählt und kamen auf etwa 4.000 Individuen.

Nobby verlässt den Gambia

Nobby hat nach Weihnachten das Grenzgebiet zwischen Senegal und Gambia verlassen. Während er sich bis Weihnachten westlich der Stadt Kaolack befand, ist er am 26. Dezember noch gut 30 Kilometer weiter nach Norden gezogen. Silvester flog er eine Schleife von über 60 Kilometer nach Norden um dann wieder im gleichen Gebiet zu landen. In der Gegend um Kaolack werden vor allem Erdnüsse angebaut.

Nichts Neues bei Arthur und Michael

Arthur und Michael rasten noch immer im nördlichen Teil des Tschadsees. Von Arthur können wir es eigentlich nur vermuten, denn sein Sender meldet sich nicht. Lediglich am 18. Dezember erhielten wir aktuelle Positionsdaten. Da befand er sich ganz in der Nähe von Michael. Wahrscheinlich sind die beiden im gleichen Trupp unterwegs. Michaels neueste Ortungen stammen aus Nordnigeria, zehn Kilometer von der Grenze zum Tschad entfernt.

Gustavs neue Reiselust

Zum Jahresende ist Gustav wieder ein wenig reiselustig geworden. Am 27. Dezember startete er von seinem Rastgebiet nahe des Dinder Nationalparks, um in Richtung Osten zu ziehen. Er überquerte den Blauen Nil und verbrachte die Nacht am Weißen Nil. Dann ging es noch einmal gut 200 Kilometer weiter nach Osten in die Provinz Kordofan. Jetzt befindet er sich an der Grenze zwischen Wüste und Savanne.

Gustav bleibt im Süden

Nachdem Gustav Anfang Dezember das Gebiet um Wad Medani verlassen hatte und nach Süden geflogen ist, hat sich bei ihm nichts Neues ergeben. Er fliegt nördlich des Dinder Nationalparks herum und sucht seine Nahrung vorwiegend auf den Feldern der Bauern.

Nichts Neues bei Nobby

Mittlerweile hält sich Nobby bereits seit dem 27. Oktober im Grenzgebiet zwischen Gambia und Senegal auf. Er hat wohl ein attraktives Rastgebiet gefunden. Dort finden sich seine Ortungen vor allem in der Kulturlandschaft mit dem regelmäßigen Muster der Felder. Aber auch aus den Flussauen der Nebenflüsse des Gambia stammen zahlreiche Ortungen. Nobby durchstreift ein Areal von 60 mal 40 Kilometer Größe.

Am Tschadsee

Michael befindet sich immer noch im nördlichen Teil des Tschadsees nur fünf Kilometer von der Grenze zu Nigeria entfernt. Vermutlich hält sich auch Arthur dort auf, aber von ihm haben wir leider keine Informationen. Sein Sender hat offenbar kein Netz. Michaels Aktionsraduis beträgt nur etwa fünfzehn Kilometer. Er macht auch keine Anstalten, das Gebiet zu verlassen. Da folgt er ganz seinen Gewohnheiten aus den Vorjahren.

Bei Ronja nur unregelmäßige Datenlieferungen

Der Sender von Ronja hat sich eine Zeit lang sich nicht gemeldet. Offenbar hat der alte Sender nicht genug Energie, um regelmäßig die Positionsdaten zu senden. Gestern hat er aber wieder einen Datensatz geliefert. Es ist alles okay bei Ronja. Sie pendelt wie gehabt zwischen der Mülldeponie und der Radiostation im Osten von Vaciamadrid.

Gustav fliegt wieder nach Süden

gustav_iconBis vor wenigen Tagen war Gustav westlich des Blauen Nil geblieben. Dort suchte er vor allem auf den bewässerten Feldern nach Futter. Am Mittwoch (1. Dezember) machte er sich wieder nach Südwesten Richtung Äthiopischer Grenze auf. Dort, in der Umgebung des Dinder Nationlapark, war Gustav schon einige Wochen zuvor.

Nobby weiterhin am Gambia

Nobby_IconNobby befindet sich jetzt vor allem nördlich des Flusses Gambia im Senegal. Eine Zeit lang hielt er sich am Bao Bolong, einem Nebenfluss des Gambia, auf. Hier verbrachte er einige Nächte, vor Räubern sicher, auf den Sandbänken im Fluss. Seine Nahrung suchte er dagegen nur wenige Kilometer vom Fluss entfernt auf den Feldern der Bauern. Gestern ist er dann 30 Kilometer weiter nach Westen geflogen. Aber auch hier findet Nobby vor allem das gleichmäßige Muster der Felder der Bauern.