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Nobby auf dem Weg durch die Sahara

Arthur IconNobbys Reise ist noch nicht zuende! Am Mittwoch (21. September) war er an den Berrgen des Atlas entlang nach Südenwesten gezogen, bis er fast Agadir am Atlantik erreichte. Am Abend machte er gut 60 Kilometer westlich der Stadt die nächtliche Pause. Am nächsten Tag überquerte er den Atlas, der an dieser Stelle gut 230 Kilometer breit ist. Am Abend hatte er dann tatsächlich die Sahara und das Nachbarland Algerien erreicht. Am Abend des 23. September war er schon gut 150 Kilometer weiter nach Süden gezogen, wo er mitten in der Wüste bei der Stadt Tindouf übernachtete.

Das waren bis jetzt die letzten Ortungen. Über der Sahara wird er kein Netz haben, so dass wir hoffentlich aus Mali oder Mauretanien wieder von ihm hören werden. Nobby bereitet uns eine große Überraschung, denn er gehört wohl noch zu den Weißstörchen die in Westafrika überwintern.

Gustav fast am Ziel

gustav_iconGustav ist am Dienstag (20. September) zunächst vom Assuan-Stausee Richtung Süden gezogen um dann am nächsten Tag Richtung Südwesten abzubiegen. Mittwochnacht scheint er am Nil verbracht zu haben. Dann ging es in zwei Etappen (460 Kilometer und 350 Kilometer) über die Nubische Wüste. Am Freitagnachmittag hatte er nur noch 180 Kilometer bis zur Grenze, also fast sein erstes Ziel erreicht.

Nobby bei Marakesch

Nobby_IconNobby verbrachte die Nacht von Samstag (17. September) auf Sonntag (18. September) auf den Hallendächern bei der Mülldeponie von Medina Sidonia. Aber dort hielt es ihn nicht, sondern er machte sich in Richtung Süden auf, ohne die Mülldeponie zu besuchen. Gegen Mittag startete er die Überquerung der Straße von Gibraltar, aber nicht an der kürzesten Stelle. Er brauchte für die über 40 Kilometer weite Strecke etwa 50 Minuten und erreichte westlich von Tanger das afrikanische Festland.

Am Abend sollte er 160 Kilometer zurückgelegt haben und bei Ksar-el-Kebir in der Flussniederung des Qued Loukos landen, dem längsten Fluss Marokkos. Am nächsten Tag flog er gut 100 Kilometer nach Süden in die Gegend von Kenitra und am Dienstag sollten es noch einmal 300 Kilometer bis nach Marakesch sein. So weit in den Süden war bisher noch keiner unserer besenderten Westzieher geflogen!

Ronja nicht auf der Mülldeponie

ronja_iconRonja legte ein ungewöhnliches Verfhalten an den Tag. Sie war in den vergangenen Tagen nicht auf der großen Mülldeponie von Vaciamadrid, sondern im Tal des Rio Manzanares, südlich der Deponie. Geschlafen wurde auf den Gebäuden in einem Gewerbegebiet bei Pinto 8,5 Kilometer weiter südlich des Rio Manzanares.

Michael geht es gut

michael_iconMichael scheint es gut zu gehen. Er wurde in den vergangenen Tagen in einem nur fünf mal fünf Kilometer großen Areal nördlich des Lac Fitri geortet. Das spricht dafür, dass er eine gute Futterquelle aufgetan hat.