Gustav ist angekommen

Von unseren fünf Ostziehern ist Gustav als erster zurück gekommen. Am Samstag (30. März) landete er auf seinem Nest in Tielen. Nach Tielen musste er bekanntlich im letzten Jahr ausweichen, weil sein Nest in Pahlen von früher heimgekehrten Störchen bereits besetzt war. So auch in  diesem Jahr. Da Tielen unweit von Pahlen, am nördlichen Ufer der Eider liegt, kann er sein angestammtes Revier weiter für die Nahrungssuche nutzen. Jetzt wartet er auf ein Weibchen.

Für den letzten Abschnitt seiner Reise durch Deutschland hat sich Gustav allerdings viel Zeit gelassen. Am Mittwochabend (27. März) war Gustav schon am Oderbruch. Donnerstag zog er nur gut 110 Kilometer nach Nordwesten, um in einer kleinen Ortschaft südlich der Müritz die Nacht zu verbringen. Am nächsten Tag ging es bis fast an die Ostseeküste. Bei Grevesmühlen, zwischen Lübeck und Wismar, machte er wieder Rast. Am Samstag flog er dann die restlichen 120 Kilometer nach Tielen.

Lilly ist wieder unterwegs

Nun hat auch Lilly ihre Pause in Israel beendet und ist Vorgestern (26. März) wieder gestartert. Gestern früh wurde sie bereits in Syrien geortet.

Robert kurz vor Istanbul

Robert hat in zwei Tagen fast ganz Anatolien durch quert. Gestern Vormittag warenes noch gut 130 Kilometer bis nach Istanbul.

Arthur in der Puszta

Nachdem Arthur die Karpaten vorgestern (26. März) hinter sich gelassen hat und Siebenbürgen durchquerte, erreichte er gestern Abend die Puszta.

Michael kommt gut voran

Die letzte Ortung von Michael stammt von Vorgestern (26. März) aus der Gegend von Zielona Gora. Da waren es noch gut 30 Kilometer bis zur Grenze.

Gustav hat Deutschland erreicht

Auch Gustav wird in Kürze seinen Brutplatz erreichen. Gestern Nachmittag (27. März) erreichte er das Oderbruch südlich von Bad Freienwalde. Nun sind es nur noch zwei Tagesetappen bis nach Pahlen. Und das Wetter soll auch gut werden, so dass er ohne Probleme fliegen kann.

Lilly immer noch in Israel

Lilly macht noch immer Pause. Allerdings wechselte sie den Rastplatz und flog eine Schleife von gut 80 Kilometer nach Beer Scheva, um dort auf der Mülldeponie am Rande der Negev weiter zu rasten.

Robert ist wieder unterwegs

Robert hatte am Freitag (22. März) seine Heimreise fortgesetzt. Am Samstag erreichte er die Türkei und überflog den Golf von Iskenderun. Sonntag zog er noch bis an den Fuß des Taurus Gebirges bei Tarsus. Am Montag (25. März) überquerte er die Berge und gelangte nach Anatolien.

Arthur in Europa

Auch Arthur kommt rasch voran. Am Mittwoch (20. März) hatte er schon Anatolien hinter sich gelassen und nahm am Nachmittag die Überquerung des Marmarameeres in Angriff. Er flog über eine Halbinsel zwischen den Städten Yalova und Mudanya um dann 85 Kilometer quer über das Mamarameer zu fliegen. Auf diese beschwerliche Weise umflog er das Stadtgebiet von Istanbul. Allerdings brauchte er dafür mehr als zwei Stunden. Nachdem er das Ufer erreicht hatte, machte er Rast bis zum nächsten Morgen.

Diese Etappe muss Arthur sehr angestrengt haben, denn am nächsten Tag flog er nur gut 15 Kilometer weit nach Norden, um dann wieder zu rasten. Am Samstag (23. März) um die Mittagszeit erreichte er dann den Fuß der Karpaten. Bis zum Abend flog er noch bis in das Tal des Olt, einem Flusstal in den südlichen Karpten. Am nächsten Morgen flog er weiter talaufwärts. Gegen Mittag überquerte Arthur Hermannstadt und hatte somit Siebenbürgen erreicht.

Gustav in Polen

Gustav hat im Gegensatz zu Michael die bekannte Route über die Karpaten, durch Siebenbürgen bis nach Polen genutzt. Am Samstag (23. März) hatte er die Gegend um Krakau erreicht. Gut 900 Kilometer noch, dann hat auch er sein Brutgebiet erreicht.