Gustav Beiträge

Gustav in den Sudan gezogen

Jetzt kommen die Ortungen von Gustav wieder etwas regelmäßiger. Nur wenige Daten, aber wir erfahren damit, dass er wohlauf ist. Von seiner letzten Position im Osten des Tschad ist er gut 270 Kilometer nach Osten in die sudanesische Provinz Dafur geflogen. Sein Verhalten in diesem Jahr ist etwas ungewöhnlich. In den Vorjahren war er zunächst immer weiter nach Süden den den Tschad gezogen, um dann im Dezember im Süden des Sudan den Rest des Winters zu verbringen. Doch in den vergangenen Regenzeit hat es ungewöhnlich starke Regenfälle im Sudan gegeben. Es wurde sogar von Überflutungen gesprochen. Darauf scheint Gustav zu reagieren, denn wo es nach dem Regen grün ist, gibt es Futter.

Eine Meldung von Gustav

Der Sender von Gustav hat sich mal wieder gemeldet. Auch er scheint sein erstes Rastgebiet gefunden zu haben. Die wenigen Ortung von ihm kamen aus dem Tschad nahe der Grenze zum Sudan. Sie liegen etwa 100 Kilometer südöstlich vom Rastgebiet seiner Partnerin Eva.

Gustav ist auch unterwegs

Mittlerweile hat auch Gustav den Herbstzug begonnen. Sein Sender meldet sich leider nur noch sporadisch, so dass wir nicht wissen, wo er sich derzeit befindet.

Gustav ist zurück

Gestern (8. April) ist Gustav an seinem Nest wohlbehalten angekommen. Seine letzte Etappe hat dann doch ein wenig länger gedauert. Das war wohl dem winterlichen Wetter in der letzten Woche geschuldet. Am Abend zuvor war er noch in der Nähe von Bad Doberan.

Gustav nimmt Kurs auf sein Brutgebiuet

Gustav ist ein gutes Stück vorangekommen. Am Freitagabend landete er ca. 60 Kilometer nördlich von Krakau zur abendlichen Rast. Zuvor hatte er die Karpaten überquert und war quer durch Siebenbürgen nach Norden gezogen. Nun dürfte er schon in den nächsten Tagen auf seinem Nest in Tielen ankommen.

Gustav ist wieder unterwegs

Nachdem sich das Wetter wieder gebessert hat ist Gustav wieder gestartet. Gestern morgen war er schon in Rumänien. Leider hat sein Sender nur sehr wenige Ortungen geliefert, so dass ich seine Reise nicht nachzeichnen kann.

Gustav wird jetzt vielleicht eine Woche später als in den Vorjahren an sein Nest zurückkommen. Solche Schlechtwetterperioden gibt es im Frühjahr in der Türkei oder in Südosteuropa durchaus häufiger. Sie verzögern den Rückflug der Störche manchmal um einige Tage, manchmal auch um einige Wochen.

Zwangspause bei Gustav

Gustav muss eine Zwangspause vor Istanbul einlegen, denn das Wetter ist sehr schlecht. Es ist kalt, meist total bedeckt und regnerisch. Manchmal gibt es Schneeregen, mancherorts sogar Schnee. Da ist an einen Weiterflug nicht zu denken.

Gustav rastet unweit der Stadt Tavşanlı. Er findet Futter auf einer Mülldeponie und übernachtet in Bäumen, die sich etwa einen Kilometer östlich der Deponie befinden. Eine Kollegin, berichtet davon, das eine große Anzahl von Störchen hier hängen geblieben ist. So wird es für Gustav nichts mit einer rechtzeitigen Ankunft in Deutschland.

Gustav auf dem Sinai

Gustav ist in den letzten beiden Wochen gut vorangekommen. Am Dienstag (2. März) erreichte er den Assuanstausee. Die Reise über die Sahara entpuppte sich als sehr anstrengend. Am Donnerstag (4. März) verlies er den Lauf des Nil, um nach Nordosten Richtung Golf von Suez abzubiegen. Er überquerte den Golf am Samstag (6. März) um die Mittagszeit. Seine letzte Ortung stammt aus der Nacht vom 7. auf den 8.  März. Da schief Gustav in der Wüste mitten auf der Sinai Halbinsel.

Gustav weiter Richtung Norden

Gustav ist weiter Richtung Norden gezogen. Er hatte die Nilschleife nördlich von Karthum abgeschnitten und erreichte nach einer Übernachtung in der Wüste wieder den Nil bei Merowe. Oberhalb der Stadt ist der Nil zu einem See aufgestaut. Am Ufer diese Stausees verbrachte Gustav eine Nacht, um am Samstag (27. Feb.) seine Reise Richtung Assuan fortzusetzen.

Gustav ist gestartet

Gustav ist am Sonntag (21. Feb.) zu seinem Heimflug gestartet. In den vergangenen Jahren war er ebenfalls Ende Februar gestartet. Die letzten Wochen hatte er sich in der Region südlich von Umm Ruwaba in der sudanesischen Provinz Kordofan aufgehalten. Zunächst einmal ist er Richtung Osten gezogen, um am nächsten Tag den Weißen Nil zu erreichen. Dann ging es den Nil weiter entlang Richtung Norden. Am Dienstag (23. Feb.) überflog Gustav Karthum. Seine täglichen Etappen sind mit maximal 150 Kilometern allerdings noch recht kurz.

Gestern, Mittwoch (24. Feb.) erreichte er ein Bewässerungsgebiet nahe des Nil bei Wad Hamid. Die kreisrunden Bewässerungsfelder sind gut auf dem Satellitenbild zu erkennen. Dort muss er sich auf dem Arm einer Bewässerungsanlage gestellt haben, der ihn innerhalb von drei Stunden einmal rund um das Feld gefahren hat. Diese Bewässerungsfelder scheinen eine große Attraktivität für die heimziehenden Weißstörche zu haben.