Gustav Beiträge

Gustav an den Karpaten

Auch Gustav hat jetzt Europa erreicht. Am Sonntag (17. März) flog er von der Türkei kommend an der Schwarzmeerküste in Bulgarien entlang. Am nächsten Tag erreichte er Rumänien, passierte Bukarest und machte Abends am Fuß der Karpaten Pause, um die Nacht zu verbringen. Er will offenbar die Karpaten im Süden überqueren, um über Siebenbürgen weiterzufliegen.

Gustav macht vor Istanbul eine Pause

Die letzten Ortungen von Gustav stammen aus der Umgebung von Istanbul. Von Donnerstag bis Samstag (14. bis 16 März) hielt er sich auf einer Mülldeponie auf. Bis Samstag hatte er den Bosporus noch nicht hinter sich gelassen.

Gustav kommt gut voran

Gustav kommt bei seiner Heimreise gut voran. Er hatte am Montag (11.März) schon fast Europa erreicht. Bei seiner letzten Ortung am Montagabend hatte er noch gut 150 Kilometer bis zum Bosporus zurückzulegen. Vier Tage zuvor flog er über Syrien und erreichte am Freitag (8. März) die Türkei. Etwas mehr als zwei Tage brauchte Gustav dann, um Anatolien zu überqueren.

Gustav am Golan

Gustav hat in drei Tagesetappen die Sinai Halbinsel und Israel durchquert. Gestern Nachmittag war er am Golan gelandet. Hier gibt es mehrere aufgestaute Gewässer und viele Felder auf denen Gustav nach Futter suchen kann.

Gustav ist im Sudan gestartet

Am Mittwoch (20. Feb.) ist nun auch Gustav zu seinem Heimzug gestartet. Am ersten Tag flog er nur gut 120 Kilometer nach Norden, um an den Lauf des Nils zu gelangen. Gestern war er dann schon nördlich von Khartum. Seine ersten Tagesetappen sind noch recht kurz. Trotzdem liegt seine Position derzeit schon weiter nördlich als die von Michael.

Gustav ohne Ortsveränderung

Gustav befindet sich noch immer in Kordofan südlich der Stadt Umm Ruwaba und westlich des Weißen Nil. Das Gebiet, das er durchstreift ist gut 60 mal 60 Kilometer groß und wird landwirtschaftlich genutzt.

Robert nach Westen gezogen

Robert ist am Freitag (11. Januar) nach Westen gezogen. Er überquerte den Weißen Nil und flog insgesamt etwa 150 Kilometer nach Westen in die Provinz Kordofan. Er landetete im aktuellen Rastgebiet von Gustav, der bereits im Dezember dort angekommen war. Robert hält sich allerdings gut  50 Kilometer weiter südlich als Gustav auf. Auch wie am Nil sucht er hier sein Futter vor allem auf den landwirtschaftlichen Feldern der Umgebung.

Gustav hat den Nil verlassen

Bis Weihnachten rastete Gustav in der Region zwischen Blauen und Weißen Nil, wo er auf bewässerten Feldern nach Futter suchte. Nun ist er wieder Richtung Westen in die Provinz Kordofan gezogen. Hier lag bereits in den vergangenen Jahren für einige Wochen sein Rastgebiet, bevor er sich wieder nach Norden aufmachte. Nördlich seines Rastgebietes liegt die Niederung des Khawr Abu Habi, ein Flusslauf der von Westen nach Osten verläuft und derzeit in der Trockenzeit wohl kein Wasser mehr führen dürfte. Weiter nördlich beginnt die Wüste. Die Ortungen von Gustav liegen zumeist in Gebieten in denen ein regelmäßiges Muster von landwirtschaftlichen Feldern zu erkennen ist.

Gustav und Robert in der gleichen Region

Die Region zwischen Weißen und Blauen Nil ist die Kornkammer des Sudan, die vom Wasser des Nil gespeist wird. Gustav und Robert haben sich diese Region als Rastquartier aufgesucht. Gustav war am 7. Dezember aus dem Südwesten, der Grenzregion zwischen Sudan und Südsudan, gekommen. Robert hielt sich schon seit November in der Region auf. Begegnet sind sich die beiden allerdings nicht, denn sie sind in unterschiedlichen Trupps unterwegs.

Gustav am Weißen Nil

Gutstav hat sich in den letzten Wochen im Grenzgebiet zwischen Sudan und Südsudan aufgehalten. Dabei ist er Stück für Stück nach Osten gewandert. Er blieb mal einen Tag an einem Ort, um am nächsten wieder weiterzuziehen. Die Savanne ist hier im Vergleich zum Norden noch recht grün und so dürfte Gustav genug Futter finden. Am Samstag (24. Nov.) erreichte Gustav den Weißen Nil bei der Stadt Malakal, die unterhalb des Sudd liegt. Dabei handelt es sich um ein großes Binnendelta des Nil. Dieses bedeutende Feuchtgebiet wird aber meist von den Störchen gemieden, weil die üppige Vegetation für sie zu dicht ist. Stattdessen finden sich die Ortungen von Gustav in der angrenzenden Savanne.