Gustav Beiträge

Gustav im Grenzgebiet

Gustav ist weiter südostwärts geflogen. Vom 11. Oktober bis 17. Oktober ist er fast 340 Kilometer bis in das Grenzgebiet vom Tschad, Sudan und der Zentralafrikanischen Republik geflogen. Ob die Nahrung an alter Stelle knapp geworden ist oder er sowieso in sein vorjähriges Gebiet fliegen will ?

Gustav sondert sich ab

Gustav ist seit der letzten Ortung rund 100 Kilometer südostwärts geflogen und entfernt sich somit von unseren Schleswig-Holsteinischen Senderstörchen. Das ist bei Gustav aber nicht ungewöhnlich, denn auch in den vergangenen Jahren zieht es ihn immer wieder in den Sudan, von dem er aber noch etwa 300 Kilometer entfernt ist.

Karte

Gustav nördlich des Lac Fitri

Gustav ist ca. 180 km nördlich des Lac Fitri auf Nahrungssuche.

Gustav legt große Strecken zurück

Während die meisten unserer Senderstörche im Tschad täglich meist nur geringe Stecken zurücklegen, zeigt Gustav ein gänzlich anderes Verhalten. Er fliegt kreuz und quer durch die Savanne.

Beispielsweise am Samstag (16. September) flog er gut 70 Kilometer nach Norden, blieb einen Tag dort, um dann wieder nach Süden zu ziehen. Ein Blick auf das Satellitenfoto zeigt Wüste! Was macht er dort? Gibt es Heuschrecken?

Gustav hat den Tschad erreicht

Gustav verließ am Dienstag (12. September) den Lauf des Nil schon in Höhe von Edfu, um nach Südwesten abzubiegen. Somit ließ er den Assuanstausee links liegen und nahm den direkten Weg über die Wüste. Er scheint die Nacht auf Mittwoch in der Bewässerungsoase Toshka verbracht zu haben. Dieses Bewässerungsgebiet nordwestlich vom Assuanstausee liegt mitten in der Wüste und wird mit Nilwasser gespeist.

Am Donnerstagabend (14. September) hatte Gustav fast schon die Grenze zum Tschad erreicht und die Wüste hinter sich gelassen. Am Sonntag (17. September) wurde Gustav schon 570 Kilometer weiter südwestlich in der Savanne geortet. Er hat also sein erstes Winterquartier erreicht. Nun scheint auch er Kurs auf den Lac Fitri zu nehmen.

Kleiner Umweg für Gustav

Gustav musste auf dem Sinai einen kleinen Umweg machen. Er war am Samstag (9. September) relativ weit östlich auf den Sinaihalbinsel unterwegs und traf am Nachmittag auf den 2.300 Meter hohen Mosesberg. Es scheint so, dass ihm die Berge dort zu hoch waren, so dass er nach Westen abdrehte.

Er übernachtete in einem breiten Tal, um am nächsten Tag die Berge weiter westlich zu überfliegen. Er überquerte den Golf von Suez zwischen El Tor und Ras Mohamed. Nach einer Übernachtung in der Wüste erreichte Gustav am Montag gegen die Mittagszeit den Nil, dem er nach Süden folgte.

Gustav auf dem Sinai

Am Samstagabend (9. September) hatte Gustav bereits Israel überquert und landete auf dem Sinai, um nahe des Mosesberges zu übernachten. Für die über 1.000 Kilometer lange Strecke von der Türkei über Syrien und Israel brauchte Gustav insgesamt vier Tage.

Gustav hat das Mittelmeer erreicht

Gustav hat im Gegensatz zu Arthur und Lilly das Mamarameer gemieden. Er ist stattdessen am Sonntag (3. Sept.) direkt über Istanbul gezogen. Die Nacht verbrachte er dann schon auf der asiatischen Seitte der Türkei. Am nächsten Tag zog Gustav dann gut 300 Kilometer bis nach Zentralanatolien. Am nächsten Abend nach gut 340 Kilometer hatte er das Taurusgebirge überquert und die Gegend bei Adana in der Nähe der Mittelmeerküste erreicht.

Gustav nimmt Kurs auf Istanbul

Gustav hatte am Freitag (1. Sept.) die Schwarzmeerküste in Bulgarie erreicht. Dann ging es am nächsten Tag weiter in die Türkei.