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Gustav hat eine Partnerin

Gustav ist in Tielen geblieben. Er wechselt zwischen den beiden Nisthilfen im Dorf. Seit dem 5. Mai ist er nicht mehr solo, er hat eine Partnerin. Leider brüten die beiden nicht, so dass sie in diesem Jahr kinderlos bleiben. Jetzt ist es mittlerweile für einen Brutbeginn zu spät, denn die Jungen würden nicht bis zum Abzug ins Winterquartier flügge werden.

Gustav ist wieder umgezogen

Gustav hat noch immer nicht den richtigen Nistplatz gefunden. Jetzt ist er gut 1,5 Kilometer nach Norden in das Dorf Tielen gezogen. Tielen liegt ganz idyllisch direkt an der Eider, dem längsten Fluss in Schleswig-Holstein. Leider ist er noch immer solo.

Lilly und Robert brüten fleißig

Fünf Eier liegen mittlerweile bei Lilly und Robert im Nest.. Beide brüten fleißig.

Lilly und Robert lösen sich beim Brüten ab (Foto: Imke Hakelberg).

Was macht Adele

Im Gästebuch fragten einige Leser nach Adele. Ihr geht es gut. Sie ist Ende März aus Spanien zurückgekommen und musste auf ein anderes Dach umziehen. Jetzt brütet sie schon seit einiger Zeit. Wir werden versuchen ihr einen neuen Sender zu geben, sofern wir sie fangen können.

Gustav ist umgezogen

Gustav hat ganz in der Nähe von seinem ersten Zufluchtsort ein neues Nest gefunden. Die Nisthilfe wurde erst kürzlich in Stand gebracht. Nun baut Gustav fleißig und schleppt jede Menge Zweige an. Aber Gustav musste sich schon den Angriff von zwei weiteren Störchen erwehren, die offenbar auch Interesse an diesem Nest hatten. Aber Gustav konnte sie abwehren, ist aber noch immer solo. Es ist aber noch genug Zeit zum finden einer Partnerin.

Brutgeschäft bei Arthur

Arthur ist am Nest gelandet während seine Partnerin brütet (Foto: Meike Dose).

Das erste Ei

Bei Lilly und Robert liegt das erste Ei im Nest.

Bei Arthur wird schon gebrütet

Arthur hat sein Nest zusammen mit dem Weibchen übernommen. Er hat den Konkurrenten vertrieben. Das Weibchen ist wohl das vom Vorjahr. Sicher kann man sich da aber nicht sein, denn es ist unberingt.

Lilly und Robert richten ihr Nest her

Lilly und Robert haben ihr Nest endgültig zurückerobert. Am Samstag (14. April) bauten Sie ihre Kinderstube kräftig aus, schleppten Zweige heran und polsterten die Nistmulde mit Gras und Stroh aus. Bald dürfte das erste Ei im Nest liegen.

In vielen Kommentaren tauchte die Frage auf, warum sich die beiden nicht einfach eine neue Nisthilfe suchen und die bereits brütenden Störche in Ruhe lassen. Außerdem sollten mehr Nisthilfen aufstellen.

Nun zunächst gibt es zumeist sehr viele unbesetzte Nisthilfen im Lande, so dass daran wahrlich kein Mangel herrscht. Aber warum werden ältere Nester gegenüber neuen ungebraucht Nisthilfen bevorzugt? Vermutlich zeigt den nestsuchenden Störchen ein bereits gebrauchtes und ausgebautes Nest an, dass man hier mit Erfolg brüten kann. So werden diese Nester von den zuerst zurückkehrenden Störchen ohne Nest bevorzugt aufgesucht. Sie kommen dann mit den eigentlichen „Nestbesitzern“ in Konflikt, denn Störche sind zumeist ihrem Nest aus dem Vorjahr treu. Es kommt zu heftigen Kämpfen und häufig, aber nicht immer (siehe Gustav), setzen sich die alten Nestbesitzer durch.

Zudem vertreiben die angestammten Störche andere Storchenpaare auch von benachbarten Nisthilfen. Sie wollen offenbar keine Konkurrenz dulden. Etwas anderes ist es in Storchenkolonien. Hier besteht meist eine so gute Nahrungsgrundlage, dass Nachbarn geduldet werden.

Lilly und Robert haben ihr Nest zurückerobert (Foto: Frank Hartmann).

Gustav musste sich ein neues Nest suchen

Gustav war einige Tage lang vermisst. Nur eines wussten wir – er war nicht auf seinem Nest in Pahlen. Aber auch der Sender hatte noch keine neuen Ortungen geliefert.

So machte sich NABU-Storchenbetreuer Rolf Zietz auf die Suche. Gleich im Nachbardorf Hohenlieth wurde er fündig. Gustav stand auf einem Nistmast nahe eines Bauernhofes. Hierhin war er schon vor einigen Jahren einmal ausgewichen, als sein Nest von anderen Störchen besetzt war. Leider sieht die Nisthilfe ein wenig ramponiert aus, aber Gustav schleppt schon fleißig Nistmaterial heran. Vielleicht kann er ein Weibchen für das Nest begeistern. Zumindest kann er sein bekanntes Nahrungsrevier weiter nutzen.

Etwas überraschend war es schon, dass Gustav sein Nest nicht zurückerobern konnte, denn das anwesende Storchenpaar hatte noch keine Eier gelegt.

Gustav auf seinem neuen Nest in Hohenlieth. Noch ist er allein. (Foto: Rolf Zietz)