Arthur Beiträge

Brutgeschäft bei Arthur

Arthur ist am Nest gelandet während seine Partnerin brütet (Foto: Meike Dose).

Bei Arthur wird schon gebrütet

Arthur hat sein Nest zusammen mit dem Weibchen übernommen. Er hat den Konkurrenten vertrieben. Das Weibchen ist wohl das vom Vorjahr. Sicher kann man sich da aber nicht sein, denn es ist unberingt.

Arthur ist zurück

Gestern Nachmittag ist Arthur in Looft angekommen. Am Ende ging die Reise doch ganz schnell.

Gestern Nachmittag: Arthur in Looft. (Foto: Martina Holm)

Arthur fast in Deutschland

Vorgestern (4. April) befand sich Arthur schon in der Nähe von Breslau. Da hatte er noch gut 100 Kilometer bis zur deutschen Grenze zurückzulegen. Er wird wohl spätestens am Wochenende in Looft eintreffen. Es wird spannend, ob er sein Nest  zurückerobern kann.

Arthur mit neuer Route

Auch für Arthur ging die Reise weiter. Er startete am Gründonnerstag (29. März) in Rumänien Richtung Norden. Diesmal verrzichtete er darauf die Karpaten im Osten zu umfliegen, sondern er überquerte die Berge am nächsten Tag bei Ploiesti. Dann ging es weiter durch Siebenbürgen.

Arthur hat noch 1.000 Kilometer bis zu seinem Nest zurückzulegen. Dafür kann er noch je nach Witterung eine Woche brauchen. Derweil ist sein Nest schon von einem Paar besiedelt.

Abwarten!

Unsere drei Senderstörche an den Karpaten warten besseres Wetter ab. Michael und Gustav sind an ihren Rastplätzen verblieben. Arthur hingegen ist noch einige Kilometer nach Süden geflogen. Er befindet sich jetzt am Fluss Lacul Cocorilor in der Nähe des Ortes Gurbănești. Das liegt gut 45 Kilometer östlich der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Das Wetter scheint etwas besser geworden zu sein. Hoffen wir, dass unsere Störche bald wieder aufbrechen können.

Störche kehren um!

Seit Tagen ist es rund um die Karpaten bitterkalt und es fällt sehr viel Schnee. Es gibt viele Meldungen, dass rumänische Dorfbewohner vom Schnee geschwächte Störche wieder aufpäppeln. Arthur, Michael und Gustav sind auch  vom Wintereinbruch betroffen, denn sie ziehen gerade an den Karpaten vorbei. Aber sie haben auf die Wetterkapriolen reagiert! Und so können wir ein sehr seltenes Phänomen beobachten. Unsere Störche drehen einfach um und fliegen ein Stück nach Süden, um besseres Wetter abzuwarten.

Arthur war schon ein ganzes Stück östlich an den Karpaten entlang geflogen. Am Samstag (17. März) gegen 9:00 Uhr drehte er um und flog zunächst wieder zu seinem Rastplatz zurück von dem er am frühen Morgen gestartet war. Am nächsten Tag flog er dann über 150 Kilometer nach Süden und am Montag (19. März) noch einmal 110 Kilometer. Seitdem rastet er unweit von Bukarest an einem kleinem Stausee, der mitten in einer flachen Ackerlandschaft liegt.

Michael hatte die Karpaten im Süden überwunden. Bis Samstag (17. März) hatte er Siebenbürgen durchquert und den Rand der nördlichen Karpaten erreicht. Er versuchte noch eine Überquerung, drehte aber am Montag um, flog 170 Kilometer nach Süden und landete in der ungarischen Pußta.

Gustav wollte die gleiche Route um die Karpaten nehmen, wie Arthur. Er kam aber nicht weit und kehrte am Samstag (17.März) um. Er rastete am (Montag 19. März) einen Tag lang an der Donau . Gestern wurde er südlich der rumänischen Hafenstadt Konstanza unweit des Schwarzen Meeres geortet.

Entlang der Karpaten

Wie vermutet, nimmt Arthur den Weg östlich des Karpatenbogens nach Norden. Dabei scheint er gut voranzukommen, denn er hatte gestern (17. März) fast die Ukraine erreicht. Damit ist er bisher am weitesten von allen Senderstörchen vorangekommen.

Robert hat auch den Sinai erreicht

Robert hat am Samstag auch den Golf von Suez überquert, ganz wie es Gudrun Holgerloh in ihrem Kommentar vorausgesagt hatte. Robert brauchte für die gut 28 Kilometer breite Meerenge etwa 50 Minuten. Am Tag zuvor hatte gegen 12:00Uhr er die Küste am Gabal Zayit erreicht. Er kreiste dort ein wenig umher, aber wagte noch nicht die Überquerung. Wahrscheinlich war es zu windig für die anstregende Tour.

Ich habe einmal die genauen Zugrouten von Michael, Arthur, Gustav und Robert vor dem Hintergrund eines Satellitenbildes dargestellt. Natürlich sind bei Michael und Gustav nur wenige Ortungen dargestellt, weil ihr Sender nicht so viel liefert. Bei Arthur und Robert kann man die Route dagegen genau verfolgen.

Weil es am Gabal Zayit immer kräftig weht, wurde hier ein großer Windpark errichtet. Dieser Zugkorridor wird nicht nur von tausenden Weißstörche genutzt , sondern auch von vielen Greifvögeln. Deshalb wurde ein risikoarmer Standort gewählt. Zudem wurde eine Radaranlage installiert, die herannahende Vogelschwärme meldet. Dann werden die Turbinen abgeschaltet.

Die Zugrouten von vier Senderstörchen über den Golf von Suez 2018 (lila=Robert, gelb=Arthur, blau=Michael, orange=Gustav).

Arthur in Rumänien

Arthur ist etwa genauso weit gezogen wie Michael. Er nimmt allerdings eine andere Route und umfliegt denKapartenbogen östlich. Von Istanbul aus war er zunächst an der Küste des Schwarzen Meeres entlanggezogen und nahm dann ab Burgas in Bulgarien einen nördlichen Kurs. Am Dienstag (13. März) erreiche er Rumänien.