Arthur Beiträge

Arthur ist Richtung Westen gezogen

Arthur hat am am Freitag das Gebiet nordöstlich des Lac Fitri verlassen und ist etwa 430 Kilometer nach Westen gezogen. Gestern befand er sich in der gleichen Region wie Fred, zwischen Lac Fitri und dem Tschadsee. Der Tschadsee war in den Jahren zuvor ab November Arthurs bevorzugtes Überwinterungsgebiet . Vielleicht ist er schon auf dem Weg dorthin.

Arthur Richtung Südwest

Arthur ist weiter nach Südwesten gezogen. Jetzt befindet er sich unweit der Stadt Ati in der Sahelzone.

Arthur im Tschad

Arthur hat in drei Tagen die Sahara überquert und gestern (20. Sept.) den Tschad erreicht. Er hat allerdings noch einige hundert Kilometer vor sich, bis er sein erstes Rastgebiet in der Sahelzone erreicht hat.

Arthur bei Assuan

Arthur hat gestern (16. Sept.) den Assuanstausee erreicht. Dabei überflog er direkt den Staudamm südlich der Stadt Assuan.

Am Sonntag (13. Sept.) hatte er die Küste des Golf von Suez erreicht. Er flog aber nicht direkt über den Golf nach Afrika, sondern zog entlang der Küste der Sinai Halbinsel weiter nach Süden, bis es nicht mehr weiterging. Am nächsten Tag setzte er bei Ras Mohamed nach Afrika über. Das waren immerhin eine Strecke von 80 Kilometern über das Wasser. Er nutzte aber mehrere Wüsteninseln, um durch Thermik wieder an Höhe zu gewinnen. Dann hatte er Afrika erreicht und überquerte Hurgada, um dann weiter Richtung Nil zu ziehen. Gegen Dienstagmittag erreichte Arthur den Nil nördlich von Luxor, von dort aus ging es den Nil entlang nach Assuan.

Arthur ist schon viel weiter

Arthur’s letzte Ortung auf der Karte im Blog stammt vom Donnerstag (10. Sept.) aus der Türkei. Aber Arthur ist mittlerweile schon viel weiter gezogen und es geht im gut. Er war gestern (13. Sept.) schon im Sinai. Offensichtlich hatte er bei seiner Reise durch Syrien und Israel nicht immer ein Mobilfunknetz, so dass seine Daten nicht übertragen werden konnten.

Arthur in Anatolien

Arthur hatte am Montag (7. Sept.) den Bosporus auf der ähnlichen Route überquert, die unsere anderen Senderstörche in diesem Jahr bereits genommen hatten. Er flog am Montag noch gut 260 Kilometer weit, um am Abend in der ebenen Ackerlandschaft bei Eskişehir eine Pause einzulegen. Die Nacht verbrachte er auf einem Baum nahe an einer Straße. Weit und breit die einzige hohe Struktur in der flachen Landschaft.

Arthur vor dem Bosporus

Gestern um ca. 11 Uhr Ortszeit befand sich Arthur in der Nähe des alten Flughafens von Istanbul. Da hatte er noch gut 12 Kilometer bis zum Bosporus. Dann hat auch er Europa verlassen.

 

Reichlich Nachwuchs bei den Senderstörchen

In den meisten Storchennestern in Schleswig-Holstein ist nur wenig Nachwuchs zu sehen. Viele Nester sind ohne Junge. Die lange Trockenperiode im Frühjahr hatte einen Mangel an Regenwürmern zur Folge. So stand den gerade geschlüpften Jungen nur wenig Nahrung zur Verfügung. Unsere Senderstörche hatten dagegen Glück. In Ihren Nestern ist auch 2020 reichlich Nachwuchs zu sehen.

Bei Hans Albert ist am vergangenen Montag (22. Juni) das erste der vier Jungen ausgeflogen. So weit sind die anderen noch nicht, aber immerhin haben sie schon einen Ring der Vogelwarte erhalten. Bei Robert sind vier Junge im Nest und bei Arthur und Gustav jeweils drei.

Arthur mit seinen drei Jungen, die mittlerweile beringt wurden (Foto: M. Pech).

Die Brutsaison

Unsere Senderstörche stecken voll im Brutgeschäft und haben viele Junge zu versorgen.

Als erster Heimkehrer hat Hans Albert die größten Jungen. Es sind vier Junge, die jetzt schon gut 4 Wochen alt sind.

Hans Albert hudert seine Jungen (Foto: F. Zyweck, 24. April)

 

Es regnet und Hans Albert versucht seinen schon recht großen Nachwuchs zu hudern. Dabei macht er ziemliche Verrenkungen (Foto: F. Zyweck).

Bei Arthur und seiner neuen Partnerin ist gestern (24. Mai) das vierte Junge geschlüpft. Auch bei Robert sind 4 Junge im Nest. Gustav hatte auch eine Partnerin gefunden und brüteten. Allerdings wir wissen noch nicht, ob und wie viele Junge geschlüpft sind.

Auch bei Leo wurde fleißig gebrütet und es dürften dort schon Junge geschlüpft sein. Leider ist die Nestmulde so tief, dass man keine Jungen erkennen kann. Die müssen erst größer werden, bevor sie über den Nestrand gucken können.

Leo mit Partnerin am Nest (Foto: M. Kaatz).

Das Max Planck Institut für Verhaltensbiologie hat in den letzten Jahren fast 500 Weißstörche in verschiedenen Regionen besendert. In seinem Vortrag „Was haben wir von 500 besenderten Weißstörchen gelernt?“ fasst Dr. Wolfgang Fiedler die bisherigen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Überblick über den Weißstorchzug und die verschiedenen Faktoren, die einen Einfluss auf die Storchenpopulation haben.  Der Vortrag findet sich hier: https://www.youtube.com/watch?v=MwOQMAGERNw.

 

Arthur hat eine neue Partnerin

Weißstörche sind ihrem Partner nicht treu, sondern nur ihrem Nest. So ist es völlig normal, dass Arthur nicht auf seine letztjährige Partnerin Elfi wartet, sondern sich mit einer neuen Partnerin zusammentut. Es geht ja darum in diesem Sommer wieder für neuen Nachwuchs zu sorgen. Nun hat Arthur seit Karfreitag (10. April) ein neues Weibchen gefunden. Über sie wissen wir nichts, denn sie trägt keinen Ring.

Arthur am Karfreitag mit neuer Partnerin. Sein Sender ist gut zu erkennen (Foto: Marion Pelch).