Arthur Beiträge

Arthur brütet

Seit Freitag (10. April) wird bei Arthur und seiner Partnerin gebrütet.

Rege Bautätigkeit bei Arthur

Arthur hatte bei seiner Ankunft ein Weibchen gleich mit nach Looft gebracht. Wie sich später rausstellen sollte, handelte es sich um die gleiche Partnerin wie 2018. Derzeit herrscht rege Bautätigkeit am Nest. Die beiden Störche schleppent Zweige heran, um das Nest nach dem Winter wieder herzurichten. Mit Stroh und Heu wird die Nistmulde ausgepolstert. Wann wird das erste Ei im Nest liegen?

Arthur ist angekommen

Da hat sich Arthur aber beeilt. Heute Morgen um genau 10:51 Uhr ist Arthur im Nest gelandet. Offenbar hat er ein Weibchen mitgebracht.

Arthur ist gerade in Looft angekommen. Gut zu erkennen ist die kurze Antenne auf seinem Rücken (Foto: Marion Pech).

Eine Partnerin hat sich auch schon eingefunden (Foto: Marion Pech)

Arthur ist schon in Deutschland

Arthur hat in den letzten Tagen gut Strecke gemacht. Von Mittwoch bis Samstag war er mehr als 700 Kilometer weit gezogen, bis er Samstag bei Eisenhüttenstadt über die deutsche Grenze flog. Bis Sonntagmorgen wurde er noch bei Pohlitz, westlich von Eisenhüttenstadt, geortet.

Arthur in der Puszta

Nachdem Arthur die Karpaten vorgestern (26. März) hinter sich gelassen hat und Siebenbürgen durchquerte, erreichte er gestern Abend die Puszta.

Arthur in Europa

Auch Arthur kommt rasch voran. Am Mittwoch (20. März) hatte er schon Anatolien hinter sich gelassen und nahm am Nachmittag die Überquerung des Marmarameeres in Angriff. Er flog über eine Halbinsel zwischen den Städten Yalova und Mudanya um dann 85 Kilometer quer über das Mamarameer zu fliegen. Auf diese beschwerliche Weise umflog er das Stadtgebiet von Istanbul. Allerdings brauchte er dafür mehr als zwei Stunden. Nachdem er das Ufer erreicht hatte, machte er Rast bis zum nächsten Morgen.

Diese Etappe muss Arthur sehr angestrengt haben, denn am nächsten Tag flog er nur gut 15 Kilometer weit nach Norden, um dann wieder zu rasten. Am Samstag (23. März) um die Mittagszeit erreichte er dann den Fuß der Karpaten. Bis zum Abend flog er noch bis in das Tal des Olt, einem Flusstal in den südlichen Karpten. Am nächsten Morgen flog er weiter talaufwärts. Gegen Mittag überquerte Arthur Hermannstadt und hatte somit Siebenbürgen erreicht.

Arthur durchquert Anatolien

Am Montag (18. März) überquerte Arthur das Taurus Gebirge und erreichte Anatolien. Gestern Vormittag hatte er Analolien schon fasthinter sich gelassen. Da waren es noch gut 150 Kilometer bis zum Bosporus.

Arthur hat die Türkei erreicht

Arthur hat am Freitag (15. März) Israel verlassen und überquerte  entlang der Mittelmeerküste den Libanon. Er kam zunächst bis zum Mittag gut 130 Kilometer weit bis an die Libanonberge nordöstlich von Beirut. Die höchsten Gipfel der Libanonberge sind gut 3000 Meter hoch. Sie somit ein großes Hindernis für die ziehenden Störche. Arthur nahm eine eher ungewöhliche Route gen Norden. Sonst ziehen die Störche östlich der Gebirgskette. Dort kreiste Arthur lange ziellos umher und landete letztendlich auf einem Feld bei der Ortschaft Mrjou. Über die Gründe für dieses Verhalten kann ich nur spekulieren. Hinderten heftige Windböen den Weiterflug über die Berge oder wurde der Storchentrupp von Menschen beschossen. Im Libanon gibt es heftige Jagd auf Vögel. Vor einigen Jahren verloren wir sogar einen Senderstorch im Libanon – wahrscheinlich geschossen.

Arthur startete am nächsten Morgen seinen Weiterflug Richtung Norden. Nach gut 200 Kilometern machte er in Syrien eine Pause und erreichte wohlbehalten am Sonntag in der Türkei den Golf von Iskenderun.

Arthur in Israel

Nun geht es auch für Arthur leichter voran. Am Donnerstag (7. März) um die Mittagszeit verließ Arthur den Lauf des Nil bei Edfu, um die Wüste bis zum Golf von Suez zu überfliegen. Den erreichte er am Samstagvormittag (9. März). Bereits nach 35 Minuten hatte er die Meerenge überquert und die Sinai Halbinsel erreicht. Bis zum Abend ließ er auch noch die Sinai Berge hinter sich. Am Montagabend (11. März) landete er auf der Mülldeponie von Be’er Scheva am Rande der Negev Wüste. Gestern wurde er bei Nazareth geortet.

Arthurs beschwerliche Reise nach Norden

Auch wenn Arthur am Samstag (2. März) den Nil erreichte sind seine Strapazen nicht weniger geworden. Nachdem er den Fluss überquert hatte flog er quer über die Wüste, um die Nilschleife von Dongola abzukürzen. Trotzdem brauchte er für diese 350 Kilometer weite Strecke drei Tage. Immer wieder musste er mitten in der Wüste übernachten. Vorgestern (5. März) erreichte er südlich des Assuanstausees wieder den Nil und flog dann östlich entlang  nach Norden.  Gestern überquerte er den Stausee bei Abu Simbel, um auf die westliche Seeseite zu wechseln.