Arthur Beiträge

Arthur in Kamerun

Arthur ist weiter nach Osten geflogen. Er befindet sich im Nordzipfel von Kamerun ganz in der Nähe des Waza Nationalparks. Etwas weiter östlich liegt schon der Logone Fluss und die Grenze zum Tschad.

Arthur im Westen

Arthur hat sein Winterquartier viel weiter westlich als die anderen Störche im Sahel aufgeschlagen. Im November hielt er sich westlich vom Nordteil des Tschadsees auf. Das ist die Grenzregion zwischen Niger und Nigeria. Eine weitgehend trockene Savanne, wenn da nicht ab und dann feuchte Niederungen wären. Und dann ist da noch der Grenzfluss zwischen den beiden Ländern. Der Fluss führt allerdings nur während der Regenzeit Wasser.

Anfang Dezember ging es dann für Arthur nach Süden in die Umgebung der Provinzhauptstadt Maiduguri. Zwischen Maiduguri und der Grenze zu Kamerum ist schon sehr viel mehr Grün zu erkennen. Viele Feuchtgebiete und Reisfelder sind im Satellitenbild zu erkennen. Hier liegen viele Ortungen von Arthur.

Arthur am Tschadsee

Auf dem Weg Richtung Tschadsee hatte Arthur keine Eile. Immer wieder machte er nahrungsreichen Orten in der Savanne ein paar Tage Pause. Erst am 30. Oktober erreichte er das Südufer des Tschadsees. Seitdem gibt es keine neuen Ortungen mehr von ihm. Das Mobilfunknetz ist in dieser Region sehr schlecht, sodass sein Sender keine Verbindung aufnehmen kann.

Arthur ist Richtung Westen gezogen

Arthur hat am am Freitag das Gebiet nordöstlich des Lac Fitri verlassen und ist etwa 430 Kilometer nach Westen gezogen. Gestern befand er sich in der gleichen Region wie Fred, zwischen Lac Fitri und dem Tschadsee. Der Tschadsee war in den Jahren zuvor ab November Arthurs bevorzugtes Überwinterungsgebiet . Vielleicht ist er schon auf dem Weg dorthin.

Arthur Richtung Südwest

Arthur ist weiter nach Südwesten gezogen. Jetzt befindet er sich unweit der Stadt Ati in der Sahelzone.

Arthur im Tschad

Arthur hat in drei Tagen die Sahara überquert und gestern (20. Sept.) den Tschad erreicht. Er hat allerdings noch einige hundert Kilometer vor sich, bis er sein erstes Rastgebiet in der Sahelzone erreicht hat.

Arthur bei Assuan

Arthur hat gestern (16. Sept.) den Assuanstausee erreicht. Dabei überflog er direkt den Staudamm südlich der Stadt Assuan.

Am Sonntag (13. Sept.) hatte er die Küste des Golf von Suez erreicht. Er flog aber nicht direkt über den Golf nach Afrika, sondern zog entlang der Küste der Sinai Halbinsel weiter nach Süden, bis es nicht mehr weiterging. Am nächsten Tag setzte er bei Ras Mohamed nach Afrika über. Das waren immerhin eine Strecke von 80 Kilometern über das Wasser. Er nutzte aber mehrere Wüsteninseln, um durch Thermik wieder an Höhe zu gewinnen. Dann hatte er Afrika erreicht und überquerte Hurgada, um dann weiter Richtung Nil zu ziehen. Gegen Dienstagmittag erreichte Arthur den Nil nördlich von Luxor, von dort aus ging es den Nil entlang nach Assuan.

Arthur ist schon viel weiter

Arthur’s letzte Ortung auf der Karte im Blog stammt vom Donnerstag (10. Sept.) aus der Türkei. Aber Arthur ist mittlerweile schon viel weiter gezogen und es geht im gut. Er war gestern (13. Sept.) schon im Sinai. Offensichtlich hatte er bei seiner Reise durch Syrien und Israel nicht immer ein Mobilfunknetz, so dass seine Daten nicht übertragen werden konnten.

Arthur in Anatolien

Arthur hatte am Montag (7. Sept.) den Bosporus auf der ähnlichen Route überquert, die unsere anderen Senderstörche in diesem Jahr bereits genommen hatten. Er flog am Montag noch gut 260 Kilometer weit, um am Abend in der ebenen Ackerlandschaft bei Eskişehir eine Pause einzulegen. Die Nacht verbrachte er auf einem Baum nahe an einer Straße. Weit und breit die einzige hohe Struktur in der flachen Landschaft.

Arthur vor dem Bosporus

Gestern um ca. 11 Uhr Ortszeit befand sich Arthur in der Nähe des alten Flughafens von Istanbul. Da hatte er noch gut 12 Kilometer bis zum Bosporus. Dann hat auch er Europa verlassen.