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Arthur folgt Michael

Arthur umfliegt den Tschadsee nördlich auf der gleichen Route wie Michael. Er hat heute knapp über 100 Kilometer zurückgelegt. Er ist jetzt nordwestlich des Tschadsees direkt an der Grenze zu Nigeria.

Arthur weiter auf Westkurs

Arthur hat genau wie Michael seinen Weg nach Westen fortgesetzt und ist etwa 50 Kilometer weitergeflogen.

Arthur will weiter nach Westen

Arthur hält sich jetzt auch in der Mitte zwischen dem Tschadsee und Lac Fitri auf, aber wesentlich nördlicher als Michael. Er ist um rund 100 Kilometer westwärts geflogen.

Karte

Arthur auf Nahrungssuche

Arthur will wohl erstmal bleiben, denn er ist rund 50 Kilometer nördlich des Lac Fitri in einem 20 Quadratkilometer großen Gebiet auf Nahrungssuche.

Arthur auf Westkurs

Auch Arthur zieht langsam gen Westen. Jeden Tag legt er zwischen 20 und 40 Kilometern zurück, dann macht er Pause und sucht nach Futter. Vorgestern (20. September) wurde er 40 Kilometer nördlich des Lac Fitri geortet.

Arthur auf Michaels Fersen

Auch Arthur hat sich in Richtung Lac Fitri aufgemacht. Seine letzten Ortungen liegen nur 60 Kilometer von Michael entfernt.

Arthurs Wüstentrip

Arthur hat auch schon fast den Tschad erreicht. Der Sender hat viele Ortungen geliefert, vielleicht weil Arthur in der Nähe von Ortschaften gezogen ist. Auf diese Weise können wir seine Reise über die Nubische Wüste nachzeichnen.

Arthur war am Freitag (8. September) am südlichen Ufer des Assuanstausees in Ägypten gestartet. Er flog östlich des Nil bis fast nach Dongola und übernachtete dort in der Wüste unweit des Nil. Das waren gut 360 Kilometer. Am nächsten Tag ging es 500 Kilometer über die Sandwüste. Am Sonntagabend (10. September) erreichte Arthur dann nach 430 Kilometern fast die Grenze zum Tschad.

Arthur vor dem Flug über die Sahara

Für die tausend Kilometer weite Reise von der türkischen Grenze bis zum Sinai hat Arthur insgesamt vier Tage benötigt. Dienstag (5. September) erreichte Arthur die Küste des Golf von Suez bei der Stadt El Tor. Am Mittwochmorgen flog er noch 30 Kilometer die Küste entlang, um sich dann in die Höhe zu schrauben und den Golf von Suez zu überqueren. Nach 1 Stunde und 25 Minuten hatte er Afrika erreicht. Am Abend landete er schon nahe des Nil bei Edfu (260 Kilometer). Die letzte Ortung von Arthur kam aus der Umgebung von Assuan.

Nun werden wir einige Tage nichts von Arthur erfahren, denn über der Nubischen Wüste bekommen wir keinen Kontakt zu seinem Sender.

Arthurs Rast am Marmarameer

Die Überquerung des Marmarameeres durch Arthur konnte ich detailliert nachzeichnen. Am Mittwochabend (30. August) machte Franziska Arici, Ornithologin aus Bursa, eine spannende Beobachtung. Hier ihr Bericht:

„Wir wohnen an einem Südhang genau zwischen Mudanya und Bursa. Am 30.8. abends bemerkten wir bei einbrechender Dämmerung einen großen Trupp Störche auf die bewaldeten Hügel hinter uns zufliegen. Da wir dachten, dass sie nicht mehr sehr weit fliegen würden, sind wir am nächsten Morgen noch im Dunkeln los und haben sie tatsächlich nur 2 km von unserem Haus gefunden. Man sah im Morgengrauen ihre Sihouetten. Als es
hell wurde, bemerkten wir, dass wir mitten zwischen ihnen waren. Rundherum und kilometerweit überall Störche, auf trockenen Bäumen, auf großen Kiefern, sogar auf Sträuchern und dicht gedrängt auf dem Boden zwischen Ölbäumen, auf einem kahlen Hügelkamm.. Möglich, dass Arthur dabei war.

Auch an den darauf folgenden Tagen kamen kleine Trupps und übernachteten noch näher am Haus auf hohen Kiefern. Man hörte sie von uns aus aufgeregt klappern, bis jeder seinen Rastplatz gefunden hatte.“

In der Zwischenzeit ist Arthur ein gutes Stück weitergezogen. Er hat Syrien hinter sich gelassen und wurde Montag (4. Sept.) in der Negevwüste geortet.

Rastende Weißstörche bei Bursa (Türkei). War auch Arthur unter ihnen? (Foto: Franziska Arici)