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Michael hat eine Partnerin gefunden

In der vergangenen Woche wurde Michael langsam ungeduldig. Er flog auf der Suche nach einer unverpaarten Störchin in der Gegend umher und besuchte dabei neben einigen anderen Dörfern der Region auch das Storchendorf Bergenhusen. Doch am Dienstag (30. April) hatte Michael endlich Glück und es landete ein Weibchen auf seinem Nest in Bargen. Sie ist keine Unbekannte, denn sie trägt einen Ring. Der Ring offenbarte, dass sie 2015 in Bergenhusen als Jungvogel beringt wurde. Nun hoffen wir, dass sie in Bargen bleibt und beide ein Paar werden.

Michael (rechts) und seine Neue (Foto: Regina Kolls).

Michael ist noch immer allein

Bei Michael hat sich noch immer keine Partnerin eingefunden. Noch ist genug Zeit und außerdem fliegen viele Störche ohne Nestbindung im Lande umher. Da sollte doch für Michael noch eine Störchin dabei sein.

Michael ist allein

Michael hatte offenbar nur für kurze Zeit Besuch von einem Weibchen. Jetzt ist er seit längerem wieder allein.

Michael hat auch eine Partnerin

Bei seiner Ankunft in Bargen wurde Michael bereits von einer unberingten Störchin erwartet. Dann kann die Brutsaison in Bargen früh starten.

Auch Michael ist zurück

Michael ist gestern (31. März) um 14:00 Uhr in Bargen gelandet. Ähnlich wie Gustav hatte er sich in den letzten Tagen viel Zeit für den Heimflug gelassen. Am Mittwoch (27. März) erreichte er bereits Deutschland. Bis  Freitag (29. März) rastete Michael dann auf den Wiesen um Münchehofe, südlich von Berlin. Neuere Ortungen hat sein sein Sender noch nicht geliefert.

Michael kommt gut voran

Die letzte Ortung von Michael stammt von Vorgestern (26. März) aus der Gegend von Zielona Gora. Da waren es noch gut 30 Kilometer bis zur Grenze.

Michael ist schon bald Zuhause

Michael wird vielleicht noch in dieser Woche auf seinem Nest in Bargen eintreffen. Sein Sender hat nur wenige Daten geliefert. Seine letzte Ortung kam am Samstagabend (23. März) aus den Sudeten, nahe der Grenze zu Polen. Welche Route Michael letztendlich geflogen ist, um vom Eisernen Tor hierher zugelangen, ist noch unbekannt. Der Sender hat bis jetzt noch nicht alle Daten geliefert.

In den Kommentaren tauchte die Frage auf, was der Grund für Michaels ungewöhnliche Route in diesem Frühjahr sei. Hatte er aus den schlechten Erfahrungen des letzten Frühjahrs gelernt, wo er mit Schnee und Eis zu kämpfen hatte? Das glaube ich nicht. Vermutlich ist er in einem Trupp mitgeflogen, der vor allem aus Störchen bestand, die in Kroatien, Serbien und Slowenien brüten. Diese Störche müssen diese Route nehmen um in ihre Brutgebiete zu gelangen. Und Michael erreicht auch auf diesem Weg seine Heimat.

 

Michael auf ungewöhnlichen Wegen

Michael hat bei seinem weiteren Heimzug in Europa einen ungewöhnlichen Weg eingeschlagen. Am Sonntag (17. März) zog er zunächst, wie in den Jahren zuvor, entlang der Schwarzmeerküste. Dann flog er aber nicht, wie üblich, direkt nach Norden in Richtung Rumänien, um dort die Karpaten zu überqueren. Er nahm dagegen eine westliche Route Richtung Serbien, um dort die Karpaten zu überqueren. Vermutlich ist er am Montag (19. März) durch das Eiserne Tor geflogen. Das Eiserne Tor ist ein beindruckendes Durchbruchtal der Donau durch die Banater Karpaten. Die Donau bildet hier die Grenze zwischen Rumänien und Serbien.

Michael hat Europa erreicht

Auf der Karte im Blog noch nicht verzeichnet, aber Michael hat am Samstag (16. März) das Marmarameer überquert und Europa erreicht. Zuvor legte er einen Tag lang eine Pause ein, um am Fluss Uluabat nach Nahrung zu suchen und auf günstige Witterung zu warten.

Michael in Anatolien

Michael ist Gustav auf den Fersen. Er hatte am Sonntag  (10. März) die Türkei erreicht und überflog am nächsten Morgen den Golf von Iskenderun. Gegen Mittag begann er mit der Überquerung des Taurus Gebirges, um nach Anatolien zu kommen.