Michael Beiträge

Robert und die anderen Störche

Zu meiner großen Überraschung hat sich Robert am 21. Februar wieder gemeldet. Sein letzter Kontakt war ja am 9. Dezember aus dem nordöstlichen Südsudan. Dort ist er auf Nahrungssuche umher gezogen und hat sich immer in einem Gebiet ohne Mobilfunknetz aufgehalten.

Er hat schon den Heimzug angetreten und auch Arthur, Michael und Gustav sind schon unterwegs.  Sie befinden sich südlich von Khartum in nähe des Nil.

Auch Ronja ist in Madrid nach Norden aufgebrochen und befindet aber noch in Spanien.

Es grüßt Jörg Heyna für Kai Thomsen.

 

2 Schleswig-Holsteiner auf dem Heimweg

Bis jetzt befinden sich nur Arthur aus Looft, Kreis Steinburg und Michael, Kreis Schleswig-Flensburg auf dem Weg in den Norden.    Arthur folgt Michael fast auf identischer Route.

Arthur ist jetzt genau auf der Grenze zwischen Tschad und Sudan, während Michael nur noch ca.200 Kilometer vom Nil entfernt ist.

Michael scheint aber mit nordwestlichen Winden zu kämpfen, denn er ist von seinem nordöstlichen Kurs abgekommen.

Gustav und Lilly verharren noch im Sudan, beziehungsweise Tansania.

Auch Ronja macht noch keine Anstalten, Spanien zu verlassen.

Dagegen sind hier in Schleswig-Holstein schon etliche Störche angekommen. Es sind auch einige aus dem spanischen Winterquartier dabei, wie die Ringablesungen zeigen.

Bei Robert herrscht Funkstille seit dem 9. Dezember 2017.

Schauen Sie auch gerne mal bei www.stoercheimnorden.jimdo.com , dort sind auch Informationen über die Nestpflege/-erneuerung und weitere Informationen.

Es grüßt Jörg Heyna für Kai Thomsen, der in Urlaub ist.

Michael ist kurz vor der Sahara

Michael hat die längste Strecke unserer Senderstörche zurückgelegt und befindet sich kurz vor der Grenze zum Sudan. Jetzt liegt die Nubische Wüste vor ihm. Hoffentlich hat er Glück und der Nordost-Passat weht nicht so stark, damit der die Wüste in wenigen Tagen überqueren kann.

Michael war am 1. Februar gestartet – so früh, wie im vergangenen Jahr. Tage zuvor hielt er sich nordwestlich des Lac Fitri auf. Den See hat er dann nördlich umflogen und hat dann am 2. Februar zunächst einen östlichen Kurs eingeschlagen. Nach gut 230 Kilometern ist er dann nach Nordosten abgebogen und am Abend des 3. Februar in der Nähe der Stadt Abeche gelandet. Dort hielt er sich für zwei Tage auf. Dann ging es in Trippelschritten weiter nach Nordosten. Vielleicht war der Wind zu stark.

Die Heimreise beginnt

Bei uns erreichen schon die ersten Weißstörche ihre Nester. Dabei kann man nur vermuten, wo sie den größten Teil des Winters verbracht haben. Vielleicht gehören sie auch zur immer größer werdenden Zahl der Störche, die im Brutgebiet überwintern. Zumindest waren sie nicht in Afrika. Vielleicht waren sie auch nur einige hundert Kilometer nach Süden geflogen und haben in Frankreich überwintert. Eines ist sicher – ihre Zahl nimmt offenbar stetig zu.

So mancher wird sich bei Blick aus dem Fenster fragen: Wie kommen die bei Eis und Schnee hier bei uns durch. Kälte macht den Störchen nichts aus. Nur die Futtersuche wird schwierig. Aber die Störche können ohne Probleme eine Zeit lang hungern. Und wenn es zu lange so kalt bleibt, ziehen sie einfach wieder ein Stück nach Süden.

Die ersten unserer Senderstörche sind zum Heimzug gestartet. Sie werden noch gut 6 Wochen benötigen, bis wir sie auf ihren Nestern begrüßen können.

Michael bleibt im Tschad

Zunächst schien es so, dass sich Michael schon auf den Heimflug gemacht hatte. Er flog vom Logone Fluss gut 260 Kilometer nach Osten, ganz in die Nähe des Lac Fitri. Aber für den Heimzug ist es noch zu früh. Er ist einige Kilometer nach Südwesten umgekehrt und hält sich seit Montag (22. Jan.) gut 120 Kilometer südwestlich des Fitri auf. Das ist eine von trockenen Flusstälern durchzogenen Savannenlandschaft.

Michael und Arthur im Tschad See

Michael und Arthur waren eine lange Zeit lang gemeinsam im nördlichen Teil des Tschad Sees. Ob sie im gleichen Trupp herumvagabundiert sind, kann ich aus den Daten nicht erkennen. Ihre Ortungen vom 4. Januar lagen immerhin nur 8 Kilometer weit auseinander. Wahrscheinlich fliegen dort mehrere große Storchentrupps umher.

Arthur verließ das Gebiet bereits am 7. Januar und zog nach Süden. Am Dienstag meldete er sich dann 30 Kilometer nordöstlich von Maiduguri. Das ist die Provinzhauptstadt der nigerianischen Provin Borno, die eine traurige Berühmtheit erlangt hat. Hier hält er sich in einer feuchten Flussniederung auf.

Michael zog es erst vorgestern (17. Januar) nach Süden. Er flog zunächst 180 Kilometer nach Süden, um dann am nächsten Tag nach Südost abzubiegen und den Nordzipfel von Kamerun zu überqueren. Gestern ist er am Logone Fluss gelandet. Hier ist es schon sehr grün.

Nichts Neues bei Michael

Michael befindet sich wie in jedem Jahr im nördlichen Teil des Tschadsees. Auch Arthur dürfte sich dort noch immer befinden, obwohl wir keine Meldungen von ihm bekommen. Aber das kennen wir ja schon aus den Vorjahren. Das nördliche Tschadseebecken scheint ein sehr guter Rastplatz für unsere Störche zu sein, denn sie müssen nicht so weit umher streifen, um an Futter zu gelangen.

Michael und Arthur im gleichen Schwarm?

Michael und Arthur scheinen sich im gleichen Schwarm aufzuhalten. Vorgesten (22. Nov.) um 9:00 Uhr lagen ihre Ortungen nur gut 40 Meter auseinander. Danach flogen offenbar beide parallel nach Norden. Allerdings allein werden sich die beiden dort nicht getroffen haben, vielmehr rasten wahrscheinlich hunderte, wenn nicht tausende Störche im gleichen Gebiet.

Nichts Neues von Michael

Michael hält sicher weiter im nördlichen Teil des Tschadsees auf.

Michael in Nigeria

Michael ist weiterhin in seinem Überwinterungsgebiet unterwegs. Heute hat er sich mal wieder gemeldet, diesmal aus Nigeria, ca. 40 Kilometer von der Grenze zum Tschad entfernt.