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Lilly und Robert machen Pause

Bei Lilly und Robert gibt es noch immer keine Ortsveränderungen. Sie machen seit fünf Tagen eine Zugpause in Israel.

Robert am Jordan

Robert ist mehr als hundert Kilometer weiter geflogen als Lilly. Er hatte eineinhalb Tage früher als Lilly den Golf von Suez überquert. Er passierte die Sinai Halbinsel im Osten und flog am westlichen Ufer des Toten Meeres nach Norden. Seit Freitag rastet er nun im Westjordanland unweit des Jordan. Hier gibt es viele bewässerte Felder. Doch er hält sich auf einer kahlen Fläche in der Nähe einer Palmenplantage auf. Vielleicht eine Mülldeponie? Sobald er sich wieder gestärkt hat, wir er seine Reise fortsetzen.

Lilly und Robert noch in Ägypten

Lilly und Robert haben fast parallel die Sahara überquert und fast am gleichen Tag den Assuanstausee erreicht. Für ihren Direktflug über die Wüste brauchten sie etwas mehr als eine Woche. Dabei kürzten sie durch die direkte Route über die Wüste die großen Nilschleifen ab, um an den Assuanstausee zu gelangen.

Lilly landete am Sonntagnachmittag am Assuanstausee, um die folgende Nacht am Ufer zu verbringen. Am Montagmorgen überquerte sie den Stausee und flog dabei fast direkt über Abu Simbel.

Robert nahm eine etwas weiter östliche Route als Lilly. Er kam schon am Samstagmittag am Assuanstausee an und überquerte den Stausee am folgenden Morgen. Nördlich von Edfu verließ er am Montag (12. März) den Verlauf des Nil in Richtung Golf von Suez. Auch er dürfte schon bald Afrika verlassen.

Lilly und Robert sind gestartet

Am Sonntag (3. März) sind auch Lilly und Robert zur Heimreise gestartet. Während Lilly gleich am ersten Tag mehr als 180 Kilometer weit nach Norden gezogen ist, ging es Robert ein wenig gemächlicher an. Von Lilly gibt es ab Montag keine neuen Ortungen mehr. Sie zieht wahrscheinlich durch die Wüste nach Norden und hat keine Mobilfunkverbindung. Robert war gestern noch am Nil, gut 90 Kilometer nördlich von Khartum.

Beide sollten sich beeilen, denn seit gestern wird ihr Nest in Gribbohm von zwei unberingten Weißstörchen besetzt. Mal schauen, ob die bleiben.

Noch kein Zugverhalten

Lilly und Robert sind noch immer im Rastgebiet.

Robert wieder Richtung Osten geflogen

Robert hat die Region um Umm Ruwaba am 30. Januar verlassen und ist über den Weißen Nil nach Osten geflogen. Nun hält er sich wieder auf dfen bewässerten Felder zwischen Blauen und Weißen Nil auf.

Robert nach Westen gezogen

Robert ist am Freitag (11. Januar) nach Westen gezogen. Er überquerte den Weißen Nil und flog insgesamt etwa 150 Kilometer nach Westen in die Provinz Kordofan. Er landetete im aktuellen Rastgebiet von Gustav, der bereits im Dezember dort angekommen war. Robert hält sich allerdings gut  50 Kilometer weiter südlich als Gustav auf. Auch wie am Nil sucht er hier sein Futter vor allem auf den landwirtschaftlichen Feldern der Umgebung.

Robert weiterhin am Nil

Während Gustav die Region verlassen hat, verharrt Robert weiterhin zwischen Blauen und Weißen Nil. Es handelt sich um eine meist flache Ackerlandschaft. Ab und dann sind auf dem Satellitenbild einige Bäume zu erkennen, auf denen Robert die Nacht verbringt. Aber es kommt auch vor, dass er mitten auf einem Feld schläft. Das ist nicht ganz ungefährlich, denn es könnten sich Beutegreifer nähern.

Gustav und Robert in der gleichen Region

Die Region zwischen Weißen und Blauen Nil ist die Kornkammer des Sudan, die vom Wasser des Nil gespeist wird. Gustav und Robert haben sich diese Region als Rastquartier aufgesucht. Gustav war am 7. Dezember aus dem Südwesten, der Grenzregion zwischen Sudan und Südsudan, gekommen. Robert hielt sich schon seit November in der Region auf. Begegnet sind sich die beiden allerdings nicht, denn sie sind in unterschiedlichen Trupps unterwegs.

Robert weiter nach Süden

Von Robert gibt es nun schon seit mehr als zehn Tagen keine neuen Ortungen. Zuvor war er noch aus der Gegend von Khartoum kommend, ein weiteres Stück nach Süden geflogen. Seine letzten Ortungen vom 7. Nov. kamen aus der Gegend von Rabak am Weißen Nil. Da waren es nur noch wenige Kilometer bis in den Südsudan. Dort wird er sich wahrscheinlich jetzt befinden. Hat aber kein Handynetz.