Robert Beiträge

Alle wohlauf!

Von unseren anderen Senderstörchen gibt es keine Neuigkeiten zu berichten. Sie sind aber wohlauf! Hans-Albert ist immer noch bei Madrid, Fritzi bei Casablanca und Robert im Westjordanland.

Nichts Neues bei Robert

Keine Neuigkeiten von Robert. Er befindet sich noch immer auf der Mülldeponie im Westjordanland.

Robert ist wohlauf

Robert hat im Vergleich zu den anderen Senderstörchen ein bequemes Leben – auch wenn man das Wort bequem in diesem Zusammenhang nicht verwenden sollte. Zwischen der Mülldeponie und seinem Schlafplatz im Wasserreservoir liegen gerade einmal ein Kilometer. So erscheint es auf der Karte im Blog fast so, als wenn er sich überhaupt nicht mehr bewegt. Robert hat also den perpekten Ort zum Rasten gefunden. Er kann mit wenig Aufwand über den Winter kommen. So kann er sich Frühjahr rechtzeitig und in guter Verfassung auf den Weg in sein Brutgebiet machen.

Robert macht länger Pause

Robert rastet noch immer im Westjordanland. Offenbar findet  ert sein Futter auf einer kleinen Mülldeponie. Sein Schlafplatz in einem 700 m entfernten Wasserreservoir. Ich bin gespannt, wann er sich wieder aufmacht um weiter Richtung Afrka zu ziehen – oder ist das schon sein Winterquartier?

Robert trödelt

So kennen wir es von Robert: er lässt sich Zeit auf dem Herbstzug. Am Donnerstag (10. Sept.) hatte er Israel erreicht. Er flog westlich des See Genezareth entlang nach Süden und landete gegen Abend auf einem Feld nördlich von Bet Sche’an. Vermutlich schlief er auf einem Baum nahe eines kleinen Gewässers. Am frühen Morgen flog er zunächst auf ein kreisrundes Bewässerungsfeld, um nach Nahrung zu suchen. Danach ging es 50 Kilometer weiter nach Süden ins Westjordanland, um die nächste Rast an einem Wasserreservoir einzulegen.

Robert hat Anatolien durchquert

Vorgestern (8. Sept.) hatte Robert am Abend schon Anatolien durchquert und das Ufer des Golfs von Iskenderun erreicht. Zweieinhalb Tage brauchte er für die gut 800 Kilometer lange Strecke von Istanbul aus bis nach Iskenderun.

Robert hat Anatolien erreicht

Robert hatte gestern (6. Sept.) den Bosporus überquert und Anatolien erreicht. Er flog dabei über die südlichen Stadteile von Istanbul.

Der Weg bis nach Istanbul hatte für Robert einige Hinternisse parat. Am 27. August flog Robert durch Siebenbürgen, um die Karpaten im Süden zu überqueren. Dies war wohl in diesem Jahr kein einfaches Unterfangen, denn er musste kurz vor den Bergen bei Kronstadt eine viertägige Pause bis zum 2. September einlegen, bevor er über die Berge fliegen konnte. Offenbar hinderte schlechtes Wetter den Segelflieger am Weiterflug. Danach musste er wieder einen Tag lang pausieren, bis er ohne weitere längere Zwischenstopps bis zum Bosporus ziehen konnte.

Robert überquert die Karpaten

Gestern (26. August) hat Robert die Karpaten nördlich des polnischen Wintersportortes Zakopane überquert und die Slowakei ereicht. Er nutzte dabei ein Tal, was sich bis tief in die Berge zieht. Trotzdem musste er in den Bergen eine Pause machen, um heute weiterziehen zu können. Sein Schlafplatz lag in einem Wald.

Robert ist wieder auf Sendung

Im vergangenen Herbst war der Sender von Robert nach und nach ausgefallen. Zunächst meldete er sich nur noch sporadisch und dann nicht mehr. Das war sehr schade, denn Robert zeigte ein ungewöhnliches Zugverhalten. Wahrscheinlich ist er nicht mehr nach Afrika in die Sahelzone gezogen, sondern ´hat auf irgendwelchen bewässerten Feldern entlang des Nil überwintert. Nun konnten wir in diesem Sommer den Sender tauschen und wir können Robert wieder verfolgen. Wir wollten auch seine neue Partnerin besendern. Sie ließ sich aber nicht fangen.

Robert ist am Samstag (22. August) zu seinem Herbstzug gestartet. Sein erster Flugtag führte ihn fast 300 Kilometer weit über Hamburg und die Elbe entlang bis in die Gegend von Brandenburg an der Havel. Am nächsten Tag hatte er Polen erreicht. Heute morgen (25. August) hatte er schon fast die Karpaten erreicht.

Reichlich Nachwuchs bei den Senderstörchen

In den meisten Storchennestern in Schleswig-Holstein ist nur wenig Nachwuchs zu sehen. Viele Nester sind ohne Junge. Die lange Trockenperiode im Frühjahr hatte einen Mangel an Regenwürmern zur Folge. So stand den gerade geschlüpften Jungen nur wenig Nahrung zur Verfügung. Unsere Senderstörche hatten dagegen Glück. In Ihren Nestern ist auch 2020 reichlich Nachwuchs zu sehen.

Bei Hans Albert ist am vergangenen Montag (22. Juni) das erste der vier Jungen ausgeflogen. So weit sind die anderen noch nicht, aber immerhin haben sie schon einen Ring der Vogelwarte erhalten. Bei Robert sind vier Junge im Nest und bei Arthur und Gustav jeweils drei.

Arthur mit seinen drei Jungen, die mittlerweile beringt wurden (Foto: M. Pech).