Arthur Beiträge

Michael in Israel

Um die Mittagszeit am Donnerstag (2. März) überflog Michael den Golf von Suez. Für die 24 Kilometer breite Wasserfläche brauchte er gut eine Stunde. Die folgende Nacht verbrachte er auf der Sinai Halbinsel. Am nächsten Tag überquerte er den Sinai und erreichte Israel.

Gestern Abend hatte Michael schon den Libanon hinter sich gelassen.

Arthur scheint auch schon am Nil zu sein

Arthurs Sender hat sich kurz gemeldet, aber noch keine Ortungen herunter geladen. Da befand er sich bereits am Nil. Montag werden wir mehr wissen.

Arthur fast im Sudan

Nun hat sich der Sender von Arthur doch noch zweimal gemeldet. Demnach hat Arthur einen nordöstlichen Kurs eingeschlagen. Er will offenbar den direkten Weg über die Nubische Wüste nehmen. So schnell scheint er aber nicht voran zu kommen, denn am Montag (20. Februar) hat er erst die Grenze zum Sudan erreicht.

Keine Informationen von Arthur

Seit Montag (17. Februar) haben wir wieder den Kontakt zu Arthur verloren. Aber das kennen wir vom Herbstzug. In dieser Gegend ist das Mobilfunknetz sehr schlecht. So werden wir in einigen Tagen neue Informationen von ihm bekommen, sobald er den Nil erreicht hat. Welche genaue Route wird er genommen haben? Den direkten Weg oder den gleichen Weg wie Michael?

Auch Arthur ist auf dem Heimzug

Arthur hat sich ebenfalls auf den Heimzug gemacht. Von Nordnigeria aus überquerte er den nördlichen Zipfel von Kamerun und hat am Sonntag (12. Februar) die feuchte Savanne östlich des  Chari Flusses ereicht. Ohne sich lange aufzuhalten ist er am nächsten Tag gut 130 Kilometer nach Nordosten gezogen.

Arthur ist wieder aufgetaucht!

Seit fast zwei Monaten hatten wir keinen Kontakt zu Arthur. Vorgestern (8. Februar) gab es endlich wieder ein Lebenszeichen von ihm. Sein Sender schickte aus Nordnigeria einige Possitionsdaten. Die kamen von einem Ort der etwa 250 Kilometer südlich seiner letzten uns bekannten Position im nördlichen Tschadseebecken lag. An diesem Ort wird es schon deutlich grüner. Will er sich jetzt auch auf den Heimzug machen? Ich bin gespannt, ob der Sender eine so gute Mobilfunkverfbindung hat, dass er die Positionsdaten aus der letzten Zeit schickt. Dann kann ich seine Routen aus der letzten Zeit rekontruieren.

Während dessen ist Michael schon ein ganzes Stück nach Osten gezogen. Am Dienstag (7. Februar) hatte er die Gegend um Abéché erreicht. Von hier aus geht es dann über die Sahara Richtung Nil.

Michael ist auf dem Heimzug!

Jetzt bin ich mir sicher: Michael hat sich auf den Rückflug in sein Brutgebiet gemacht. Vom Tschadsee ist er zunächst Richtung Südwesten gezogen, um dann noch bis Freitag (3. Februar) in der Savanne 110 Kilometer östlich vom N’Djamena zu rasten. Dann ist er 120 Kilometer Richtung Osten gezogen und hat fast den Lac Fitri erreicht. Ohne Pause ging es am nächsten Tag weiter.

Währenddessen gibt es von Arthur immer noch keine neuen Ortungen. Ich vermute, dass er sich immer noch am Tschadsee aufhält. Er startet wahrscheinlich später. Michael gehört immer zu den ganz frühen Rückkehrern auf der Ostroute und Arthur folgt meist später.

Unruhe bei Michael

Bis Sonntag (28. Jan.) hielt sich Michael im nördlichen Teil des Tschadseebeckens auf. Am Sonntag überquerte er die Grenze zwischen Niger und Tschad, um am Rande des Sees entlang nach Südosten zu fliegen. Will er etwa schon in Richtung Heimat aufbrechen oder in einem anderen Gebiet noch einige Zeit rasten? Und wo ist Arthur? Wenn er gemeinsam mit Michael zieht, müsste er demnächst mal wieder Positionsdaten senden. Aber der Start zum Heimzug ist individuell unterschiedlich.

Nichts Neues bei Arthur und Michael

Arthur und Michael rasten noch immer im nördlichen Teil des Tschadsees. Von Arthur können wir es eigentlich nur vermuten, denn sein Sender meldet sich nicht. Lediglich am 18. Dezember erhielten wir aktuelle Positionsdaten. Da befand er sich ganz in der Nähe von Michael. Wahrscheinlich sind die beiden im gleichen Trupp unterwegs. Michaels neueste Ortungen stammen aus Nordnigeria, zehn Kilometer von der Grenze zum Tschad entfernt.

Am Tschadsee

Michael befindet sich immer noch im nördlichen Teil des Tschadsees nur fünf Kilometer von der Grenze zu Nigeria entfernt. Vermutlich hält sich auch Arthur dort auf, aber von ihm haben wir leider keine Informationen. Sein Sender hat offenbar kein Netz. Michaels Aktionsraduis beträgt nur etwa fünfzehn Kilometer. Er macht auch keine Anstalten, das Gebiet zu verlassen. Da folgt er ganz seinen Gewohnheiten aus den Vorjahren.