Gustav Beiträge

Gustav zurück

Fast unbemerkt ist auch Gustav am Sonntag (2. April) wieder an sein Nest zurückgekommen. Unbemerkt deshalb, weil berreits ein anderer Storch das Nest besetzt hatte und der Wechsel ziemlich geräuschlos vor sich ging. Am Samstag befand sich Gustav noch bei Waren/Müritz. Jetzt baut er an seinem Nest und wartet auf eine Partnerin. Übrigens kann man einen Blick in Gustavs Nest werfen, denn am Nest wurde im Winter eine Kamera angebracht, die Livebilder in das nahe gelegene Freibad überträgt.

Gustav noch in Polen

Gustav scheint es nicht eilig zu haben. Seine letzte genaue GPS Ortung stammt von Mittwoch (29. März). Da hatte er noch gut 190 Kilometer bis zur deutschen Grenze zurückzulegen.

Endspurt bei den Ostziehern

Michael, Gustav und Arthur sind kurz vor ihren Heimatnestern. Sie liefern sich fast ein Kopf an Kopf Rennen. Wer wird der erste sein?

Michael befand sich gestern Abend (26. März) gut 50 Kilometer nördlich von Breslau. Da waren es noch gut 600 Kilometer bis zum Nest. Die Sonne scheint, also wird er gut vorankommen und vielleicht schon morgen an seinem Nest in Bargen sein.

Gustavs letzte Ortung stammt vom Samstag (25. März) aus dem Karpatenvorland in Polen. Er hatte da noch 950 Kilometer vor sich.

 

Arthur hat mächtig aufgeholt: Er befand sich gestern Vormittag (26. März) gut 35 Kilometer östlich von Kattowitz.

 

Unsere drei Ostzieher sind rasch vorangekommen. So wird es vielen andern Störchen nicht gehen. Viele kommen aus Ost- und Südafrika und haben einen viel längeren Weg als Michael, Gustav und Arthur. Sie kommen deshalb erst im Laufe des Aprils bei uns an.

Gustav kommt langsam voran

Nachdem Gustav den Bosporus überquert hat, gab es einige Tage Fundkstille. Sein Sender lieferte keine Daten, weil die Verbindung zum Satelliten nicht gut war. Währenddessen ist er aber weiter gezogen. Seit seiner Ankunft in Europa hat er aber gerade mal knapp 1.000 Kilometer in zwölf Tagen geschafft. Er hat den Karpatenbogen östlich umflogen und befand sich Mittwoch (22.März) im Westen der Ukraine.

Funkstille bei Michael und Gustav

Die Sender von Michael und Gustav haben keine Daten geliefert. Das ist aber nicht ungewöhnlich. Ihre letzten Positionsdaten stammen vom Sonntag und Montag. Da hatte Michael in Bulgarien gerade Kurs auf Rumänien genommen. Gustav befand sich noch im europäischen Teil der Türkei.

Gustav ist Michael auf den Fersen

Auch Gustav kommt rasch voran. Auch er überquerte die Türkei in zwei Tagen und erreichte den europäischen Teil der Türkei zwei Tage später als Michael (10. März).

Gustav bei Jerusalem

Am Samstag überquerte Gustav den Golf von Suez. Am Abend hatte er den nördlichen Sinai erreicht und die Nacht in der Wüste verbracht. Dann nahm er Kurs auf Israel und nach 150 Kilometern Flugstrecke landete er westlich von Jerusalem. Dort verbrachte er die folgende Nacht in einem Waldgebiet.

Israel ist zur Zugzeit ein richtiger Highway für ziehende Segelflieger wie den Weißstorch und zahlreiche Greifvögel.

Gustav hat den Golf von Suez erreicht

Am Freitag (3. März) erreichte Gustav die Küste vom Golf von Suez am Gabal el Zayt. Michael war schon am Tag zuvor hier eingetroffen und konnte noch das Wasser überqueren. Gustav musste stattdessen noch eine Nacht in Afrika verbringen, denn seine letzte Ortung vom darauf folgenden Morgen lag immer noch am Gabal el Zayt.

Michael und Gustav kommen gut voran.

Gustav hat Michael fast eingeholt. Am Dienstag (28. Februar) erreichte Michael den Assuan-Stausee, Gustav zwei Stunden später. Die letzte Ortung von Gustav lag nordöstlich von Om Kombo. Da war er auf dem Weg an den Golf von Suez.

Kopf an Kopf

Wer ist schneller? Michael oder Gustav? Beide haben am Nil den Nordkurs eingeschlagen, die Nilschleife nördlich von Khartum abgeschnitten und dann den Fluss am Merowe Stausee wieder erreicht. Dabei sind sie zunächst nur langsam vorangekommen.

Derzeit hat Michael den Schnabel vorn. Er hat den Merowe Stausee einen halben Tag früher erreicht als Gustav.