Gustav Beiträge

Gustav gestartet

Am Dienstag (21. Februar) hat sich auch Gustav auf die Heimreise gemacht. Dazu musste er einfach den Weißen Nil überfliegen und Kurs Richtung Norden nehmen.

Ein Tag zuvor hatte Michael bei seinem Flug Richtung Osten den Weißen Nil erreicht. Am darauf folgenden Tag landete er auf den bewässerten Feldern südlich von Khartum. Nun befinden sich Michael und Gustav fast am gleichen Ort.

Fast alle Senderstörche auf dem Heimweg!

Nun sind fast alle unserer Senderstörche auf dem Heimzug. Wann sie ihre Nester erreichen werden, hängt aber davon ab, wie die Witterung auf ihrer Zugroute sein wird.

Lediglich Gustav lässt noch etwas Zeit. Von Nobby gibt es noch immer keine neuen Informationen. Hoffentlich ist ihm nichts passiert. Aber nördlich des Senegal ist wahrscheinlich das Mobilfunknetz sehr lückenhaft, so dass wir erst in einigen Tagen etwas von ihm erfahren, sobald er Marokko erreicht hat. Ich bin gespannt.

Derweil erreichen bereits die ersten Brutvögel ihre Nester. Die Meldungen im Gästebuch zeugen davon. Diese Vögel werden wohl den Winter in Spanien verbracht haben, möglicherweise nicht einmal das, denn auch in Frankreich überwintern bereits sehr viele Weißstörche.

Gustav und Ronja lassen sich noch ein wenig Zeit mit dem Aufbruch

Während Arthur und Michael schon seit Tagen auf dem Heimzug sind, rastet Gustav immer noch im Sudan. Er befindet sich sein Wochen am gleichen Ort. Auch Ronja macht noch keine Anstalten, mit dem Heimzug zu beginnen. Muss sie auch nicht, denn ihre Zugstrecke aus Spanien ist viel kürzer.

Und von Nobby haben wir immer noch keine Informationen.

Bei Gustav nichts Neues

Gustav verbringt seine Tage immer noch in Kordofan (Sudan) gut 130 Kilometer westlich des Weißen Nil. Das Gebiet, in dem er sich aufhält, ist nicht größer als 30 mal 20 Kilometer.

Gustavs neue Reiselust

Zum Jahresende ist Gustav wieder ein wenig reiselustig geworden. Am 27. Dezember startete er von seinem Rastgebiet nahe des Dinder Nationalparks, um in Richtung Osten zu ziehen. Er überquerte den Blauen Nil und verbrachte die Nacht am Weißen Nil. Dann ging es noch einmal gut 200 Kilometer weiter nach Osten in die Provinz Kordofan. Jetzt befindet er sich an der Grenze zwischen Wüste und Savanne.

Gustav bleibt im Süden

Nachdem Gustav Anfang Dezember das Gebiet um Wad Medani verlassen hatte und nach Süden geflogen ist, hat sich bei ihm nichts Neues ergeben. Er fliegt nördlich des Dinder Nationalparks herum und sucht seine Nahrung vorwiegend auf den Feldern der Bauern.

Gustav fliegt wieder nach Süden

gustav_iconBis vor wenigen Tagen war Gustav westlich des Blauen Nil geblieben. Dort suchte er vor allem auf den bewässerten Feldern nach Futter. Am Mittwoch (1. Dezember) machte er sich wieder nach Südwesten Richtung Äthiopischer Grenze auf. Dort, in der Umgebung des Dinder Nationlapark, war Gustav schon einige Wochen zuvor.

Gustav zieht noch weiter nach Norden

gustav_iconGustav ist nicht im Dinder Nationalpark geblieben, sondern er ist 250 Kilometer weiter nach Norden gezogen. Jetzt befindet er sich östlich von Wad Medani. Die Region von Wad Medani ist sozusagen die Kornkammer und das wichtigste Baumwollanbaugebiet des Sudan. Der Nil ermöglicht die Bewässerung der Felder und gute Ernten von Sorghum, Weizen, Hirse und Zuckerrohr. Wer in das Satellitenbild hineinzoomt kannt gut das regelmäßige Muster der Felder edkennen. Auch im Winterquartier mag Gustav die Kulturlandschaft.

Gustav ist noch weiter gezogen

gustav_iconGustav ist nicht im Südsudan geblieben, sondern hat den Weißen Nil überquert und ist dann nach Norden abgebogen. Am Montag, den 7. November hat Gustav den Blauen Nil und die Grenze zwischen Sudan und Äthiopien erreicht. Das Satellitenbild zeigt, dass die Gegend hier schon sehr grün ist. Derzeit befindet er sich gut 120 Kilometer nördlich des Blauen Nil im Dinder Nationalpark im Sudan.

Auch Gustav hat den Tschad verlassen

gustav_iconGustav hat sich wieder aufgemacht und sein erstes Rastgebiet verlassen. Auch er folgt weitgehend seinen traditionellen Routen. Bis zum 22. Oktober hielt er sich noch im Tschad auf. Er hatte sich ein Savannengebiet südlich der Stadt Abeche ausgesucht. Dann ist er nach Osten abgezogen und überquerte am 24. Oktober die Grenze zum Sudan. Bei seiner Reise machte er bisher nur kurze Pausen – ein Hinweis dafür, dass er noch nicht das ideale Rastquartier gefunden hat.

Am 31. Oktober überquerte er die Grenze zum Südsudan. Seine letzte Ortung vom Dienstag lag nur 40 Kilometer westlich des Weißen Nil, der dort das große Feuchtgebiet des Sudd bildet.