Gustav Beiträge

Die Heimreise beginnt

Bei uns erreichen schon die ersten Weißstörche ihre Nester. Dabei kann man nur vermuten, wo sie den größten Teil des Winters verbracht haben. Vielleicht gehören sie auch zur immer größer werdenden Zahl der Störche, die im Brutgebiet überwintern. Zumindest waren sie nicht in Afrika. Vielleicht waren sie auch nur einige hundert Kilometer nach Süden geflogen und haben in Frankreich überwintert. Eines ist sicher – ihre Zahl nimmt offenbar stetig zu.

So mancher wird sich bei Blick aus dem Fenster fragen: Wie kommen die bei Eis und Schnee hier bei uns durch. Kälte macht den Störchen nichts aus. Nur die Futtersuche wird schwierig. Aber die Störche können ohne Probleme eine Zeit lang hungern. Und wenn es zu lange so kalt bleibt, ziehen sie einfach wieder ein Stück nach Süden.

Die ersten unserer Senderstörche sind zum Heimzug gestartet. Sie werden noch gut 6 Wochen benötigen, bis wir sie auf ihren Nestern begrüßen können.

Nichts Neues bei Gustav

Gustav hält sich immer noch im Süden des Sudan auf. Er nutzt ein kleines Gebiet südlich der Stadt Er Rahad. Lediglich am Sonntag (21. Jan.) und Mittwoch (24. Jan.) machte Gustav einen Abstecher über 30 Kilometer nach Norden in die Gegend von Er Rahad. Er wollte wohl dem Fluss, der die Stadt passiert, einen Besuch abstatten. Im Flusstal sind viele Felder und kleine Wasserflächen zu entdecken.

Gustav ist wieder im Sudan

Nachdem Gustav einige Zeit im Südsudan am Weißen Nil verbracht hatte, ist er nach Weihnachten (28. Dezember) wieder gut 360 Kilometer nach Norden in den Sudan gezogen. Hier hatte er schon in den vergangenen Jahren sein bevorzugtes Rastgebiet. Die Gegend ist im Luftbild durch das regelmäßige Muster von Feldern geprägt.

Gustav im Südsudan

Gustav befindet sich derzeit im Norden des Südsudan in der Nähe des Weißen Nil. In den vergangenen Jahren rastete er gut 400 Kilometer weiter nördlich in der sudanesischen Provinz Kordofan. Wahrscheinlich ist es dort in diesem Jahr zu trocken,  so dass er nach Süden ausweichen musste. Aber 400 Kilometer ist für ihn keine große Strecke.

Gustav im Grünen

Gustav hat Kordfan Richtung Süden verlassen. Er befindet sich jetzt nach gut 230 Kilometer Flug im Südsudan, ganz in der Nähe des Weißen Nils. Hier ist es offenbar schon richtig grün.

Abstecher nach Nordosten

Gustav verhält sich fast so wie in den Vorjahren. Er hat wieder die Region südlich von Karthum aufgesucht, um vermutlich dort den Rest des Winters zu verbringen. Zwischen Blauen und Weißen Nil liegt das Bewässerungsgebiet von Wad Madani – die Kornkammer des Sudan. Am Sonntag (29. Okt.) startete Gustav zu einem Abstecher nach Nordosten der ihn gut 200 Kilometer in die trockene Savanne führte. Am Freitag (3. Nov) war er dann am Blauen Nil zurück.

Gustav auf Ostkurs

Gustav ist sehr reisefreudig und hat sich vom Südwesten des Sudan in Richtung Eritrea aufgemacht. Er ist ca. 1100 Kilometer bis südöstlich von Khartum geflogen. Bis Eritrea wären es noch ca. 240 Kilometer.

Gustav zieht weiter

Meine Vermutung hat sich bestätigt, denn Gustav hat ist seit dem 18. Oktober ca. 320 Kilometer nach Osten in den Sudan geflogen. Er ist heute am 22. Oktober in der Gegend von Dschnub Dafur bei der Ortschaft Gereida. Hier sehe ich Flussniederungen, in denen er sich den Magen füllen kann.

Gustav im Sudan

Meine Vermutung hat sich bestätigt. Gustav ist gestern noch ca. 255 Kilometer ostwärts geflogen und rastet nun im Sudan ca. 100 Kilometer südlich der Stadt Nyala.

Gustav im Grenzgebiet

Gustav ist weiter südostwärts geflogen. Vom 11. Oktober bis 17. Oktober ist er fast 340 Kilometer bis in das Grenzgebiet vom Tschad, Sudan und der Zentralafrikanischen Republik geflogen. Ob die Nahrung an alter Stelle knapp geworden ist oder er sowieso in sein vorjähriges Gebiet fliegen will ?