Gustav musste sich ein neues Nest suchen

Gustav war einige Tage lang vermisst. Nur eines wussten wir – er war nicht auf seinem Nest in Pahlen. Aber auch der Sender hatte noch keine neuen Ortungen geliefert.

So machte sich NABU-Storchenbetreuer Rolf Zietz auf die Suche. Gleich im Nachbardorf Hohenlieth wurde er fündig. Gustav stand auf einem Nistmast nahe eines Bauernhofes. Hierhin war er schon vor einigen Jahren einmal ausgewichen, als sein Nest von anderen Störchen besetzt war. Leider sieht die Nisthilfe ein wenig ramponiert aus, aber Gustav schleppt schon fleißig Nistmaterial heran. Vielleicht kann er ein Weibchen für das Nest begeistern. Zumindest kann er sein bekanntes Nahrungsrevier weiter nutzen.

Etwas überraschend war es schon, dass Gustav sein Nest nicht zurückerobern konnte, denn das anwesende Storchenpaar hatte noch keine Eier gelegt.

Gustav auf seinem neuen Nest in Hohenlieth. Noch ist er allein. (Foto: Rolf Zietz)

 

Lilly und Robert haben ihr Nest zurückerobert

Lilly und Robert sind auch zurückgekommen. Robert erreichte Gribbohm schon am Dienstagabend (10. April) und wurde offensichtlich noch von dem Paar vertrieben, dass zwischenzeitlich das Nest besetzt hatte und schon brütete. Die Nacht verbrachte er auf der anderen Seite des Nordostseekanals in Hochdonn. Früh am nächsten Morgen flog er neue Angriffe und die Eier flogen aus dem Nest.

Lilly erreichte am Dienstagnachmittag ein Nest bei Dargardt in Brandenburg und verbrachte dort die Nacht. Am nächsten Tag ging es via Hamburg nach Gribbohm. Am Abend flog sie dann gemeinsam Angriffe auf die neuen Nestbesitzer. Gestern (12. April) hatten sie dann ihr Nest endgültig zurückerobert.

Michael ist nicht mehr allein

Seit Sonntag (8. April) hat Michael eine unberingte Partnerin. Heute scheint es so, dass sogar schon gebrütet wird.

Lilly und Robert kommen gut voran

Lilly und Robert hatten am Sonntag (8. April) die Karpaten fast hinter sich gelassen. Sie flogen bei Lwiw durch den westlichen Zipfel der Ukraine in Richtung Polen. Beide ziehen in unterschiedlichen Trupps, aber fast auf einer indentischen Route. Dabei hat Robert gut eine Stunde Vorsprung vor Lilly. Ob sie wohl beide am gleichen Tag ankommen?

Gustav ist auch zurück

Auf der Karte ist es noch nicht zu sehen, aber Gustav ist seit Samstag (7. April) wieder im Lande. Jetzt muss er um sein Nest kämpfen.

Das ging aber schnell!

Michael hat seit Sonntag eine neue Partnerin. Sie bauen gemeinsam am Nest und paaren sich auch. Leider wissen wir nichts über die Störchin, denn sie trägt keinen Ring.

Arthur ist zurück

Gestern Nachmittag ist Arthur in Looft angekommen. Am Ende ging die Reise doch ganz schnell.

Gestern Nachmittag: Arthur in Looft. (Foto: Martina Holm)

Michael wartet

Michael wartet jetzt auf eine neue Partnerin, denn Ronja wird mit Sicherheit nicht mehr zurückkommen. Ihr Sender meldete sich noch einmal kurz von dem Acker in Spanien, auf dem die Federn gefunden wurden. Eine neue Suche blieb erfolglos, weil die Fläche zwischenzeitlich gepflügt wurde. Seitdem herrscht Funkstille.

Lilly und Robert in Bulgarien

Lilly und Robert überquerten am Dienstagmorgen (3. April) nördlich von Istanbul den Bosporus. Dann flogen sie weiter parallel zur Küste des Schwarzen Meeres Richtung Bulgarien. Übernachtet wurde in der Nähe der Hafenstadt Burgas. Ihre Schlafplätze lagen gut 15 Kilometer auseinander. Sie sind also immer noch in unterschiedlichen Trupps unterwegs.

Gustav ist bald Zuhause

Auch Gustav hat nur noch eine kurze Stecke nach Pahlen zurückzulegen. Er nimmt einen etwas nördlicheren Kurs als Arthur. Das liegt daran, dass er den Karpatenbogen östlich umflogen hat. Seine letzte Ortung stammt vom 4. April und lag zwischen Warschau und Łódź. Auch er wird wohl schon am Wochenende eintreffen, denn der Wetterbericht verspricht gutes, sonniges Zugwetter für Störche.