Rege Bautätigkeit bei Arthur

Arthur hatte bei seiner Ankunft ein Weibchen gleich mit nach Looft gebracht. Wie sich später rausstellen sollte, handelte es sich um die gleiche Partnerin wie 2018. Derzeit herrscht rege Bautätigkeit am Nest. Die beiden Störche schleppent Zweige heran, um das Nest nach dem Winter wieder herzurichten. Mit Stroh und Heu wird die Nistmulde ausgepolstert. Wann wird das erste Ei im Nest liegen?

Michael hat auch eine Partnerin

Bei seiner Ankunft in Bargen wurde Michael bereits von einer unberingten Störchin erwartet. Dann kann die Brutsaison in Bargen früh starten.

Gustav hat eine Partnerin

Da musste Gustav nicht lange warten. Am Mittwoch (3. April) fand sich ein unberingtes Weibchen in Tielen ein. Die Brutsaison kann beginnen.

Robert ist angekommen

Gerade erhielt ich die Meldung, dass Robert angekommen ist. Er hat also von der Türkei bis nach Schleswig-Holstein nur gut 8 Tage gebraucht.

Robert hatte eine etwas ungewöhnliche Route auf seiner letzten Etappe gewählt. Er überquerte die Karpaten am Eisernen Tor und zog dann über die Woijwodina nach Ungarn. Dort passierte er östlich den Plattensee und flog über Bratislawa in den östlichen Teil Österreichs und nach Tschechien. Von dort aus nach Sachsen. Mittwochabend (3. April) übernachtete er bereits bei Finsterwalde in Brandenburg. Heute um ca. 10:00 Uhr wurde er in der Nähe von Boizenburg an der Elbe geortet.

Auch Lilly hat Europa erreicht

Lilly hat in zwei Tagen fast ganz Anatolien durchquert. Am Dienstagabend erreichte sie den Uluabat See nahe des Marmarameeres. Dabei überflog sie das Storchendorf Eskikaraağaç, das malerisch auf einer Halbinsel im See liegt. Das Dorf engagiert sich sehr für den Storchenschutz. So wurden im Laufe der Jahre die elektrischen Freileitungen entschärft und die Nester auf Strommasten gesichert. Im Jahr 2011 erhielt Eskikaraağaç den Titel Europäisches Storchendorf.

Lilly übernachtete im seichten Wasser am Nordufer des Sees, bevor es am nächsten Morgen Richtung Küste weiterging. gegen 9:00 Uhr begann sie mit der Überquerung des Marmarameeres. Sie nutzte dabei die Marmara Inseln, um sich immer wieder in die Höhe zu schrauben. Nach mehr als zwei Stunden hatte sie Europa erreicht. Von dort ging es noch gut 80 Kilometer nach Norden. Donnerstag erreicht sie Bulgarien.

Am Uluabat See ist die Uferzone sehr flach, so dass die Störche hier nach Nahrung suchen. Im Hintergrund das Storchendorf Eskikaraağaç (Foto: Kai-M. Thomsen)

 

Arthur ist angekommen

Da hat sich Arthur aber beeilt. Heute Morgen um genau 10:51 Uhr ist Arthur im Nest gelandet. Offenbar hat er ein Weibchen mitgebracht.

Arthur ist gerade in Looft angekommen. Gut zu erkennen ist die kurze Antenne auf seinem Rücken (Foto: Marion Pech).

Eine Partnerin hat sich auch schon eingefunden (Foto: Marion Pech)

Lilly in Anatolien

Lilly hat die Etappe über den Libanon und Syrien wohlbehalten hinter sich gelassen und am Mittwoch (27. März) die Türkei erreicht. Sie zog nördlich von Adana über das Taurus Gebirge. Bis Sonntagmorgen (31. März) rastete sie auf einem kreisrunden Bewässerungsfeld nördlich der Berge.

Robert hat Europa erreicht

Robert überquerte am Donnerstag (28. März)  das Marmarameer in den Morgenstunden. Er brauchte dafür mehr als 90 Minuten. Bis zum Abend hatte er mehr als 300 Kilometer zurückgelegt und schon Bulgarien erreicht. Am Samstag (30. März) wurde er am Eisernen Tor in den südlichen Karpaten geortet. Auch er nimmt diesen für unsere Störche ungewöhlichen Zugweg.

Arthur ist schon in Deutschland

Arthur hat in den letzten Tagen gut Strecke gemacht. Von Mittwoch bis Samstag war er mehr als 700 Kilometer weit gezogen, bis er Samstag bei Eisenhüttenstadt über die deutsche Grenze flog. Bis Sonntagmorgen wurde er noch bei Pohlitz, westlich von Eisenhüttenstadt, geortet.

Auch Michael ist zurück

Michael ist gestern (31. März) um 14:00 Uhr in Bargen gelandet. Ähnlich wie Gustav hatte er sich in den letzten Tagen viel Zeit für den Heimflug gelassen. Am Mittwoch (27. März) erreichte er bereits Deutschland. Bis  Freitag (29. März) rastete Michael dann auf den Wiesen um Münchehofe, südlich von Berlin. Neuere Ortungen hat sein sein Sender noch nicht geliefert.