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Unterwegs mit Fauzan und Djoko

Unterwegs mit Fauzan und Djoko

Anders als erwartet stehen dem Koboldmaki-Projekt nun zwei lokale Guides zur Verfügung. Fauzan und sein Freund Djoko wohnen mit ihren Familien in einfachen Holzhütten am Dorfrand neben den Kakaoplantagen. Sie sind hier aufgewachsen und finden sich im Regenwald bestens zurecht.

4 Uhr am Morgen: Die Suche beginnt

4 Uhr am Morgen: Die Suche beginnt

Wir sind zu Gast bei einer herzlichen Familie von Kakaobauern im letzten Dorf am Rande des Regenwalds. Rund 400 Kleinbauern wohnen hier, leben zwischen Ziegen, Kakao und vielem mehr. Endlich macht sich auch unser Sprachkurs bezahlt, denn Englisch spricht hier niemand mehr.

Angekommen in Popayato-Paguat

Angekommen in Popayato-Paguat

Wir sind endlich angekommen im Projektgebiet! Der Atemschutz, der in den Millionenstädten wie Indonesiens Hauptstadt Jakarta noch nötig war, wird abgelegt und ersetzt durch das Moskitospray. Popayato-Paguat befindet sich im Norden der Insel Sulawesi, in der Provinz Gorontalo. Hier verfolgt der NABU zusammen mit seinen Projektpartnern das Ziel, eine zusammenhängende, degradierte und entwaldete Fläche von rund 49.000 ha wiederherzustellen. Dies entspricht etwa einer Fläche von 67.000 Fußballfeldern. Eines der Ziele ist es, die umliegenden Schutzgebiete und Lebensräume vieler endemischer, also nur in begrenzten Gebieten vorkommender, Tierarten wieder miteinander zu verbinden.

Auf Koboldmaki-Suche im Auftrag des NABU

Auf Koboldmaki-Suche im Auftrag des NABU

Bewaffnet mit Tierstimmenrekorder, Kamera und GPS-Gerät befinden wir uns im Regenwald auf Sulawesi, einer der größten Inseln Indonesiens. Wir sind zwei Studenten des Studienfachs „International Forest Ecosystem Management“ der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, und widmen uns die nächsten zwei Monate im Auftrag des NABU dem Schutz der Koboldmakis.

Die Schönen der Nacht

Am letzten Augustwochenende feierten Fledermausfreunde in über 35 Ländern die 21. Internationale Fledermausnacht. Die zentrale Hauptveranstaltung in Deutschland fand in diesem Jahr im Oldenburger Schlossgarten statt. Mit vielen Exkursionen und Aktionen, auch vor und nach der offiziellen Batnight, entführte der NABU Oldenburger Land in die Welt der bedrohten nächtlichen Jäger. Wie haben die Besucher die Batnight erlebt und was bedeutet das Ausrichten eines so großen Events für den NABU vor Ort? Ein Bericht aus der Perspektive der Ehrenamtlichen.

Auf der Batnight-Hauptveranstaltung 2017 gab es für Groß und Klein viel zu erleben - unter anderem Fledermausschminken. Foto: Tamara Buj

Auf der Batnight-Hauptveranstaltung 2017 gab es für Groß und Klein viel zu erleben – unter anderem Fledermausschminken. Foto: Tamara Buj

Sommerurlaub – zu Hause ist es doch am Schönsten

Sommerurlaub – zu Hause ist es doch am Schönsten

Wer hat schon alle Flüsse, Badeseen oder Berge in der Nähe bereits erkundet? Und wie steht es mit den Natur-Schätzen? Wissen wir, wo man besonders gut Kraniche beobachten kann, wo der beliebteste Radweg verläuft oder in welcher Gegend nachts die Sterne am hellsten funkeln?

Erst mal vor der eigenen Haustür schauen

Auch ein Kiefernforst kann entspannend sein. Bei einer Wanderung zwischen den schnurgeraden Stämmen dauert es eine Weile, bis sich der Körper auf den ungewohnten Untergrund einstellt. Und schon ist der Kopf wieder frei. Die Wahrnehmung ändert sich –  mehr sehen, mehr hören, Vogelpiepsen und der Harzgeruch des Waldes. Vieles ergibt sich dann von selbst: Beeren naschen, Pflanzen erkennen oder Entenfamilie mit kleinen Küken gucken. Flirrende Sonnenflecken, dickes Moos und Wurzeln gibt es gleich vor der Haustür – größere Reiseplanung nicht notwendig.

20. Internationale Batnight 2016 – Fledermäuse im Westerwald

Die Batnight ist zwanzig geworden. Eine mittlerweile erwachsene Veranstaltung, so möchte man meinen. Denn so richtig erwachsen ist hier niemand. Aus den Augen eines Städters…

Zum 20. Mal jährt sich die Internationale Fledermausnacht. 1997 hat EUROBATS – das Abkommen zur Erhaltung der europäischen Fledermauspopulationen – die erste offizielle European Batnight veranstaltet. Seitdem ist viel passiert. Selbst Nichtmitgliedsländer feiern die Flattermänner – und das über die ganze Welt verteilt. Man batnightet sozusagen schon in über 40 Sprachen! In Deutschland organisiert der NABU die jährliche Fledermausnacht, dieses Jahr mit sage und schreibe knapp 250 eingetragenen Veranstaltungen in ganz Deutschland. Fleißige Flederlieschen kann man da nur sagen!

Goldrausch! – Koboldmaki aus?

Ja, es ist erschreckend! Das Koboldmaki-Paradies Sulawesi hat nicht nur eine wahrhaftig bewegte Entstehungsgeschichte aus längst verstrichenen, erdgeschichtlichen Epochen hinter sich. Nein, es macht derzeit auch eine wortwörtlich aufwühlende Phase durch.

Sulawesi – gefährdetes Koboldmaki-Paradies

Die indonesische Insel Sulawesi hat durch seine Lage zwischen zwei großen Kontinentalplatten eine buchstäblich bewegte Vergangenheit hinter sich. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit der kleinen Insel. Denn dort, wo sich die eurasische Platte kontinuierlich über die australische Platte schiebt, befindet sich ebenfalls eine unsichtbare biogeographische Grenze in der Tiefe des Ozeans – die nach seinem Entdecker benannte Wallace-Linie.

Was uns Koboldmakis über den Zustand von tropischen Wäldern verraten

Die Koboldmakis, die wir auf unserer Exkursion versuchen aufzuspüren, leben im Pflanzendickicht der Regenwälder Nord-Sulawesis. Die Spur ihrer arttypischen Gesänge, mit denen sie soziale Beziehungen aufrechterhalten und die Grenzen ihrer Territorien anzeigen, führt uns in der Dämmerung durch ein dichtbewaldetetes Flussufer. Vorbei an einem Unterholz aus Sträuchern und Bäumen, das unterschiedliche Lianen eng umschlungen haben.