Waldkauz Beiträge

Auch die Waldkauz-Innenkamera muss repariert werden

Auch die Waldkauz-Innenkamera muss repariert werden

Liebe Waldkauz-Freundinnen und -Freunde,

heute ist leider auch die Innenkamera unserer Waldkauz-Webcam ausgefallen. Wir hatten gehofft, sie schnell wieder in Gang setzen zu können. Doch heute Nachmittag stellte sich heraus, dass die Reparatur wohl mehr Zeit brauchen wird. Momentan können wir leider nicht zuverlässig sagen, wann sie wieder funktionieren wird. Unsere Webcam-Betreuer arbeiten daran, das so schnell wie möglich hinzubekommen, versprochen!

Im Volkspark Friedrichshain ist der Nachwuchs schon da

Im Volkspark Friedrichshain ist der Nachwuchs schon da

Sie konnten schon die ersten Frühlingssonnenstrahlen genießen: Im Volkspark Berlin-Friedrichshain waren am vorigen Sonntag zwei Ästlinge und ihre Mutter gut zu beobachten. Der Fotograf Rolf Jansen hat uns diese klasse Aufnahmen geschickt, vielen Dank dafür! Vermutlich haben die Eltern dafür einen der beiden Waldkauz-Kästen im Volkspark genutzt. Was man auf den Fotos nicht sieht: Unterhalb der so gechillt wirkenden Kauzfamilie tummelte sich immer eine Traube großer und kleiner Bewunderer, viele Spaziergänger imVolkspark beobachteten die Vögel neugierig.

 

Warum unsere Webcam erstmal nicht repariert wird

Ein Baumsteiger am Nistkasten - Foto: hans-Jürgern Storck

Hoch hinaus: die Reparatur ist ein kniffliges Unterfangen – Foto: Hans-Jürgern Storck

UPDATE Das erste Ei liegt im Nistkasten, viele von Ihnen wollen jetzt an den Webcams dabei sein – aber unsere obere Webcam zeigt nichts als tristes Grau. Verständlich, dass viele Leser und Leserinneninnen enttäuscht sind und ungeduldig fragen, wann es endlich weitergeht mit der Außenkamera. Doch aus Rücksicht auf das Waldkauz-Weibchen haben unsere Waldkauz-Experten die Reparatur vorerst ausgesetzt.

Es tut sich was beim Waldkauz – das erste Ei ist da

Das erste Ei ist da

Das erste Ei ist da!

Das extreme Hochwasser im Tegeler Fließtal überflutete auch den Garten unter dem Nistkasten mit den Webcams. Doch unsere Waldkäuze hielten durch und betrachteten sich täglich im Wasserspiegel. Sie fanden offenbar auch noch genug Beutetiere, die dann nachts außenhalb des Nistkastens gerupft und verzehrt wurden. Auch die Frosttage haben ihnen keine zu großen Probleme bereitet.

Zuhause bei Familie Waldkauz

Es wird spannend: Schauen Sie mit uns in die Reinickendorfer Waldkauz-Wohnung. Nach einem aufregenden und dramatischen Frühjahr im vorigen Jahr begleiten wir das Waldkauz-Paar und hoffentlich bald die kleine Familie wieder durch das Frühjahr. Schauen Sie rein – die ersten Eier sind bereits gelegt.

Waldkauz Berlin außenWaldkauz Berlin innen

Was geschah mit Bilbo?

Viele Besucher und Besucherinnen unserer Waldkauz-Webcam erinnern sich sicherlich an den dramatischen Tod von Bilbo, dem jüngsten der vier Berliner Waldkauz-Küken Anfang Mai dieses Jahres. Das Waldkauz-Junge wurde urplötzlich von einem größeren Geschwister attackiert und anschließend von ihm aufgefressen – Bilbo wurde 28 Tage alt.

Bilbo verstarb völlig unvermittelt. Er war vier Tage jünger als die beiden ältesten Jungen und zog bei vielen Fütterungen den Kürzeren.

Alle drei Jungkäuze wohlauf

Es gibt gute Neuigkeiten von Charlie, Kauzi und Paule:

Gestern um 2.00 Uhr in der Nacht (Montag, 31. Mai) wurde Hans-Jürgen-Stork vom NABU-Reinickendorf, der ganz in der Nähe des Nistkastens wohnt, durch unsere drei Jungkäuze geweckt. Sie saßen mindestens eine Stunde lang laut rufend in den Buchen seines Gartens. Das ist nach den jüngsten Videoaufnahmen von zwei der Jungen die erste Bestätigung, dass sogar alle drei überlebenden Jungkäuze weiterhin gesund und munter sind.

Drei junge Waldkäuze (Symbolbild – es sind nicht unsere). Foto: W. Borok

Ihre Bettelrufe zeigen an, dass sie auch 24 Tage nach dem Ausfliegen noch von den Eltern gefüttert werden. Das ist so üblich.

Andere Nachbarn melden zudem immer wieder Eulenflüge mit Fröschen aus ihren Tümpeln in die hohen Laub- und Nadelbäume. Vielleicht sind das die ersten eigenen Jagdversuche der jungen Eulen.

Endlich: Ästlinge vor der Kamera

Eben haben wir noch geschrieben, dass wir leider seit dem Ausfliegen noch keine Aufnahme der Jungkäuze haben. Jetzt erst haben wir dank einer aufmerksamen Zuschauerin (vielen Dank!) entdeckt, dass gestern Abend einer der Ästlinge tatsächlich dem Nistkasten einen kurzen Besuch abgestattet hat. Hier ist ein erstes Standbild, das Video reichen wir bald nach.

Erste Webcam-Aufnahme eines unserer Jungkäuze seit dem Ausfliegen am 7. Mai.

Ganz schön groß ist das Junge inzwischen, aber man erkennt, dass es noch fast vollständig im Daunenfederkleid ist und die endgültigen Deckfedern noch fehlen. Die Schwungfedern sind aber schon alle da, auch wenn sie noch ein bisschen wachsen müssen.

Neues von unseren Ästlingen

Am 7. Mai waren Kauzi, Charlie und Paule aus dem Nistkasten gesprungen. Seitdem haben wir sie nicht einmal mit der Außenkamera entdecken können. Der erste Flattersprung ging in die Tiefe. Dort gibt es aber noch einige Äste, so dass wir davon ausgehen können, dass sie nicht wie das Trio in unserem Beispielbild auf dem Boden gelandet sind.

Die Kollegen vom NABU Reinickendorf haben inzwischen ein paar Mal vor Ort nachgesehen und -gehört und dazu mit den Nachbarn gesprochen. Was sie herausgefunden haben, freut uns sehr: Zumindest das Weibchen und mindestens einer der drei Jungkäuze ist noch ganz in der Nähe des Nestes unterwegs. Beide sind regelmäßig zu hören. Natürlich kann es sein, dass auch die anderen beiden Jungkäuze noch dabei sind. Einmal konnte ein Nachbar einen der Jungkäuze sogar in der Fichte sitzen sehen, in der Papa Kauz gerne rastete, bevor er später am Morgen den Kasten anflog.

Drei Waldkauz-Ästlinge, aber nicht unsere! Foto: NABU/Diana Gevers

Vielfältiger Speisepan: Nachlese zur Futtersituation der Käuze

Die Nest-Saison 2017 ist für das Berliner Waldkauzpaar vorüber. Außerhalb des Nestes geht die harte Arbeit des Jungenfütterns zwar noch weiter, aber wir werden vermutlich kaum mehr Fütterungen mit der Webcam aufzeichnen können. Zeit, das Nahrungsspektrum unserer Käuze genauer zu analysieren.

Dank der modernen Technik können wir jede einzelne Fütterung nachvollziehen und die Beutetiere meist gut bestimmen. Wir arbeiten gerade an dieser Auswertung und werden hier demnächst einen „Endstand“ des Speiseplans einstellen.