Energiewende Beiträge

Danke EU! Laute und schlechte Staubsauger verschwinden

Anfang September 2017 sind neue EU-Energieeffizienz-Regeln für Staubsauger in Kraft getreten. Innerhalb der EU dürfen jetzt nur noch Staubsauger mit einer Leistungsaufnahme von weniger als 900 Watt und einem Lautstärke-Grenzwert von 80 Dezibel verkauft werden. Und das ist gut so!

Dieser alte Staubsauger dürfte so nicht mehr neu verkauft werden – er ist nicht gut genug – Foto: Sebastian Scholz

Der Meeresspiegel steigt weiter bedrohlich an – was nun?

Das Meer steigt direkt vor unserer Tür…

Die Prognosen stehen schlecht: Der letzte Bericht des Weltklimarats (IPCC 2013) zeigt Werte zwischen 0,2–0,8 Meter für den zu erwartenden globalen mittleren Meeresspiegelanstieg für den Zeitraum 2000 bis 2100 an. Es gibt Veröffentlichungen, die einen noch höheren Meeresspiegelanstieg vorhersagen, nämlich zwischen 0,75 und maximal 1,9 Meter bis zum Ende dieses Jahrhunderts.

Das Problem ist aber, dass wir nicht genau sagen können, wie viel der Meeresspiegel in Zukunft steigen wird, weil es von so vielen Faktoren abhängt. Primär wird der Meeresspiegelanstieg durch die Ausdehnung der Wassermassen infolge der Erwärmung der Luft und somit der Meere und Ozeane ausgelöst (die Nordsee hat sich beispielsweise in den letzten 40 Jahren im Mittel um 1,5 bis 2 Grad Celsius erwärmt). Auch das Schmelzen der Eismassen auf dem Land (Gletscher und Eisschilde) führt zu einem steigenden Meeresspiegel. Hinzu kommt, dass der weltweite Anstieg regional sehr unterschiedlich sein kann, abhängig von Winden und Strömungen.

#CO2FreiSpassDabei – Hauptsache schön warm?

Wie meine Anstrengungen im Bereich Stromsparen aussehen, konntet ihr ja schon hier lesen. Heute will ich berichten, wie wir beim Heizen CO2 einsparen können – oder auch nicht…

Viel papier muss gewälzt werden, um die persönlichen CO2-Emissionen zu ermitteln. Foto: Danny Püschel

Viel Papier muss gewälzt werden, um die persönlichen CO2-Emissionen oder Förderprogramme zu ermitteln. Foto: Danny Püschel

Heizen für die Umwelt

Auch beim Thema Heizen – was eigentlich das viel wichtigere Thema beim CO2-Sparen ist – hängt viel vom Verhalten ab. Gerade, wenn man in einer Mietwohnung lebt und wenig Einfluss auf die Heizungstechnologie hat.

#CO2FreiSpassDabei – zuhause ist es doch am schönsten…

… CO2 zu sparen!

Nach einer Woche Selbstversuch CO2-Sparen steige ich nun auch in die Berichterstattung ein: #CO2freiSpassDabei – und heute schauen wir auf das Themenfeld „Wohnen“.

Zwischenstand: Danny 1 : Sebastian 0 (Klimapunkte)

In der ersten Woche hat mein Kollege Sebastian über das Thema Mobilität berichtet. Natürlich habe ich auch schon in der ersten Woche versucht, meine CO2-Emissionen an den vier Bereichen Mobilität, Wohnen, Konsum und Ernährung zu reduzieren. Im Bereich Mobilität habe ich Sebastian wohl geschlagen.

Obwohl wir ein Auto besitzen (meine Frau und ich reisen am Wochenende oft zu Sportveranstaltungen und für den Besuch der Verwandtschaft in der brandenburgischen und niedersächsischen Provinz ist ein Auto sehr vorteilhaft – erst recht mit zwei Kindern) liegt mein CO2-Fußabdruck im Bereich Mobilität bei „nur“ 850 Kilogramm pro Jahr (zum NABU CO2-Rechner).

Autofahren

Wenn man nur selten fährt, kann Auto fahren sogar Spaß machen. Foto: Danny Püschel

Das liegt wohl daran, dass wir höchstens einmal im Jahr in den Flieger steigen und bei unserem Auto eher ein Lagerschaden vom Rumstehen als ein Reifenwechsel wegen Abnutzung wahrscheinlich ist. Tatsächlich nutzen wir unser Auto gut und gerne auch mal zwei bis drei Wochen nicht. Wir erledigen nahezu alle Fahrten mit dem Fahrrad und den öffentlichen Verkehrsmitteln.

#CO2FreiSpassDabei – Bilanz ziehen

Vom 7. bis 18. November 2016 findet im marokkanischen Marrakesch die 22. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC COP 22) statt. Wir wollen es aber schon im Vorfeld der Klimakonferenz genau wissen: Was bedeuten die Ziele der Klimakonferenz 2015 von Paris für den Alltag? Und wie lebt es sich damit? Wir werden vier Wochen lang versuchen, unseren CO2-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten.

NABU-CO2-Rechner

NABU-CO2-Rechner

Aber wie viel Kohlenstoffdioxid verursache ich eigentlich im Alltag? Ohne dieses Wissen kann ich kaum handeln und dem entsprechend auch nichts einsparen. Wir haben dafür den CO2-Rechner. Wir nutzen den Rechner selbst bei unserem Versuch und Ihr könnt ihn natürlich ebenfalls zur Ermittlung Eures persönlichen CO2-Fußabdrucks einsetzen.

Kohlekraftwerke: Was machen die denn noch da?

Erneuerbare Energien mausern sich von einem Anteil von rund 27 im Jahr 2014 auf 32 Prozent des Bruttostromverbrauchs in 2015. Mit der Stilllegung des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld ging die Stromerzeugung aus Kernenergie im selben Jahr zurück. Die besonders klimaschädlichen Braun- und Steinkohlekraftwerke erzeugten jedoch trotz wachsender erneuerbarer Energien fast genauso viel Strom wie noch 2014.

Kohlekraftwerke

Kohlekraftwerke dampfen trotz Energiewende nicht freiwillig ab. – Foto: NABU/ E. Große-Ruse

Ende Energiewende? Nein, die Küche ist noch nicht fertig!

„Kritik am massiven Ausbau der Übertragungsnetze.“ „Gegenwind für EEG-Reform.“ „Anstieg der Ökostrom-Umlage stößt auf harsche Kritik.“ „Verspargelung der Landschaft!“ „EEG-Entwurf würgt Energiewende ab.“ So lesen sich derzeit die Nachrichten, wenn es um das Thema Energiewende geht. Aber was genau ist eigentlich „Energiewende“. Warum brauchen wir sie? Ist eine Energiewende überhaupt möglich?

Kohleabbau, die bisherige Basis unserer Energieversorgung. Foto: NABU/E.Neuling

Kohleabbau, die bisherige Basis unserer Energieversorgung. Foto: NABU/E.Neuling

Alle Hoffnung liegt auf dem Kompetenzzentrum

„Endlich ist es da“, klang es in aller Munde auf der Eröffnungsfeier des neuen Kompetenzzentrums für Naturschutz und Energiewende. Die Idee des  Kompetenzzentrums, damals noch „Transfer-und Clearingstelle“ genannt, war schon 2012 beim NABU enstanden.

Windkraftanlagen entlang der Autobahn 14 zwischen Dresden und Leipzig - Foto: Norman Schiwora

Windkraftanlagen entlang der Autobahn 14 zwischen Dresden und Leipzig – Foto: Norman Schiwora

Das Ganze im Blick? Über den Lebenszyklus eines Gebäudes

Wer in den Urlaub fährt, kümmert sich normalerweise um An- und Abreise, eine passende Ausrüstung, ggf. Impfungen und um eine nette Begleitung. Es gibt also durchaus wichtige Punkte, die außer dem Urlaubsort und der Unterbringung geklärt werden müssen.

Wer ein Haus baut, denkt vor allem an Größe, Ästhetik und vor allem an die Kosten. Viele Menschen machen sich natürlich auch Gedanken über Energieverbrauch und -kosten. Dabei beschränken sich die Gedanken aber allzu oft nur auf die Phase, in der das Gebäude benutzt wird. Aber was ist mit der Herstellung der Baustoffe und der Technik? Wie sieht es mit der Bauwerkserrichtung aus? Und was passiert, wenn das Gebäude sein Lebensende erreicht hat?

Gebäudebau - Foto: NABU/D. Püschel

Zwar verbrauchen neuere Gebäude weniger Energie als ältere, doch die Herstellung moderner Materialien und Bautechnik ist dafür auch viel ressourcenaufwändiger als früher. – Foto: NABU/D. Püschel

Über die Qualität von ökologischen Gutachten beim Ausbau erneuerbarer Energien

Vor allem beim Ausbau der Windenergie stellen oftmals unzureichende oder zu wenig objektive Gutachten aktuell ein zentrales Problem dar. Würde dieses gelöst, würden sich einige Konflikte zwischen den Anforderungen des Naturschutzes und denen der Windindustrie verringern. Lesen Sie mehr darüber im Beitrag unseres „Nachbarblogs“ „Naturschätze.retten“ – einfach auf den Beitrag klicken!

Warum spielt die Qualität der Erstgutachten in der Planungspraxis eine so große Rolle?