Abfall & Recycling Beiträge

Fashion For Future – Mode für die Zukunft fit machen

Fashion For Future – Mode für die Zukunft fit machen

Am 22. April beginnt die Fashion Revolution Week. Sie steht ganz im Zeichen der Kleider, die wir an unseren Körpern tragen. Sie markiert auch den sechsten Jahrestag des schweren Einsturzes der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch am 24. April 2013, bei dem 1.134 Menschen ihr Leben verloren.

Was passiert mit meinem Joghurtbecher? – Hinter den Kulissen einer Sortieranlage für Verpackungsabfälle

Was passiert mit meinem Joghurtbecher? – Hinter den Kulissen einer Sortieranlage für Verpackungsabfälle

Das kleine Einmaleins des Mülltrennens sagt: Ein Joghurtbecher gehört in den gelben Sack, die gelbe Tonne oder die Wertstofftonne. Doch wie wichtig die richtige Mülltrennung wirklich ist, verdeutlicht ein Besuch in einer Sortieranlage für Verpackungsabfälle in Berlin.

Es ist nicht alles grün, was glänzt: Ein kritischer Blick auf die „Alliance to End Plastic Waste“

Es ist nicht alles grün, was glänzt: Ein kritischer Blick auf die „Alliance to End Plastic Waste“

Man muss kein hauptberuflicher Umweltschützer sein, um mitzubekommen, dass das Thema Plastik und seine Auswirkungen auf die Umwelt boomt. Kaum ein anderes Umweltthema stößt aktuell auf ein so großes Interesse der allgemeinen Öffentlichkeit wie Kunststoffabfälle und deren Verbleib an Land und im Meer. In der EU wird wohl in Kürze die Richtlinie zu Einwegplastik offiziell bestätigt. Sie verbietet viele sinnlose Einwegartikel aus Plastik wie Teller, Besteck und Trinkhalme, die häufig an Stränden und in der Landschaft gefunden wurden. In Deutschland ist seit Januar 2019 das Verpackungsgesetz in Kraft, das die Recyclingquoten für Kunststoffverpackungen fast verdoppelt. Es gibt zahllose Beispiele von Firmen, die darüber berichten, wo und wie sie jetzt überall Plastik einsparen wollen. Alles tipp topp, könnte man denken, bei dem Problem können wir einen Haken setzen. Aber: Es ist nicht alles grün, was glänzt!

Ist die Silvesterknallerei noch zeitgemäß?

Ist die Silvesterknallerei noch zeitgemäß?

Vor wenigen Tagen ging die Stadt Elmshorn in Schleswig-Holstein deutschlandweit durch die Presse. Dort wurde eine Veranstaltung, bei der 500 Luftballons mit Kinderwünschen zur Adventszeit in den Himmel steigen sollten, kurzfristig abgesagt. Der Grund: Protestnachrichten im dreistelligen Bereich erreichten die Stadtverwaltung Elmshorn und wiesen auf die negativen Auswirkungen von Luftballons für die Umwelt hin. In der Tat sind deren ökologischen Folgen erheblich. Sie landen unkontrolliert in der Natur, bauen sich nur äußerst langsam ab und werden dadurch eine Gefahr für die Tierwelt.

An dem Protest in der Stadt Elmshorn war auch der NABU beteiligt. Das ist nicht verwunderlich, denn wir treten für diejenigen ein, die keine eigene Stimme haben, nämlich die Umwelt, Tier- und Pflanzenwelt. Naturschutzorganisationen sehen sich daher oft mit Widerstand konfrontiert und werden als „Verhinderer“ oder „Spaßverderber“ tituliert. Denn der Schutz der Umwelt klappt oftmals nur durch Einschränkungen und Vermeidung. Das Interessante an dem Fall Elmshorn ist jedoch: Nicht den Umweltschützern brausten dieses Mal die Proteststürme um die Ohren, sondern den Organisatoren der Luftballon-Aktion. Denn das Bewusstsein für Plastikverschmutzung ist enorm gestiegen. In den Medien sind wöchentlich Bilder von Meerestieren zu sehen, die am Plastik verenden, in der Politik werden Plastik-Einwegprodukte verboten und in den Supermärkten suchen die Bürgerinnen und Bürger nach plastikfreien Verpackungen.

Kein Plastik in die Biotonne: NABU unterstützt die Aktion Biotonne Deutschland

Kein Plastik in die Biotonne: NABU unterstützt die Aktion Biotonne Deutschland

Bioabfall ist wertvoll. Das, was in unserem Alltag an Obst- und Gemüseschalen, Essensresten oder auch Gartenabfällen anfällt, dient als energie- und nährstoffreiches Material für Vergärungs- und Kompostierungsanlagen. Bioabfall leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, indem er zur Biogasproduktion genutzt wird, und dient nach der Kompostierung als Dünger und Erde einer nachhaltigen Landwirtschaft und Gartenpflege.

Heute Lust auf Limo im Genmais-Becher?

Heute Lust auf Limo im Genmais-Becher?

In letzter Zeit häufen sich die Anlässe, einen Beitrag zu „alternativem Einweggeschirr“ zu schreiben: An Orten, wo man gar nicht „to-go“ isst und trinkt, stößt man immer öfter auf Einweg. Zuletzt gab’s beim Rockkonzert etwa Einwegbecher aus Maisstärke – „die sind ja nicht so schlimm“, hieß es; oder bei der Ethical Fashion Week fesche Holzschälchen und Papierbecher – war ja nur mal ein Baum statt Plastik.

Das Märchen von der umweltfreundlichen Kaffeekapsel

Das Märchen von der umweltfreundlichen Kaffeekapsel

Lungo, Ristretto, Crema, Americano oder einfach nur Classic: All das gibt es bei einer Kaffeekapselmaschine bequem per Knopfdruck. Seit Jahren freuen sich die Hersteller über steigende Absatzzahlen – doch mit ihnen wachsen auch die Müllberge, die die Einmalkapseln produzieren. Unvorstellbare 8 Millionen Kapseln werden in Deutschland pro Tag verbraucht. Für uns Menschen mögen Kapselmaschinen ein Komfort sein – für die Umwelt sind sie eine kleine Katastrophe.

Plastikfasten-Gewinner

Plastikfasten-Gewinner

Anfang Februar hatte ich zu einem Gewinnspiel zum Thema „Plastikfasten“ aufgerufen. Über alle Einsendungen habe ich mich sehr gefreut. Heute will ich die drei Gewinner vorstellen.

Wir sind jetzt Öko-Griller

Wir sind jetzt Öko-Griller

Pünktlich zum 1. Mai kommt hier mein Beitrag zum Öko-Grillen.

Kaum geht das Thermometer in Deutschland über die 20 Grad, riechen wir aus den Gärten und Balkon einen wohl bekannten Grill-Geruch. Offensichtlich ist die zweitliebste Beschäftigung der Deutschen neben dem Bier trinken das Grillen. Jetzt will sie uns auch noch das Grillen vermiesen, mögen manche jetzt denken. Ja, denn leider ist es immer noch so, dass die Mehrheit billiges Fleisch und Würstchen auf den Grill schmeißt. Hauptsache viel ist die Devise.

„Straw Wars“

„Straw Wars“

Wer von euch hat Plastikstrohhalme zu Hause? Ich muss es ja zugeben – ja ich habe noch Altbestände in meiner Küche. Ein Paket stammt aus einem bekannten Möbelkaufhaus, das sie in Riesenpackungen vertreibt. Doch wann benutze ich die schon mal? Eigentlich nur bei Partys in Cocktails. Natürlich habe ich auch Papierstrohhalme, wer die jedoch schon mal benutzt hat, weiß, dass sie sich schnell auflösen. Nicht sehr angenehm.