Alltag Beiträge

Gesund und nachhaltig arbeiten – in den eigenen vier Wänden

Gesund und nachhaltig arbeiten – in den eigenen vier Wänden

Für manche ist es eine Befreiung, für andere eher ein zusätzlicher Stressfaktor: Das Arbeiten von zu Hause aus. Fest steht: Für mich hat sich aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen mein Arbeitsalltag verändert, so wie der von vielen anderen Arbeitnehmer*innen in Deutschland auch. Das Umweltbundesamt (UBA) schätzt, dass bei einem Viertel der Arbeitsverhältnisse auch in Zukunft ganz oder teilweise im Homeoffice gearbeitet werden kann. Das ist gut fürs Klima, denn der tägliche Pendelverkehr trägt nicht unerheblich zum CO2-Ausstoß bei.

Klimaschutz statt Autofrust – so pendeln wir nachhaltig

Klimaschutz statt Autofrust – so pendeln wir nachhaltig

Hupkonzerte, Ampelphasen, Staufrust. Für viele fängt der Arbeitsstress schon mit der Autofahrt zur Arbeit an. Deshalb führt mich morgens mein Weg zur nächstgelegenen Haltestelle. Meist kommt innerhalb weniger Minuten eine Bahn. Auf der Fahrt kann ich dann noch etwas lesen oder tagträumen – und so komme ich entspannt an. Selten denke ich dabei darüber nach, was für ein Privileg es ist, einen guten öffentlichen Personennahverkehr zu haben.

Nachhaltiges Nass: So trinkst du umweltfreundlich

Nachhaltiges Nass: So trinkst du umweltfreundlich

Still aus dem Hahn oder sprudelig aus der Mineralquelle? Wasser hat viele Formen und Namen. Zwei bis drei Liter davon sollen wir täglich trinken für einen gesunden Wasserhaushalt im Körper. Viele Menschen in Deutschland wählen dafür Leitungswasser, andere greifen lieber zu Mineralwässern. Aber welches Wasser ist besser für die Umwelt?

Einfach mal abschalten

Einfach mal abschalten

Die Augen haben Ringe bekommen. Das Arbeiten und Leben in Zeiten von Corona hinterlässt eben seine Spuren. Es ist Mitte Mai, seit zwei Monaten arbeite ich von zu Hause. Wenn ich morgens aufstehe, brauche ich nur wenige Schritte zu gehen und bin schon am Arbeitsplatz. Aber erst mache ich einen weiten Weg darum herum und versuche ruhig in den Tag zu starten. Während ich frühstücke, reißt das Arbeitshandy mich aber bereits mit ersten Nachrichten und To Do‘s in den Arbeitsalltag. Also ran an den Laptop, um fix ein paar Sachen abzuarbeiten, bevor schon die erste Videokonferenz mit meinem Team ansteht. Bis zum Feierabend sollen weitere folgen, mit gefühlt stets mehr rauchenden Köpfen und weniger produktiven Gesprächen. Und danach? Mein Sportkurs, der jetzt eben online stattfindet. Abends schaue ich einen Livestream einer Politiker*innendiskussion, dann melden sich die Lieben aus der Ferne und wir spielen ein gutes altes Gesellschaftsspiel – per Videoanruf.

DIY-Frühjahrsputz: Nachhaltig Putzen mit fünf Zutaten – auch in Corona-Zeiten

DIY-Frühjahrsputz: Nachhaltig Putzen mit fünf Zutaten – auch in Corona-Zeiten

Es hat uns ganz schön im Griff, dieses Corona-Virus, und stellt dabei einiges auf den Kopf. Von Hamsterkäufen über Homeoffice und Isolation, man kommt kaum daran vorbei. Aber was tun mit der vielen Zeit, die wir gerade zu Hause verbringen? Viele fangen gerade an zu basteln, zu gärtnern und zu werkeln, andere nehmen sich die Zeit für einen ordentlichen Frühjahrsputz – und greifen dabei nach der Chemiekeule oder vermeintlich „natürlichen“ Putzmitteln, die aber trotzdem unserer Umwelt schaden. Dabei kannst du mit nur fünf Zutaten, die immer bereit stehen, gründlich, umweltfreundlich und günstig putzen!

Die Zauberwörter heißen Zitronensäure, Soda, Natron, Essig und Kernseife. Das war’s auch schon mit der Zauberei, mehr brauchst du nicht. Diese Grundzutaten reichen theoretisch aus, um ein ganzes Putzregal zu ersetzen und sind dabei auch noch umweltfreundlicher, weil sie keine toxischen Substanzen enthalten und vergleichsweise gut abbaubar sind. So kannst du selbst Spülmittel, Scheuerpaste, Allzweckreiniger, Glasreiniger, Bodenreiniger, Abflussreiniger und noch viel mehr herstellen.

Nichts für Warmduscher

Nichts für Warmduscher

Morgens, halb sieben, ich stehe unter der Dusche und kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. Welch ein Wahnsinn eigentlich: Hier kommt wohl temperiertes Wasser aus meinem Duschkopf. Mit 16 Jahren war ich im Schüleraustausch in Malaysia. Da gab es nur kaltes Wasser zum Duschen – immer. Bei Temperaturen um die 28 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 98 Prozent kein Problem, eher eine Erfrischung. Aber morgens nach einer verregneten Nacht war die kalte Dusche um 6 Uhr bei etwa 20 Grad doch eine Herausforderung mit der Erkenntnis: Jederzeit warmes Wasser – welch einen Luxus haben wir doch in Deutschland!

Etwa 120 Liter Wasser verbrauchen wir in Deutschland täglich: für die Toilettenspülung, die Waschmaschine und mindestens 40 Prozent für unsere Körperhygiene. Sämtliches Wasser, das bei uns aus der Leitung kommt, hat Trinkwasserqualität – egal, wofür wir es verwenden. Wir haben das Glück in einem Land zu leben, in dem wir genügend Wasser haben, um uns keine Gedanken darüber machen zu müssen, wo es eigentlich herkommt. Wir müssen uns auch keine Sorgen machen, denn meist kommt genug nach. Bisher jedenfalls, die Klimakrise wird das wohl zukünftig ändern. Im Dürresommer 2018 stand Berlin zum Beispiel kurz vor einem Trinkwasserversorgungs-Problem.

Vogelfütterung im Winter – Darauf müssen Sie achten!

Vogelfütterung im Winter – Darauf müssen Sie achten!

Wildes Gezeter und akrobatische Flugmanöver, Körner und Federn, die durch die Luft fliegen: Die heiße Schlacht am kalten Buffet ist eröffnet. Vogelfütterung in meinem Garten. Mit meinen selbstgemachten Meisenknödeln und Körnermischungen betreibe ich natürlich keinen ultimativen Vogelschutz und rette auch keinen der kleinen Flieger vor dem Aussterben. Aber ich lerne die Arten besser zu unterscheiden und satt werden sie ja auch.

Mehrweg statt Einweg!

Mehrweg statt Einweg!

Nicht nur weil ich mich beim NABU jeden Tag mit Verpackungen beschäftige: mich erschüttern wirklich die Berge von überflüssigem Abfall, ob auf dem Weg zur U-Bahn oder auch in der eigene Mülltonne Zuhause. Und dieses Gefühl, das auch viele in meinem Freundeskreis haben, ist auch statistisch bewiesen: Wir produzieren immer und immer mehr Verpackungsmüll! Die Gründe dafür sind vielfältig. Neue Trends wie To-Go oder Online-Handel sind darunter – aber auch Bequemlichkeit, denn Einweg ist oft praktisch: in den Mülleimer und aus dem Sinn.

Alle(s) für die Biotonne

Alle(s) für die Biotonne

Seit 2015 muss laut Kreislaufwirtschaftsgesetz in den Kommunen Bioabfall getrennt gesammelt werden. Der NABU hat jedoch nachgewiesen, dass sich nach wie vor viele Kreise gegen die Einführung einer Getrenntsammlung sperren und weitere Kreise die Biotonne nicht flächendeckend anbieten. Die Folge ist, dass viel zu viele Bioabfälle in der Müllverbrennung landen, statt als Biogas und Kompost verwertet zu werden.

Das Märchen von der umweltfreundlichen Kaffeekapsel

Das Märchen von der umweltfreundlichen Kaffeekapsel

Lungo, Ristretto, Crema, Americano oder einfach nur Classic: All das gibt es bei einer Kaffeekapselmaschine bequem per Knopfdruck. Seit Jahren freuen sich die Hersteller über steigende Absatzzahlen – doch mit ihnen wachsen auch die Müllberge, die die Einmalkapseln produzieren. Unvorstellbare 8 Millionen Kapseln werden in Deutschland pro Tag verbraucht. Für uns Menschen mögen Kapselmaschinen ein Komfort sein – für die Umwelt sind sie eine kleine Katastrophe.