Blick über den Tellerrand: Wie gelingt nachhaltige Fischerei?

Blick über den Tellerrand: Wie gelingt nachhaltige Fischerei?

Ende März machten wir uns zu fünft zu einer viertägigen Informationsreise nach Dänemark und Schweden auf. „Wir“ sind zwei Fischer aus Mecklenburg-Vorpommern, ein Fischer aus Schleswig-Holstein, Thomas Noack vom Thünen-Institut für Ostseefischerei Rostock und ich, Katharina Brundiers vom NABU-Meeresschutz.

Biogas aus Schweinemast

Biogas aus Schweinemast

Bis 2030 hofft Dänemark 75 Prozent seines Gasbedarfs aus Biogas decken zu können. Bis 2034 soll die Biogasproduktion sogar den gesamten dänischen Gasverbrauch decken. Ein Vorbild für Deutschland?

Methanol als Schiffstreibstoff – Antriebswende mit Alkohol?

Methanol als Schiffstreibstoff – Antriebswende mit Alkohol?

Die Wirtschaft wird immer globalisierter, Waren werden in Rekordmengen um den Globus verschifft und Kreuzfahrtbuchungen nehmen immer weiter zu. Um die Schifffahrt weltweit klimafreundlicher zu gestalten, werden deshalb dringend Alternativen zu Schweröl, LNG und Co. benötigt. Denn um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens nicht vollends aus den Augen zu verlieren, ist eine radikale Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2050 auch in der Schifffahrt unausweichlich. Die knapp 30 restlichen Jahre müssen deshalb gut genutzt werden.

Industrie am Scheideweg: Naturzerstörung oder Walderhalt?

Industrie am Scheideweg: Naturzerstörung oder Walderhalt?

Importierte Holzpellets aus Übersee sollen in der Industrie die Kohle ersetzen. Lieferungen an einen ersten Industriekunden in Deutschland haben gerade begonnen. Warum das keine klimafreundliche Lösung ist, liegt eigentlich auf der Hand: Wälder dürfen nicht verbrannt werden, wenn wir das Klima schützen wollen. Eine Studie im Auftrag des NABU hat sich das Thema genauer angeschaut. 

Automobilhersteller täuschen bei Emissionswerten

Automobilhersteller täuschen bei Emissionswerten

Seit dem ersten Januar müssen Automobilhersteller alle Emissionen offenlegen, die im Zusammenhang mit ihren Produkten entstehen. Eine Studie von Transport & Environment (T&E) zeigt nun: Bei BMW, Mercedes und VW liegen die tatsächlichen Emissionen im Schnitt 46 Prozent höher, als sie in ihren Berichten angeben. Investor*innen, die sich auf solche Unternehmensdaten verlassen, könnten getäuscht werden.

Holzpellets: sauberes Image, zerstörerische Realität

Holzpellets: sauberes Image, zerstörerische Realität

Die EU subventioniert die Verbrennung von Holzbiomasse als „erneuerbar“. Dabei verschwinden schon jetzt ganze Waldstücke in den Häckslern der Pelletindustrie. Den Preis für diese verfehlte Energiepolitik zahlen Menschen und Wälder. Biodiversität und Klima leiden. Der NABU fordert ein Umdenken.

Warum weniger Fleischkonsum einfach besser ist

Warum weniger Fleischkonsum einfach besser ist

Ein Schinkenbrötchen hier, ein Schnitzel dort und zwischendurch ein Burger um die Ecke – Fleisch ist bei uns zum Alltagsprodukt geworden und ständig verfügbar. Rund 55 Kilogramm verzehrt jeder Mensch in Deutschland pro Jahr im Durchschnitt. Weltweit hat sich die Fleischproduktion in den vergangenen 50 Jahren auf imposante 330 Millionen Tonnen vervierfacht – Tendenz weiter steigend.

Der Wert unserer Lebensgrundlage

Der Wert unserer Lebensgrundlage

Die Weltnaturkonferenz COP15 ist eine historische Chance, die Vielfalt des Lebens auf der Erde zu erhalten. Aktuell verhandeln über 190 Staaten über Schutzgebiete, Zielvereinbarungen und Kontrollmechanismen. Gestritten wird am 14. Dezember, dem Finance Day der COP15, auch über Geld. Dabei wissen wir längst: Nicht Handeln wäre teurer.

Naturkosmetik einfach selbst machen

Naturkosmetik einfach selbst machen

Wer verstehen will, welche Inhaltsstoffe in handelsüblichen Kosmetikprodukten stecken, braucht schon fast ein Chemiestudium. Auf der Verpackung findet sich zwar eine Liste der Zutaten, aber die ist meist lang und schwer verständlich. Und so ist es kein Wunder, dass den meisten Menschen nicht bewusst ist, was sie sich da ins Gesicht und auf die Hände schmieren – oder in Form von Zahnpasta in den Mund stecken. Das ist problematisch, weil längst nicht alle Inhaltsstoffe harmlos sind – weder für uns Menschen noch für die Umwelt.

Transparenz für die Natur – was gibt es da zu zögern?

Transparenz für die Natur – was gibt es da zu zögern?

75 Prozent der weltweiten Nutzpflanzen wie Obst und Gemüse hängen von tierischer Bestäubung ab, 70 Prozent aller Arzneien gegen Krebs stammen aus oder sind inspiriert von der Natur. Es liegt auf der Hand: Damit wir satt und gesund sind, brauchen wir eine gesunde Natur. Welchen Anteil haben Unternehmen daran, dass die Biodiversität trotzdem immer weiter zerstört wird? Wann ist der Punkt erreicht, an dem Unternehmen ihre eigene Wirtschaftsgrundlage untergraben? Die Wahrheit ist: Wir wissen es nicht genau. Denn nach wie vor gibt es keine einheitlichen Regeln, nach denen Unternehmen zeigen, wie sich ihre Handlungen auf Umwelt und Klima auswirken.