Coffee-to-go am Morgen, Curry-to-go am Abend? – Besser zu Mehrweg greifen!

Coffee-to-go am Morgen, Curry-to-go am Abend? – Besser zu Mehrweg greifen!

Morgens der Kaffe im kunststoffbeschichteten Pappbecher mit Plastikdeckel, am Mittag der Sommersalat in leckerer Kunststoffschale, am Abend das asiatische Curry zum Mitnehmen in Aluminium. Viele Menschen können sich kaum vorstellen, auf To-Go zu verzichten. Die Kehrseite: Wir erzeugen immer mehr Müll. Insgesamt haben wir in Deutschland 2014 pro Kopf 220 Kilogramm Verpackungsmüll produziert, davon 36 Kilogramm aus Kunststoff.

Deutschland, Abfallland: Wir müssen mehr vermeiden

Müll, Abfall, Unrat. Für die Überbleibsel unseres Konsums haben wir viele Namen. Gesellschaftlicher Konsens ist seit einiger Zeit, dass unser Abfallaufkommen kleiner werden muss, um unsere natürlichen Ressourcen zu schonen. Vermeidung, Wiederverwendung und Recycling lauten die Mittel im Kampf gegen den Müll.

#COP22 – Die Ergebnisse sind besser als gedacht

Die 22. Weltklimakonferenz ist in Marrakesch zu Ende gegangen. Die Präsidentschaftswahl in den USA hat zwischenzeitlich für ganz schön viel Unsicherheit gesorgt – am Ende hat die Staatengemeinschaft aber ein klares Signal gesendet, dass das Pariser Klimaabkommen in die Umsetzung kommt. Eine kurze Bewertung:

Mikroplastik: Von der Waschmaschine ins Meer

Mikroplastik: Von der Waschmaschine ins Meer

130 Fasern pro Betttuch, 150 Fasern pro Hemd und 260 bis 1.900 Fasern bei einer Fleecejacke: So viele synthetische Chemiefasern gelangen pro Waschgang aus unserer Kleidung über die Waschmaschine in unser Abwasser. Dies zeigen wissenschaftliche Untersuchungen. Weil weder Waschmaschinen noch herkömmliche Kläranlagen die synthetischen Mikrofasern vollständig filtern können, gelangen sie über das Abwasser in unsere Flüsse, Seen und Meere. Damit wird Mikroplastik aus Kleidung Teil des Wasserkreislaufs und dringt so auch in die komplexen aquatischen Nahrungsnetze von Tieren, Pflanzen und Menschen vor.

#COP22 – Was jetzt passieren muss

Die zweite Woche der Klimakonferenz ist im Gange. Auf dem Konferenzgelände wird es deutlich hektischer und voller – die Minister sind zum Teil schon da oder auf dem Weg hier her. Während letzte Woche noch nicht viel passiert ist (ich schrieb darüber), wird die Dringlichkeit für wirksamen Klimaschutz immer größer. Gerade heute erst hat die UN-Organisation für Meteorologie gemeldet, dass das Jahr 2016 mal wieder das wärmste Jahr seit Aufzeichnung der Temperaturen ist. Inzwischen liegen wir bei einer globalen Erderwärmung von rund 1,2 Grad Celsius gegenüber vorindustrieller Zeit. Um das 1,5-Grad-Ziel überhaupt noch erreichen zu können, müssen alle Länder jetzt schnell handeln. Das fordern wir auch von den Delegierten auf der Klimakonferenz in Marrakesch. Was sonst noch los ist und was ich für wichtig halte, haben wir diesmal als Film. Schaut selbst!

Auch in den kommenden Tagen werden wir über die Fortschritte der Verhandlungen berichten. Seit heute ist auch unser Präsident Olaf Tschimpke vor Ort.

#COP22 – Klimaschutzplankonferenz

#COP22 – Klimaschutzplankonferenz

Wie fühlt es sich an in Marrakesch?

Verglichen mit Paris ist es hier sehr unaufgeregt. Zumindest was die eigentlichen Verhandlungen angeht. Das ist eigentlich auch klar, denn in Paris ging es um alles. Oder zumindest um viel. Denn klar war, am Ende sollte ein neues Klimaabkommen stehen. Wie wir wissen, wurde das auch erreicht. In Marrakesch geht es „nur“ darum, das Pariser Klimaabkommen in die Umsetzung zu bringen.