Heute Lust auf Limo im Genmais-Becher?

Heute Lust auf Limo im Genmais-Becher?

In letzter Zeit häufen sich die Anlässe, einen Beitrag zu „alternativem Einweggeschirr“ zu schreiben: An Orten, wo man gar nicht „to-go“ isst und trinkt, stößt man immer öfter auf Einweg. Zuletzt gab’s beim Rockkonzert etwa Einwegbecher aus Maisstärke – „die sind ja nicht so schlimm“, hieß es; oder bei der Ethical Fashion Week fesche Holzschälchen und Papierbecher – war ja nur mal ein Baum statt Plastik.

Das Märchen von der umweltfreundlichen Kaffeekapsel

Das Märchen von der umweltfreundlichen Kaffeekapsel

Lungo, Ristretto, Crema, Americano oder einfach nur Classic: All das gibt es bei einer Kaffeekapselmaschine bequem per Knopfdruck. Seit Jahren freuen sich die Hersteller über steigende Absatzzahlen – doch mit ihnen wachsen auch die Müllberge, die die Einmalkapseln produzieren. Unvorstellbare 8 Millionen Kapseln werden in Deutschland pro Tag verbraucht. Für uns Menschen mögen Kapselmaschinen ein Komfort sein – für die Umwelt sind sie eine kleine Katastrophe.

Deutschland zaudert bei CO2-Grenzwerten für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge

Deutschland zaudert bei CO2-Grenzwerten für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge

Am 17. Juni 2018 illustrierte der Umweltministerrat noch einmal die tiefe Spaltung der Bundesregierung bei der Frage, wie hoch die künftigen CO2-Grenzwerte für Neuwagen in der EU sein dürfen. Denn obgleich die Bundesumweltministerin mit ihrem Vorschlag einer 25- beziehungsweise 50-prozentigen Minderung in den Jahren 2025 und 2030 in der Ressortabstimmung bereits eine deutliche Steigerung des Ambitionsniveaus gegenüber dem Kommissionsentwurf angemahnt hatte, durfte sie in ihrer Rolle als Vertreterin der Bundesregierung während der Ratssitzung lediglich zu Protokoll geben, dass Deutschlands Position noch nicht feststehe.

Der NABU forscht nach: Wie rund läuft der Textilrecycling-Kreislauf?

Der NABU forscht nach: Wie rund läuft der Textilrecycling-Kreislauf?

Die Modeindustrie bewegt sich im rasenden Tempo – und wir mit ihr. Haben wir uns sattgesehen an unseren Klamotten, landet alles, vom Wollpulli bis zur Fleecejacke, im schlechtesten Fall im Restmüll, im besten Fall direkt bei einem lokalen sozialen Projekt oder in einer Sammlung für Altkleider. Früher sammelte sich dort die Mode von vor fünf Jahren oder mehr. Mittlerweile gibt es schon häufig die ausrangierte Kleidung der vorletzten Saison. Das zeigt, wie kurz heutzutage Kleidung noch getragen wird. Dabei ist es viel besser für die Umwelt, Kleidung länger zu tragen. Und genau das haben die meisten Leute im Sinn, die ihre Kleider in einen Container geben: Sie wollen, dass ihre Sachen von anderen Menschen weitergetragen werden. Das zeigen repräsentative Umfragen. Aber was passiert mit meinen Klamotten, nachdem ich sie aussortiert habe und in einen Kleidercontainer gebe? Dieser Frage bin ich nachgegangen, und habe mich auf den Weg zu einem Unternehmen in Sachsen-Anhalt gemacht, das Textilien sortiert und recycelt.

Reisetagebuch Teil 6: Von Early Birds und feinem Zwirn

Reisetagebuch Teil 6: Von Early Birds und feinem Zwirn

Für unser NAJU-NABU-Team brechen die letzten Tage an. Mit den Rangern geht es noch im Morgengrauen raus, Spaziergang zum Seeufer: Birdwatching steht auf dem Programm. Mit dabei ist auch Dr. Shimeles, der das Vogelbuch über den Tanasee veröffentlicht hat.

Reisetagebuch Teil 5:  Blitze zucken über die Zeltwand

Reisetagebuch Teil 5: Blitze zucken über die Zeltwand

Drei Tage Lehrerworkshop liegen hinter uns und zur Belohnung geht es nachmittags auf die Halbinsel Zege. Die Autos werden vollgepackt und wir sitzen ein wenig enger als gewohnt, denn uns begleiten ein Ranger und der Natural Ressource Officer Wondwosen des NABU Bahir Dar Team. Ziel ist der auf der Spitze des Berges liegende Community Campingplatz. Der NABU hat die Anwohner der nahen Gemeinde darin unterstützt, hier einen Campingplatz aufzubauen. Alles ist vorhanden, selbst eine Dusche gibt es und den besten Blick auf den Tanasee. Und das Beste daran: Die Einnahmen kommen direkt der Gemeinde zugute.

Reisetagebuch Teil 4: Grenzenlose Umweltbildung – Lehrer-NAJU Workshop

Reisetagebuch Teil 4: Grenzenlose Umweltbildung – Lehrer-NAJU Workshop

Ziemlich aufgeregt sind wir, als nach den Schulbesuchen der letzten Tagen nun unsere richtige Arbeit beginnt: Schulleiter und Lehrer aus zehn ausgewählten Schulen rund um den Tanasee haben sich heute auf dem Weg zu uns nach Bahir Dar gemacht. Ziel ist es, in einem dreitägigen Workshop möglichst praktische Umweltbildungsaktivitäten zu entwickeln. Damit soll den Schulkindern die Bedeutung ihrer Umwelt im Lake Tana Biosphere Reserve näher gebracht werden – keine einfache Aufgabe, wie sich später herausstellen wird.

Reisetagebuch Teil 3: Schulbank drücken, Bäume pflanzen und Antilopen zählen

Reisetagebuch Teil 3: Schulbank drücken, Bäume pflanzen und Antilopen zählen

Zwei Schulen, dazu eine Baumschule des NABU-Projektes zu besuchen und ein bisschen Umgebung zu gucken, das klingt nicht nach einem anspruchsvollen Programm für einen Tag. Doch weit gefehlt: Die vielen neuen Eindrücke von der äthiopischen Landschaft, etwa 200 Kilometer Piste, zwei Horden neugierige Schüler usw. reichen, um abends müde ins (Hotel-!) Bett zu fallen.

Reisetagebuch Teil 2: Learning by doing – Umweltbildung auf Äthiopisch

Reisetagebuch Teil 2: Learning by doing – Umweltbildung auf Äthiopisch

Nach einer erholsamen Nacht startet der zweite Tag am Tanasee endlich mit Umweltbildung. Das NABU-Team des Biosphärenreservats Lake Tana (Abdu, Mengistu, Wondwosen, Getinet, Tadesse und Tadesse) und unsere Gruppe von NABU- und NAJU-Ehrenamtlichen aus Deutschland treffen sich bei strahlendem Sonnenschein auf der Dachterrasse des Projekt-Büros. Zum Kennenlernen stellen wir uns wie die Orgelpfeifen auf: Wer ist schon wie lange beim NABU und wer ist eigentlich größer als wer? Gerade hier kommt es zu manchen Überschätzungen, aber die Namen sitzen – zumindest halb – und alle sind wach für den nächsten Teil.

MOIN Feldarbeit: Gelegeschutz bei Wiesenbrütern Teil 2

MOIN Feldarbeit: Gelegeschutz bei Wiesenbrütern Teil 2

Prädation, also der Raub von Eiern und Küken durch Fressfeinde, ist nicht die einzige Verlustursache für Wiesenvogelnester. Auf Weiden werden auch immer wieder Nester durch Viehtritt zerstört. Wie kann man verhindern, dass Nester durch Kühe zetreten werden?