Allgemein BeitrÀge

Klimaanpassung digital: Als Biene in die Zukunft

Klimaanpassung digital: Als Biene in die Zukunft

Vergiss Zoom, Teams & Co. – im Jahre 2021 steuert man als digitale Biene in einer farbenfroh animierten, freischwebenden Stadt die Online-Veranstaltungen seiner Wahl an. Zumindest in Groningen, wo vom 19. bis 25. Januar die erste internationale Climate Adaptation Week stattfand. Eine Woche lang drehte sich bei diesem selbsternannten „interaktiven internationalen Festival-Erlebnis“, organisiert von der niederlĂ€ndischen Stadt und dem Global Center on Adaptation, alles ums Thema Klimaanpassung. Die Eventreihe bildete den Vorlauf zum Climate Adaptation Summit (CAS2021), einem hochkarĂ€tigen Gipfel zur Anpassung an den Klimawandel, der am 25. und 26. Januar die Thematik offiziell zurĂŒck auf die globale Agenda hob.

Sinnvoll und nachhaltig beschÀftigt: Bastelmaterial aus der Natur

Sinnvoll und nachhaltig beschÀftigt: Bastelmaterial aus der Natur

Als wĂ€re man im Winter aufgrund des unwirtlichen Wetters nicht eh schon genug drinnen, verbringen derzeit durch die pandemiebedingten Schul- und Kita-Schließungen wahrscheinlich viele Eltern und Kinder so viel Zeit wie noch nie gemeinsam in den eigenen vier WĂ€nden. Je lĂ€nger dieser Zustand andauert, desto mehr KreativitĂ€t ist gefragt, das weiß ich selber nur zu gut. Was tun, wenn die große Langeweile beim Nachwuchs einsetzt? Zeit zu basteln, zu experimentieren und sein Wissen zu testen! Anregungen und nachhaltiges Bastelmaterial finde ich dafĂŒr stets in der Natur. Also nichts wie raus in den Park oder angrenzenden Wald, frische Luft tanken und ganz nebenbei am Wegesrand Dinge aufsammeln. Ein paar Ideen gibt es hier von mir:

11 nachhaltige VorsĂ€tze fĂŒr 2021

11 nachhaltige VorsĂ€tze fĂŒr 2021

Hurra, die Fitnessstudios haben zu! Heißt das, wir mĂŒssen uns fĂŒr 2021 keine guten VorsĂ€tze machen? Also ich habe jedenfalls nicht vor, abzunehmen oder einen Marathon zu laufen. Allerdings finde ich, dass die ruhige Zeit zwischen den Jahren eine gute Gelegenheit ist, um mich mit meinem Lebensstil und eingefahrenen Gewohnheiten zu beschĂ€ftigen. Meine VorsĂ€tze fĂŒr 2021 haben weniger mit Selbstoptimierung zu tun als mit einem achtsameren Umgang mit unserer Natur.

DIY-Weihnachtsgeschenke auf den letzten DrĂŒcker

DIY-Weihnachtsgeschenke auf den letzten DrĂŒcker

Ich bin froh, dass ich mich dieses Jahr schon frĂŒhzeitig dazu entschlossen habe, auf weniger Weihnachtskonsum zu setzen. Es ist mir schon passiert, dass ich am 23. Dezember noch schnell in die Innenstadt gehetzt bin, um die letzten Geschenke zusammensuchen – und das ist nun keine Option mehr. Einzig die Paketdienste arbeiten noch auf Hochtouren. Den Paketlieferant*innen möchte ich aber auch keinen zusĂ€tzlichen Stress verursachen. Trotzdem will ich auch in diesen seltsamen Zeiten meinen Lieben eine Freude machen. Deshalb setze ich auf Selbstgemachtes und persönliche Aufmerksamkeiten. Zum GlĂŒck gibt es keinen Lockdown fĂŒr die KreativitĂ€t.

Nachhaltiger Weihnachtsschmaus

Nachhaltiger Weihnachtsschmaus

Was kommt bei dir an Weihnachten auf den Tisch? In den meisten Haushalten lautet die Antwort: Fleisch. In viele Familien gibt es langjĂ€hrige Traditionen und ein Fest ohne die Weihnachtsgans nach großelterlichem Geheimrezept wĂ€re undenkbar. Mit der steigenden Zahl vegetarisch und vegan lebendender Menschen, entstehen immer mehr neue Ideen fĂŒr das Weihnachtsessen. So auch bei mir. Nachhaltigkeit ist mir auch an den Feiertagen wichtig und so werde ich meine Lieben dieses Jahr mit einem vegetarischen Festmahl verwöhnen. Ob mit Fleisch, Fisch oder rein pflanzlichen Alternativen – es gibt fĂŒr jede Vorliebe nachhaltige Optionen.

Schifffahrt nicht auf Klimakurs

Schifffahrt nicht auf Klimakurs

Ein afrikanisches Sprichwort besagt:  „Wenn man schnell gehen will, gehe man allein, wenn man weit gehen will, gehe man zusammen.“ Mit diesem Sprichwort begrĂŒndete die Sprecherin der deutschen Delegation beim internationalen Seeschifffahrt-Umweltausschuss die Entscheidung Deutschlands, einem ambitionslosen Kompromissvorschlag zum Klimaschutz in der Seeschifffahrt zuzustimmen.

Solidarische Landwirtschaft

Solidarische Landwirtschaft

Jeden Dienstag mache ich mich auf den Weg zu meiner Solawi-Abholstelle. Dort nehme ich meine wöchentliche GemĂŒseration in Empfang. Solawi steht nĂ€mlich fĂŒr Solidarische Landwirtschaft. Jedes Mal bin ich gespannt, was der Bauer wohl fĂŒr GemĂŒse vorbei bringt. Denn danach richtet sich, was bei mir gekocht wird. Beim Abholen treffe ich auch die anderen Mitglieder meiner Bezirksgruppe. Das ist eine gute Gelegenheit sich ĂŒber Rezepte auszutauschen.

Gesund und nachhaltig arbeiten – in den eigenen vier WĂ€nden

Gesund und nachhaltig arbeiten – in den eigenen vier WĂ€nden

FĂŒr manche ist es eine Befreiung, fĂŒr andere eher ein zusĂ€tzlicher Stressfaktor: Das Arbeiten von zu Hause aus. Fest steht: FĂŒr mich hat sich aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen mein Arbeitsalltag verĂ€ndert, so wie der von vielen anderen Arbeitnehmer*innen in Deutschland auch. Das Umweltbundesamt (UBA) schĂ€tzt, dass bei einem Viertel der ArbeitsverhĂ€ltnisse auch in Zukunft ganz oder teilweise im Homeoffice gearbeitet werden kann. Das ist gut fĂŒrs Klima, denn der tĂ€gliche Pendelverkehr trĂ€gt nicht unerheblich zum CO2-Ausstoß bei.

Bundesregierung vergibt erste Green Bonds

Bundesregierung vergibt erste Green Bonds

Etwa vier Milliarden Euro betrĂ€gt das Volumen der vom Bund aufgelegten grĂŒnen Bundesanleihen (Green Bonds). Mit den Einnahmen aus den ersten grĂŒnen Bundeswertpapieren sollen saubere Verkehrssysteme, Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen von Fahrzeugen, der Übergang zu einer weitgehend mit erneuerbaren Energien arbeitenden Wirtschaft sowie zu einem effizienteren Energieverbrauch und die Förderung von klimaresilienten WĂ€ldern und Naturlandschaften finanziert werden.

Ölpest trifft Tropenparadies: Warum die Havarie in Mauritius so verheerend ist

Ölpest trifft Tropenparadies: Warum die Havarie in Mauritius so verheerend ist

Am 25. Juli lief das 300 Meter lange Frachtschiff „MV Wakashio“ auf ein Riff unweit der KĂŒste im SĂŒdosten von Mauritius auf. Nur wenige Kilometer von dieser Stelle habe ich als Kind geschnorchelt und meine ersten Korallen und Mangroven gesehen – wie im Bilderbuch, voller Fische, in allen Regenbogenfarben. Dementsprechend krass ist der Anblick von pechschwarzem Schweröl inmitten dieses tĂŒrkisblauen Unterwasseridylls. Einen „schlechteren“ Ort fĂŒr eine Ölkatastrophe kann man sich kaum vorstellen.