Ökologisch leben Beiträge

Waschbare Makeup-Pads

Waschbare Makeup-Pads

+++Waschbare Makeup-Pads+++

365 plus/minus- Abende, an denen ich die Wimperntusche an meine Augen mit einem Wattepad entferne. Jeder kann sich den Berg Müll vorstellen, der dabei entsteht. Außerdem ist die Herstellung von Baumwolle sehr kritisch zu sehen. Für den Baumwollanbau werden überdurchschnittlich viele Pestizide eingesetzt und Gentechnik ist eher die Regel als die Ausnahme. Vom Wasserverbrauch ganz zu schweigen. Ich habe mir daher waschbare Abschminkpads gekauft.

Müll bei Veranstaltungen

Müll bei Veranstaltungen

++++Müll bei Veranstaltungen+++

Euch geht es sicher häufig genauso, ihr geht auf tolle Veranstaltungen und dann steht ihr beim Catering und blickt auf Einweggeschirr oder Einwegbecher. Mir ging es am vergangenen Freitag wieder so. Im Berliner Botanischen Garten finden momentan die Tropischen Nächte statt. Eigentlich eine tolle Idee, ab 18 Uhr geht es los, bis 21.30 gibt es Führungen in den verschiedenen Pflanzenhallen und in der Haupthalle gibt es Musik.

Putzmittel selber gemacht – mein WE in aller Kürze

Putzmittel selber gemacht – mein WE in aller Kürze

+++Putzmittel selber gemacht+++

Am Sonntag habe ich es endlich in Angriff genommen: Ich habe mir Putzmittel selber gemacht. Rezepte dazu gibt es ja zuhauf im Internet, beispielsweise bei Utopia. Es gibt mittlerweile auch viele DIY-Bücher zu dem Thema.

Meine Zähne und die Umwelt sind fast glücklich

Meine Zähne und die Umwelt sind fast glücklich

Hallo aus der Nasszellen-Zentrale. Hier gibt es momentan einiges an Bewegung. Eventuell habt ihr schon von „happybrush“ gehört? Ich habe mal beim Geschäftsführer nachgefragt, was es damit auf sich hat.

„2018 – Mein Jahr der Selbstversuche“

„2018 – Mein Jahr der Selbstversuche“

Neues Jahr, neues Glück. Auch wenn es jetzt schon Ende Januar ist. Auch ich will hier wieder versuchen, regelmäßig zu bloggen. Angefangen habe ich ja 2015 mit dem Thema „Plastikfasten“. Vielleicht erinnert Ihr Euch. Jetzt soll es um alle möglichen Themen rund um Müllvermeidung und Ressourcenschonung gehen – auch mit ein paar Selbstversuchen.

Graue Energie? Kenn ich nicht!

Graue Energie? Kenn ich nicht!

Was ist der Unterschied zwischen einer Erdbeere im Juni und einer Erdbeere im Dezember? Nun, wenn wir mal vom Geschmack und vom Preis absehen, eigentlich keiner. Das zumindest sollte man annehmen. Doch stammt die Erdbeere im Juni höchstwahrscheinlich von Obstbauern aus der Region, oder gar aus dem eigenen Garten. Im Dezember hingegen muss die Erdbeere entweder von der Südhalbkugel importiert oder in Europa in Gewächshäusern angepflanzt und geerntet werden. Sie hatte also eine extrem weite Anreise – wahrscheinlich mit dem Flugzeug oder sie wurde für ihr Wachstum künstlich beleuchtet und beheizt. Das sieht man der süßen Frucht aber nicht an. Transport, Beleuchtung und Beheizung sind aber mit Energieaufwand (und natürlich entsprechenden CO2-Emissionen) verbunden.

Noch immer viel zu viele Plastiktüten

Noch immer viel zu viele Plastiktüten

Stolz hat der Einzelhandelsverband bekannt gegeben, dass im letzten Jahr der Verbrauch an Plastiktüten in Deutschland von 68 auf 45 Tüten pro Kopf zurückgegangen ist. Damit erfüllt Deutschland schon fast die (nicht sehr ambitionierte) EU-Vorgabe, bis Ende 2025 nur noch 40 Tüten zu verbrauchen. Es ist sehr erfreulich, dass wir weniger Plastiktüten verbrauchen, aber es sind immer noch viel zu viele: 3,6 Milliarden Plastiktüten jährlich plus über drei Milliarden so genannte Hygiene- oder Knotenbeutel für Obst und Gemüse, Käse oder Wurst etc. Dazu kommen noch die Einwegtüten aus Papier, zu denen aktuell noch keine Daten veröffentlicht wurden.

Eine Welt aus Plastik

Eine Welt aus Plastik

Huch, schon gemerkt, jetzt ist schon wieder Fastenzeit. Vor einem Jahr habe ich zur Fastenzeit eine Plastikfasten-Aktion begonnen. Über meine Erfahrungen habe ich hier im NABU-Blog geschrieben. Nur, was hat sich seitdem verändert? Getan hat sich meiner Meinung nach einiges, denn vor allem in den Medien ist das Thema „Plastik“ 2016 verstärkt aufgenommen worden. Warum? Weil Plastik natürlich unser tägliches Leben bestimmt, und es mittlerweile auch genug Studien dazu gibt, wie viel Plastik im Meer schwimmt. Vor allem als Mikroplastik, das über Kosmetik oder synthetische Klamotten über die Flüsse ins Meer gelangt.

Coffee-to-go am Morgen, Curry-to-go am Abend? – Besser zu Mehrweg greifen!

Coffee-to-go am Morgen, Curry-to-go am Abend? – Besser zu Mehrweg greifen!

Morgens der Kaffe im kunststoffbeschichteten Pappbecher mit Plastikdeckel, am Mittag der Sommersalat in leckerer Kunststoffschale, am Abend das asiatische Curry zum Mitnehmen in Aluminium. Viele Menschen können sich kaum vorstellen, auf To-Go zu verzichten. Die Kehrseite: Wir erzeugen immer mehr Müll. Insgesamt haben wir in Deutschland 2014 pro Kopf 220 Kilogramm Verpackungsmüll produziert, davon 36 Kilogramm aus Kunststoff.

Deutschland, Abfallland: Wir müssen mehr vermeiden

Müll, Abfall, Unrat. Für die Überbleibsel unseres Konsums haben wir viele Namen. Gesellschaftlicher Konsens ist seit einiger Zeit, dass unser Abfallaufkommen kleiner werden muss, um unsere natürlichen Ressourcen zu schonen. Vermeidung, Wiederverwendung und Recycling lauten die Mittel im Kampf gegen den Müll.