Der NABU Beiträge

Energiesicherheit: klimafreundliches „zweites Leben“ für Kohlekraftwerke

Energiesicherheit: klimafreundliches „zweites Leben“ für Kohlekraftwerke

Der Kohleausstieg ist kaum beschlossen, da bringen Sorgen um die Energiesicherheit Kohlekraftwerke wieder ins Spiel: Sie sollen vorübergehend Gaskraftwerke ersetzen. Diese Idee bringt nicht nur betriebspraktische Probleme wie fehlendes Personal und geringe Kohlevorräte mit sich. Sie bietet auch keine langfristige Perspektive für die über hundert deutschen Kohlekraftwerkstandorte. Und es braucht nach wie vor Lösungen, wie die Strom- und Fernwärmeversorgung nach dem nur verschobenen Kohleausstieg gesichert werden kann. Clevere und klimafreundlichere Ideen, die auf beide Fragen eingehen, gibt es schon.

Falsche Anreize: Wie die EU-Gesetzgebung die Entwaldung vorantreibt und das Klima bedroht

Falsche Anreize: Wie die EU-Gesetzgebung die Entwaldung vorantreibt und das Klima bedroht

Wälder spielen eine signifikante Rolle bei der Eindämmung der Klimakrise. In den Modellen des Weltklimarates IPCC sind sie als wichtige CO2-Senke einberechnet – werden sie stattdessen abgeholzt und verfeuert, rücken alle Klimaziele in weite Ferne. Unsere Zukunft hängt somit an der Zukunft unserer Wälder.

Mit Sustainable Finance Artenvielfalt und Ökosysteme erhalten

Mit Sustainable Finance Artenvielfalt und Ökosysteme erhalten

Etwa eine Billion Euro kostet der klimagerechte Umbau der europäischen Wirtschaft – nach vorsichtigen Schätzungen der EU-Kommission. Eine einschüchternde Summe? Dieser Eindruck relativiert sich, wenn wir betrachten, wie viel Kapital aktuell in den europäischen Märkten unterwegs ist: über 31 Billionen Euro, laut der European Funds and Asset Management Association (inkl. der Schweiz und UK).

Schnell wird deutlich: Wenn auch nur ein Teil davon in Wirtschaftsaktivitäten investiert wird, die unseren Klima- und Naturschutzzielen entsprechen, haben wir einen starken Hebel. Nur: Wie können wir ihn umlegen?

Mein Garten im Klimawandel

Mein Garten im Klimawandel

Ein kleiner Schritt vor die Tür und schon stehe ich inmitten bunter Blumenteppiche, grüner Blätter und saftiger Beeren. Zarter grüner Rasen kitzelt meine Füße und der Duft meiner Sommerblumen steigt mir in die Nase – so sollte es sich anfühlen, wenn ich morgens in den Garten trete. Leider ist es in den letzten Jahren eher selten so schön in meinem Garten gewesen. Hitzeperioden und starker Regen haben sich abwechselnd über meinen Garten hergemacht.

Aktionsidee Warentauschtag

Seit 2011 organisiert die lokale NABU-Gruppe einen Warentauschtag in Meckenbeuren-Kehlen. Damit möchte sie ein Zeichen für den Klimaschutz, die Schonung der Rohstoffe und Abfallvermeidung setzen. Aber auch der soziale Aspekt ist der Gruppe wichtig. Norbert Schupp, Pressesprecher des NABU Eriskirch-Meckenbeuren, war von Anfang an dabei. Er berichtet hier, wie es zum Warentauschtag kam und wie er abläuft.

Warenausstauschtag 2015 - Foto: Norbert Schupp

Was der eine nicht mehr braucht, kann für den anderen sehr nützlich sein – Foto: Norbert Schupp

Glyphosat unter Beschuss – wie geht es weiter mit dem umstrittenen Totalherbizid?

Glyphosat, das weltweit am meisten eingesetzte Herbizid, steht weiterhin massiv unter Beschuss. Ende Juli hat die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der WHO in einer Monographie ausführlich begründet, weshalb sie das Mittel als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ sowie erbgutverändernd einstuft.

Unkrautvernichtungsmittel "Round-Up" - Foto: NABU/E.Neuling

Die Weltgesundheitsorganisation hat Glyphosat – hier im Unkrautvernichtungsmittel „Round-Up“ – als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ eingestuft. – Foto: NABU/E.Neuling