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Sommerurlaub – zu Hause ist es doch am Schönsten

Sommerurlaub – zu Hause ist es doch am Schönsten

Wer hat schon alle Flüsse, Badeseen oder Berge in der Nähe bereits erkundet? Und wie steht es mit den Natur-Schätzen? Wissen wir, wo man besonders gut Kraniche beobachten kann, wo der beliebteste Radweg verläuft oder in welcher Gegend nachts die Sterne am hellsten funkeln?

Erst mal vor der eigenen Haustür schauen

Auch ein Kiefernforst kann entspannend sein. Bei einer Wanderung zwischen den schnurgeraden Stämmen dauert es eine Weile, bis sich der Körper auf den ungewohnten Untergrund einstellt. Und schon ist der Kopf wieder frei. Die Wahrnehmung ändert sich –  mehr sehen, mehr hören, Vogelpiepsen und der Harzgeruch des Waldes. Vieles ergibt sich dann von selbst: Beeren naschen, Pflanzen erkennen oder Entenfamilie mit kleinen Küken gucken. Flirrende Sonnenflecken, dickes Moos und Wurzeln gibt es gleich vor der Haustür – größere Reiseplanung nicht notwendig.

Bunte Begegnungen an einem grauen Tag

Dieser Sonntag macht seinem Namen keine Ehre. Die Wolken hängen dicht und tief über Potsdam. Heute geht nicht viel – aber ein Spaziergang im Park geht immer.

Vor 270 Jahren von Friedrich dem Großen angelegt und von den Nachfolgern mehrfach erweitert, erstreckt sich Sanssouci über fast drei Quadratkilometer. Vom barocken Garten über den „englischen“ Landschaftspark bis zu dichtem Wald mit alten Buchen und Eichen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Direkt am Osteingang, hinter dem Obelisken, stehen mächtige Winterlinden, die fast so alt sind wie der Park. Die in Jahrzehnten und Jahrhunderten entstandenen Lücken wurden nun mit Neupflanzungen aufgefüllt.

Kleiber - Foto: Frank Derer

Kleiber – Foto: Frank Derer