Verkehr Beiträge

Das Aus vom „Verbrenner-Aus“ – Desaster für Klimaschutz und Industrie

Das Aus vom „Verbrenner-Aus“ – Desaster für Klimaschutz und Industrie

Der Verkehr ist einer der Haupttreiber der europäischen Treibhausgasemissionen – denn die Emissionen von Autos und Lkw mit Verbrennungsmotoren gehen nach wie vor nicht zurück. Die Flottengrenzwerte und das sogenannte Verbrenner-Aus sind ein zentraler Pfeiler des europäischen Green Deals und essenziell für das Erreichen der Klimaziele der EU. Vor dem Hintergrund der schwierigen Lage der Automobilindustrie in Deutschland gab es in den letzten Monaten zahlreiche Vorstöße von Verbänden und Politik, diese Klimavorgaben abzuschaffen. Nun hat die Europäische Kommission zum Jahresende mit dem „Automotive Package“ einen Gesetzesvorschlag gemacht, wie es für Klima und Industrie weitergehen könnte.   

Infrastruktur-Zukunftsgesetz und Naturflächenbedarfsgesetz – worum geht‘s?

Infrastruktur-Zukunftsgesetz und Naturflächenbedarfsgesetz – worum geht‘s?

Bürokratieabbau und Planungsbeschleunigung sind die aktuellen Zauberformeln der Politik. Ob der Bau von Wohngebäuden, Fabriken oder Stromleitungen – Deutschland ist zu langsam. Die Bundesregierung will das bei der Verkehrsinfrastruktur ändern. Aber was steht drin im neuen Infrastruktur-Zukunftsgesetz?

Herber Rückschlag für Klimaschutz in der Schifffahrt

Herber Rückschlag für Klimaschutz in der Schifffahrt

Die internationale Seeschifffahrt ist für etwa drei Prozent der global emittierten Treibhausgase verantwortlich. Um diese Emissionen zu reduzieren, hat die zuständige UN-Organisation IMO 2023 eine Strategie beschlossen. Doch die finale Entscheidung wurde kurzfristig vertagt.

Ihre Stimme für Klimaschutz im Verkehr!

Ihre Stimme für Klimaschutz im Verkehr!

Die CO₂-Flottengrenzwerte für Pkw (allgemein auch bekannt als „Verbrenner-Aus“) stehen unter heftigem Beschuss der Autoindustrie. Warum eigentlich? Sie sind zentral, um Klimaziele einzuhalten. Außerdem sind die Vorgaben schon seit 2015 bekannt, langfristige Planungssicherheit für die Automobilindustrie ist gegeben. Halten Sie mit uns dagegen!

Klimaziele im Verkehr abgeschwächt, Verbrenner-Aus in Gefahr

Klimaziele im Verkehr abgeschwächt, Verbrenner-Aus in Gefahr

Hilfe für die Automobilindustrie ja, aber bitte nicht so

Die europäische Automobilindustrie wurde in den letzten Monaten hinter verschlossenen Türen neu ausgerichtet – mit fatalen Folgen für Klimaschutz und Innovation. Der „Strategische Dialog Automobil“ und der daraus resultierende „Industrial Action Plan Auto“ verschieben ambitionierte Klimaziele weiter nach hinten, ohne die Wettbewerbsfähigkeit der Automobilkonzerne zu stärken.

Energiesparen gegen die Krise

Energiesparen gegen die Krise

Der fürchterliche Krieg gegen die Ukraine und die absehbaren Versorgungsengpässe zeigen einmal mehr, dass wir endlich anfangen müssen, Energie sparsamer zu nutzen und effizienter einzusetzen. Es spricht alles dafür und nichts dagegen! Gefragt ist dabei zwar zu allererst die Politik, denn sie muss die Rahmenbedingungen so setzen, dass wir insgesamt in die richtige Richtung marschieren. Die Verantwortung einfach nur auf die einzelnen Menschen abzuwälzen, wird nicht funktionieren.

Ein Jahr Fit for 55 – Wo steht die Schifffahrt?

Ein Jahr Fit for 55 – Wo steht die Schifffahrt?

Erste Ansätze für mehr Klimaschutz auf den Meeren

Die Auswirkungen der Klima- und Naturkrise sind weltweit zunehmend spürbar. Die Schifffahrt ist dabei für jährlich drei Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich. Während die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) keine ambitionierten Konzepte zur Emissionsminderung auf den Meeren vorstellt, hat die Europäische Union aktuell die Chance, die Weichen in Europa für eine zukunftsfreundlichere Schifffahrt zu stellen.

Klimaschutzvorgaben für die Seeschifffahrt in Sicht

Klimaschutzvorgaben für die Seeschifffahrt in Sicht

EU will die Schifffahrt in den europäischen Emissionshandel (ETS) einbeziehen

Im Juni 2020 hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments für einen Gesetzesvorschlag gestimmt, der zu weitreichenden Klimaschutzanstrengungen in der Seeschifffahrt führen könnte. Eigentlich stand lediglich die sogenannte MRV-Verordnung zur Debatte, die die Überwachung von Kohlendioxidemissionen aus dem Seeverkehr, die Berichterstattung darüber und die Prüfung dieser Angaben zum Ziel hat. Doch da die Seeschifffahrt auf internationaler Ebene bei dem Thema Klimaschutz kaum voran kommt, drücken die Abgeordneten nun richtigerweise aufs Tempo.

Urlaub mal anders – Erholung in Balkonien, Radistan oder Bahnland

Urlaub mal anders – Erholung in Balkonien, Radistan oder Bahnland

Erst kam Corona, damit kam lange nichts. Nun steht der Sommer vor der Tür und mit ihm die Urlaubssaison. Aber wie verreist man Anno Corona? Diese Frage stellen sich gerade viele und ich mir mit ihnen. Im Zuge der neuen Lockerungen öffnen viele Länder wieder ihre Grenzen – und ihre Flughäfen. Aber nach monatelangem Abstandhalten mehrere Stunden in einem voll besetzten Flugzeug ohne Abstandspflicht sitzen: Ohne mich! Nicht erst seit Corona beschäftige ich mich damit, wie man nachhaltigeren Urlaub machen kann. Denn schon seit längerem sind mir dienstliche und private Reisen mit dem Flugzeug ein Dorn im Auge. Auch wenn ich es liebe, mich mit anderen Orten, Kulturen und Lebensweisen vertraut zu machen, so ist doch klar: so geht es nicht weiter. Und dafür gibt es gute Gründe:

Klimaschutz und Straßenverkehr: Die zentrale Rolle des Lkw

Klimaschutz und Straßenverkehr: Die zentrale Rolle des Lkw

Lkw sind die Zugpferde unserer globalisierten Wirtschaft. Allein zwischen 1991 und 2018 erzielte der Straßengüterverkehr in Deutschland einen Zuwachs von unglaublichen 100 Prozent. Im Gegensatz dazu haben umweltfreundlichere Verkehrsträger wie Bahn und Binnenschiff Anteile am gesamten Güterverkehrsaufwand eingebüßt – die Klimaziele der Bundesregierung wurden so krachend verfehlt. Aufgrund ihrer hohen Laufleistung, geringer Fortschritte beim Kraftstoffverbauch und niedriger Dieselpreise sind Lkw für über ein Drittel der Gesamtemissionen des Verkehrssektors verantwortlich – und das obwohl sie nur ca. fünf Prozent der Straßenfahrzeuge stellen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass für einen effektiven Klimaschutz kein Weg am Straßengüterverkehr vorbeiführt.