Stresstest der EU-Naturschutzrichtlinien: unsinniger und bürokratischer Vorgang!
Stresstest lenkt auch vom mangelhaften Vollzug des Naturschutzrechts ab und ist Einfallstor, um das Schutzniveau abzuschwächen
Heute hat die EU-Kommission die öffentliche Konsultation für ihren sogenannten „Stresstest“ der EU-Naturschutzrichtlinien veröffentlicht. Diesen Auftakt der nun voraussichtlich bis Ende des Jahres dauernden Prüfung nutzt der NABU für eine grundlegende Kritik. Obwohl die „Fitness“ der EU-Naturschutzrichtlinien von der EU-Kommission in einem umfassenden Check im Jahr 2016 bestätigt wurde, werden alle Akteure erneut zu einem bürokratischen Prozess gezwungen, der offenbar auf eine Abschwächung des EU-Naturschutzes abzielt. Dies lenkt auch von Umsetzungsmängeln seitens Bund und Ländern und von Vollzugsmängeln durch die EU-Kommission ab.









