Jonas Beiträge

Muschelfriedhof

 

Die einzige Konstante im Wattenmeer ist der Wandel. Die stete Dynamik dieses besonderen Lebensraumes ist auf Trischen hautnah zu erleben. Priele verändern ihren Lauf, Strömungsverhältnisse variieren, hier wird Sediment abgetragen und dort wieder abgelagert. Besonders eindrücklich ist dieses Phänomen dort zu sehen, wo ganze Muschelfriedhöfe mit tausenden im Wattboden steckenden Schalen freigespült werden.

Rosen am Strand

Das Meer hört immer zu. Es schluckt Wut und Trauer, schenkt Hoffnung und Zuversicht. Seine Weite ist endlos, seine Kraft unbändig. Manche Menschen finden dort ihre letzte Ruhe und den ewigen Frieden.

Wetter und Wasser

Wetter und Wasser bestimmen das Leben auf Trischen – mein Leben und das Leben der Tiere und Pflanzen. Der Sommer, so heiß, trocken und wolkenlos verabschiedet sich nun; der Herbst ist im Anmarsch. Er bringt beeindruckende Wolkenstimmungen, Sturm, Regen und Hochwasser.

Trübe Aussichten auf Trischen

Hochwertige und funktionsfähige Optik ist für einen Vogelwart das A und O. Ein gutes Spektiv ist unentbehrlich für die regelmäßige Erfassung von Rast- und Zugvögeln oder das Ablesen beringter Vögel auf Trischen. Da ist es schon ein worst case, wenn sich der Blick plötzlich trübt.

Taubenschwänzchen auf Trischen

Der köstlich süße Duft des Mersenfs (Cakile maritima) lässt nicht nur mir das Wasser im Mund zusammen laufen, sondern lockt auch viele Insekten an. Hin und wieder sind darunter sogar Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) zu beobachten, die wie Kolibris vor den Blüten in der Luft stehen und mit ihren langen Rüsseln den Nektar trinken.