Rastvögel Beiträge

Mauserzeit

Auf dem Wasser rund um Trischen wird es gerade eng. Überall sieht man weiße und dunkle Punkte. Denn Tausende Brandgänse und Eiderenten versammeln sich im dithmarscher Wattenmeer, um zu mausern.

17. Juli: Wieder eine Skua

Morgens gab es wieder eine kurze große Aufregung auf der Insel. Verursacherin: Wieder einmal eine Skua (Stercocarius skua), vielleicht sogar die gleiche wie am 14. Juli. Sie rastete jedenfalls auch wieder auf der vorgelagerten Sandbank und die Stirn war recht hell.

Ansonsten brachte der Tag u. a. 2 Ringelganspaare, 1 weibliche Spießente, 10 Regenbrachvögel, 7 Pfuhlschnepfen, Sanderlinge, Alpenstrandläufer und Grünschenkel.

14. Juli: Skua zum Zweiten

Der 14. Juli begann sonnig und mit wenig Wind. Doch bereits bei Sonnenaufgang war große Aufregung an der Süd-Spitze. Kurze Zeit später konnte ich dann auch die Ursache ausfindig machen:

30. Juni: Dauerregen und nasse Vögel

Der letzte Tag des Juni brachte auch auf Trischen Dauerregen mit 25 l/qm in 24 Stunden. Da hat man doch Mitleid mit den Vögeln, die kein Dach über dem Kopf haben. Die Stare verkrochen sich auch wieder in den Wind- und Regenschatten der Hütte, bis ins Klo. Bis zum Abend war nicht viel los. Doch dann klopfte wortwörtlich doch noch etwas an, kam sozusagen aus wie der Regen aus dem nicht heiterem Himmel gefallen. Ein Fichtenkreuzschnabel versuchte auf dem schmalen Fensterbrett zu landen und der Vogelwart war auf einmal wieder hell wach. Denn so einen ausgesprochenen Waldvogel sieht man nicht jeden Tag auf der Insel. Dankenswerterweise setzte er sich noch einmal aufs Geländer, was ein verwackeltes Belegfoto ermöglichte, und mit einem „glipp-glipp“ verkroch sich der vollkommen durchnässte Vogel in der Kartoffelrose.

Schrille Schwärme

Kaum sind die letzten Zugvögel in ihre Brutgebiete im Norden aufgebrochen, kehren die ersten Vögel ihren Brutplätzen schon wieder den Rücken. Zu diesen gehört der „Schreck“ vieler Kirschliebhaber: der Star (Sturnus vulgaris).