Auf dieser Seite stelle ich Monat für Monat die Insel Trischen in Bildern vor.

Mai

Eine Flussseeschwalbe bei der Gefiederpflege: Akrobatisch und Anmutig zugleich.

Juni

sommerliche Impressionen von der Insel:

Immer mehr Pflanzen kommen in den Dünen und Salzwiesen zur Blüte und erste Möwenküken erblicken das Licht der Welt.

 

Juli

Im Juli können auf Trischen viele Vogelküken beobachten werden. Die Tage sind sonnig warm, sodass jetzt auch vermehrt Insekten zu sehen sind. Schmetterlinge und Libellen sind dabei am auffälligsten (neben den unendlich vielen dicken Fliegen an und in der Hütte). Immer neue Pflanzen kommen zur Blüte und bereichern das Bild der Insel. Der Bestand von Brandgänsen nimmt auch deutlich zu. Am Strand liegen die ersten Federn im Spülasum – die große Mauser beginnt.

 

August

sommerliche Wärme und frühzeitige Sturmtage prägen den August. Milde Temperaturen bringen Schmetterlinge, Libellen und Heuschrecken nach Trischen, während der Herbstzug von arktischen Limikolen von Alpenstrandläufern und Knutts das Vogelbild prägen.

 

September

Auch wenn das Licht den Herbst ankündigt, zeigt sich der September weitestgehend sonnig und warm. Wir fischen mit Axel und der „Luise“ für das Projekt „Weniger ist Meer“ nach Mikroplastik, das Watt wird kartiert und einige (für Trischen seltene) Sonnenblumen öffnen ihre großen gelben Blütenköpfe. Kleinvögel wie Fitisse und Rotkehlchen machen auf ihrem Zug Richtung Süden an der Hütte Rast. Daher tauchen auch immer wieder Sperber, Turmfalke und Merlin auf und manchmal auch der Wanderfalke, um eventuell einen Singvogel zu erbeuten. Ein Großteil des Mülls vom Strand wird abgeholt und riesige Quallen tauchen im Spülsaum auf.

Oktober

der Oktober zeigt sich mit schönsten Herbstfarben und dramatischem Himmel. Der Queller hat jetzt so viel Salz in seiner Blätter eingelagert das er sich rot färbt. Bald stirbt die Pflanze vollständig ab. Die Brandgänse sind weniger geworden und jetzt vollständig durchgemausert. Letzte Libellen fliegen durch die Salzwiesen und sonnen sich an windgeschützten Stellen. Über den Dünen jagen täglich Kornweihen und auch der Seeadler versucht sein Glück. Im Lockgebüsch freuen sich die Rotkehlchen über eine Trinkschale und die Zaunkönige mögen die aufgesägten Kokosnüsse vom Strand, welche das Lockgebüsch erweitern.