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Tschüss, Trischen! – Saisonabschluss 2019

Lieber Leserinnen und Leser dieses NABU-blogs,

gestern war der 15. Oktober und damit der letzte Tag der Saison. Bei unglaublich schönem Wetter und guten Wasserständen fuhr ich gemeinsam mit Axel und Lukas, der mir sowohl beim Hin- als auch beim Rückumzug half, zurück ans Festland.

Während wir die letzte Fuhre mit dem Handkarren zum Boot zogen, packte mich doch ganz schön die Wehmut, denn es gehen sieben unglaublich schöne und ereignisreiche Monate zu Ende.

Trischen hat sich von all ihren schönen Seiten gezeigt, mir wunderbare Momente beschert, und Begegnungen mit Vögeln ermöglicht, wie es sie andernorts wohl so nicht gegeben hätte.

Auf dem weiteren Weg nach Hause konnte ich das Fernglas noch nicht ganz beiseite legen. Eine Sturmmöwe, die ebenfalls Elbfähre fuhr, begleitete mich und an der Wurster Küste wurde ich von tausenden von Weißwangengänsen begrüßt. Denn natürlich bin ich der Gewohnheit halber, bei Ankunft erstmal direkt über den Deich. Apropos der Gewohnheit halber: Um 19 Uhr am Festland wollte ich doch tatsächlich, wie jeden Tag in den letzten sieben Monaten, Wetterdaten und Schiffszahlen aufschreiben. Ich glaube ein bisschen wird die Eingewöhnung noch dauern:)

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich virtuell mit Hilfe dieses blogs während meiner Zeit auf Trischen begleitet haben und mitfieberten, wenn die Seeadler kamen, bei „Land unter die Insel im Meer versank, oder eine sich leicht verflogene Schwalbenmöwe vor der Hütte dümpelte.

Die Einträge im Gästebuch haben mich sehr gefreut und waren motivierend um mit der Berichterstattung immer am Ball zu bleiben. Es war mir eine Freude, dankeschön!

Ich hoffe alle Leserinnen und Leser bleiben Trischen erhalten und werden, wenn Mitte März 2020 die nächste Saison startet, wieder hier auf dieser Seite mit von der Partie sein! Ich werde es auf jeden Fall! Dann allerdings selbst als Leserin.

Alles Gute,

 

Ihre und Eure Anne

 

 

Die letzten Tage

Die letzte Woche der Trischensaison 2019 hat bereits begonnen! Wie in den Vorjahren ist die Überfahrt für den 15. Oktober geplant, vorausgesetzt Wind und Wasser spielen mit.

Der Vogel vom Donnergott? – Thorshühnchen auf Trischen

Gestern, am frühen Abend, schwenkte ich nichtsahnend mit dem Spektiv über den Hafenpriel und die Südostbucht der Insel. Einige Alpenstrandläufer waren auf Nahrungssuche unterwegs. Doch was ist das! Ein Thorshühnchen hatte sich unter die hungrigen Strandläufer gemischt!

Land unter

Bei 1,5 Meter mehr angesagtem Wasser als normal, würde ich nun doch mal von einem richtigen Land unter sprechen.

Arbeiten an der Trischen-Hütte

So wie Wind und Wasser an Trischen nagen, nagen sie auch an der Trischen-Hütte. In diesem Jahr standen wieder etwas größere Ausbesserungsarbeiten an.