Vögel Beiträge

Kinderstube der Löffler

Ganz im Norden der Insel Trischen befindet sich die Löfflerkolonie (Platalea leucorodia). Die großen weißen Schreitvögel mit den Löffelschnäbeln brüten dort in diesem Jahr mit mindestens 139 Paaren. Die ersten Jungvögel sind nun bereits flügge und löffeln mit ihren Eltern durchs Wattenmeer.

Ziegenmelker auf Trischen

Der Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus) sitzt reglos im Lockgebüsch, der einzigen gehölzartigen Struktur auf der Insel Trischen. Er vertraut auf seine perfekte Tarnung, die in wie ein Stück Holz oder Rinde aussehen lässt. Und während ich euphorisch mit dem Teleobjektiv drauf los knipse, wirkt er mit seinen langen Mundwinkeln fast schon gelangweilt.

Aus dem Ei gepellt

Überall öffnen sich derzeit auf Trischen die Eischalen. Unter dem ersten enormen Kraftaufwand ihres Lebens schlüpfen kleine Möwen-Küken hervor und erblicken zum ersten mal das Tageslicht, das bei der regelmäßigen Brut-Ablöse der Eltern immer schon mal durch die Eischale dämmerte.

Massenzug der Weißwangengänse über Trischen

Lange, mehr oder weniger zusammenhängende Ketten aus Formationen ziehender Weißwangengänse (Branta leucopsis) spannen sich wie ein Netz über den Himmel. Die letzten Tage war über Trischen ein spektakuläreres Massenzugereignis dieser nordischen Gänse zu beobachten.

Erster Nachwuchs bei den Sandregenpfeifern

Das erste Sandregenpfeifer-Küken (Charadius hiaticula) der Saison wurde am 14. Mai an der Süd-Spitze entdeckt. In den ersten Tagen ist es seiner Umwelt nahezu Schutzlos ausgeliefert. Es muss auf die Wachsamkeit seiner Eltern und eine hervorragende Tarnung vertrauen.