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Land unter mal richtig

Mit Sturmtief „Sebastian“ ist gestern der erste ausgewachsene Herbststurm mit Sturmflut über die Nordsee gezogen. Natürlich hat er auch Trischen erwischt. Hier nun ein kleiner Bericht.

30. Juni: Dauerregen und nasse Vögel

Der letzte Tag des Juni brachte auch auf Trischen Dauerregen mit 25 l/qm in 24 Stunden. Da hat man doch Mitleid mit den Vögeln, die kein Dach über dem Kopf haben. Die Stare verkrochen sich auch wieder in den Wind- und Regenschatten der Hütte, bis ins Klo. Bis zum Abend war nicht viel los. Doch dann klopfte wortwörtlich doch noch etwas an, kam sozusagen aus wie der Regen aus dem nicht heiterem Himmel gefallen. Ein Fichtenkreuzschnabel versuchte auf dem schmalen Fensterbrett zu landen und der Vogelwart war auf einmal wieder hell wach. Denn so einen ausgesprochenen Waldvogel sieht man nicht jeden Tag auf der Insel. Dankenswerterweise setzte er sich noch einmal aufs Geländer, was ein verwackeltes Belegfoto ermöglichte, und mit einem „glipp-glipp“ verkroch sich der vollkommen durchnässte Vogel in der Kartoffelrose.

„Land-unter“ zum ersten, zum zweiten, zum …

Man sagt ja, aller guten Dingen wären drei. Aber was ist mit sieben? Und muss das immer gut sein? Für die Brutvögel der Salzwiese war es sicherlich nicht gut, denn am Wochenende gab es wieder einmal hohe Wasserstände. Dieses Mal mit neuem Rekord für die Saison bis zu 70 cm über mittlerem Hochwasser. Doch die Bilder gleichen sich.

Sommersturm

Gerade war es schon fast hochsommerlich warm, da wurde es auch schon wieder herbstlich. Das Sturmtief „Ingraban“ hat gestern auch Trischen voll erwischt. Der Wind mit bis zu 9 Beaufort

Und nun … zum Wetter

Das anhaltend stürmische Wetter nehme ich mal zum Anlass, ein paar Zeilen dem zu widmen, dem man hier, in seiner kleinen Hütte auf Stelzen, besonders ausgesetzt ist: Eben dem Wetter bzw. im speziellen den Wolken.