Mondfinsternis über Trischen

Wie vermutlich die meisten Menschen, die nicht gerade im Schichtdienst steckten, beobachtete ich in der vergangenen Nacht die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts. Das astronomische Phänomen war auch von Trischen aus bestens zu sehen. Ein wahrlich einmaliges Ereignis!

Für 103 Minuten tauchte der Vollmond vollständige in den Schatten ein, den die Erde in den Weltraum wirft. Bei einer solchen totalen Mondfinsternis liegen Sonne, Erde und Mond genau in einer Linie.

Erst um kurz vor halb 11 entdeckte ich den bereits beschattet aufgegangenen Mond über der hell erleuchteten Ölbohrinsel Mittelplate A. Er schien in einem blassen Rot und wirkte fast durchsichtig. Je dunkler es wurde, desto kräftiger schien der Blutmond.

Ab etwa 20 nach 11 wurde dann die schmale Sichel immer größer und der Mond verließ den Kernschatten der Erde, um später wieder mit voller Kraft die Nacht zu erhellen.

Jonas

Jonas

Naturschutzwart Trischen 2018