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Der ersehnte Regen nach der Dürre

Am 09. Juni fiel nach über einem Monat wieder etwas Regen auf Trischen. Davor fiel der letzte Niederschlag (6 mm) Anfang Mai. Anschließend hatte Trischen keinen Tropfen mehr gesehen und aus dem schönen Grün, welches das winterliche Grau vertrieben hatte, wurde allmählich wieder ein tristes Gelb-Grau.

Kinderstube der Löffler

Ganz im Norden der Insel Trischen befindet sich die Löfflerkolonie (Platalea leucorodia). Die großen weißen Schreitvögel mit den Löffelschnäbeln brüten dort in diesem Jahr mit mindestens 139 Paaren. Die ersten Jungvögel sind nun bereits flügge und löffeln mit ihren Eltern durchs Wattenmeer.

Vögel zählen

Etwa alle 14 Tage, immer zu Springtide, werden im gesamten Wattenmeer die Rastvögel gezählt. Dann wird mit hohen Zahlen jongliert. Das ist nicht unbedingt trivial und kann einen Vogelwart schon manchmal an den Rand der Verzweiflung treiben.

Aus dem Ei gepellt

Überall öffnen sich derzeit auf Trischen die Eischalen. Unter dem ersten enormen Kraftaufwand ihres Lebens schlüpfen kleine Möwen-Küken hervor und erblicken zum ersten mal das Tageslicht, das bei der regelmäßigen Brut-Ablöse der Eltern immer schon mal durch die Eischale dämmerte.

Untypischer Besuch beunruhigt Brutvögel

Da staunte ich mal wieder nicht schlecht über den haarigen, vierbeinigen Besuch, der gestern unerwartet Trischen erreichte. Ein Rehbock (Capreolus capreolus) sorgte nicht nur bei mir, sondern auch bei den brütenden Vögeln für Irritation.