Skuas auf Trischen

Wenn plötzlich die den Krabbenkuttern folgenden Möwen in Aufruhr sind, dann lohnt sich die Suche nach dem großen dunklen Räuber in der Ferne. Und wenn die Rastvögel auf der Insel zu Hochwasser in Panik geraten, geht die Skua (Stercorarius skua) vielleicht direkt vor dem Hüttenfenster der Nahrungssuche nach.

Landunter

Anhaltender Sturm, das Wasser lief bis Niedrigwasser kaum ab – mit der Flut wurde es erst richtig spannend. Unter der Hütte: Das Wasser Oberschenkel-tief.

Landunter.

ICCD – Müll am Strand von Trischen

Trischen liegt im Nationalpark, in der Schutzzone 1, fernab der Zivilisation, doch ihr Müll landet tagtäglich mit der Flut am Strand. Beim International Coastal Cleanup Day (ICCD) sammelte ich an einem Strandabschnitt von etwa 1,5 km Länge und war erschrocken, wie viel zusammengekommen ist.

Vogelzug im Herbst

Wenn die Sonne über der Meldorfer Bucht aufgeht, beginnt für mich die Arbeit. Die ersten Stunden des Tages erfasse ich nach einer standardisierten Methode den von der Hütte aus wahrnehmbaren Vogelzug. Für die Vögel geht es nun wieder zum Überwintern in den Süden. Wer dabei an Trischen vorbeikommt, landet – zumindest als Notiz – in meinem Notizbuch.

Muschelfriedhof

 

Die einzige Konstante im Wattenmeer ist der Wandel. Die stete Dynamik dieses besonderen Lebensraumes ist auf Trischen hautnah zu erleben. Priele verändern ihren Lauf, Strömungsverhältnisse variieren, hier wird Sediment abgetragen und dort wieder abgelagert. Besonders eindrücklich ist dieses Phänomen dort zu sehen, wo ganze Muschelfriedhöfe mit tausenden im Wattboden steckenden Schalen freigespült werden.