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Was für ein Tag!

Massenzug beginnt (Foto: A. de Walmont)

Das Leben hier auf Trischen verläuft im Rhythmus der Natur. Mein Tagesablauf und die zu erledigenden Aufgaben richten sich nach Wetter, Wasser, Fauna und Flora. Meist habe ich das Gefühl, ganz entschleunigt meinen Aufgaben nachgehen zu können. Doch am gestrigen Samstag war dies absolut nicht der Fall.

Nach dem seltenen Weißstorchbesuch, folgte direkt am nächsten Tag ein nicht nur seltener, sondern auch sehr ungewöhnlicher Gast. 

seltener Besuch

Störche mögen das Meer nicht so gerne und deshalb passiert es nur selten, dass die großen schwarz-weißen Vögel mit dem roten Schnabel und den roten Beinen, Trischen einen Besuch abstatten. Gestern war es aber überraschenderweise soweit: Gegen Mittag zogen aus dem Süden gleich drei Weißstörche Richtung Trischen.

Nistplatzsuche – „Wohnungsbesichtigung“

Es sind zwei potentielle Wohnungen frei! Eine steht nun schon eine Weile leer, während die andere meines Wissens zuvor noch nie bewohnt war. Zwei Bewerberparteien haben sich je eine Wohnung angeschaut. Die eine unterm Dach die andere, na sagen wir….Souterrain. Und so lief das Ganze ab:

Birdrace 2019

Als ich gestern morgen vor Sonnenaufgang von meinem Wecker wach wurde, war ich der festen Überzeugung: „Heute kommt der erste Schwan dieser Saison nach Trischen. Ob Höcker-, Zwerg-, oder Singschwan… egal. Hauptsache ein Schwan. Mindestens.“ Denn gestern war Birdrace in ganz Deutschland. Doch dann kam alles anders. Zumindest auf Trischen: