Abflug von Trischens Jungmöwen
Im Sommer war die Vogelwelt auf Trischen insbesondere durch die Silber- und Heringsmöwen sowie deren Nachwuchs geprägt. Der Strand und die Salzwiese waren rappelvoll! – nun sind sie ausgeflogen.
Im Sommer war die Vogelwelt auf Trischen insbesondere durch die Silber- und Heringsmöwen sowie deren Nachwuchs geprägt. Der Strand und die Salzwiese waren rappelvoll! – nun sind sie ausgeflogen.
Bei so viel Greifvogelaufregung weiß ich gar nicht wovon ich als erstes berichten soll. Der Vollständigkeit halber geht es zunächst erneut um Steppenweihen. Im vorletzten blog-Eintrag waren diese Vögel Thema, aber weil noch mehr kamen und recht gut vor der Kamera posierten, sollen sie hier erneut Erwähnung finden.
Gestern bekam die Steppenweihe dann Gesellschaft. So liefs ab:
Besuch von der Bienenspezialistin.
Seit nun schon vier Tagen kommt mindestens eins von zwei der täglichen Hochwasser mit mehr als 50cm über dem mittleren Tidenhochwasser auf die Insel. Das bedeutet: Nasse Füße nach der letzten Treppenstufe. Für heute Abend war dann der Wasserstand mit bis zu 1 Meter über normal angesagt. Die Handkarren, die ich zuvor schon auf eine höhere Stelle gezogen hatte, band ich nun lieber fest! Nicht, dass sie mir vom Wasser davongetragen werden!
Gerne wird so von Vögeln auf Trischen berichtet, die das erste Mal in der jeweiligen Saison, oder vielleicht sogar das erste mal seit Beginn der Datenerhebung auf Trischen, entdeckt wurden – in Form von Erstsichtungsbeiträge. Doch neulich, bei der zweiten Runde Wattkartierung, (Ich berichtete hier Ende März von der ersten Runde) entdeckte ich den ersten Einsiedlerkrebs dieser Saison. Er ist weit verbreitet im Wattenmeer und stellt keine Besonderheit dar, aber weil es eben auch bei Krebsen saisonale Erstsichtungen gibt, soll dieser „Einsiedler“ doch hier einmal etwas näher vorgestellt werden. Hat er sich doch auf ganz besondere Art an den Lebensraum Wattenmeer angepasst und ist eben auf seine Weise ein besonderer Watt-Bewohner!