Raubseeschwalbe – ein Sekundengast zur Abendstunde
Eine Raubseeschwalbe (Hydroprogne caspia) stattete Trischen gestern abend einen kurzen Besuch ab. Zur großen Freude des Vogelwartes.
Eine Raubseeschwalbe (Hydroprogne caspia) stattete Trischen gestern abend einen kurzen Besuch ab. Zur großen Freude des Vogelwartes.
Am 03. Juni rastete ein weiteres Highlight auf Trischen. Ein kleiner grüngrauer Vogel im mit deutlichem Überaugenstreif und diffuser Flügelbinde: Ein Grünlaubsänger (Phylloscopus trochiloides).
Der Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus) sitzt reglos im Lockgebüsch, der einzigen gehölzartigen Struktur auf der Insel Trischen. Er vertraut auf seine perfekte Tarnung, die in wie ein Stück Holz oder Rinde aussehen lässt. Und während ich euphorisch mit dem Teleobjektiv drauf los knipse, wirkt er mit seinen langen Mundwinkeln fast schon gelangweilt.
Das Sprichwort „Morgenstund hat Gold im Mund“ kam mir heute auf Trischen in den Sinn, als bei der morgendlichen Zugplanbeobachtung eine Besonderheit an der Insel vorbeiflog: Ein Pirol (Oriolus oriolus), im Volksmund auch Goldvogel genannt.
Glücksvögel sind Kraniche (Grus grus) auf Trischen in zweierlei Hinsicht.