Wintergäste Teil 2

Plötzlich sind alle Wiesenpieper und Feldlerchen in heller Aufregung und fliegen laut warnend, wild durch die Luft: Untrügliches Zeichen, dass mal wieder ein „Singvogelschreck“ unterwegs ist. Und man muss auch nicht lange suchen, da sieht man einen kleinen braunen Pfeil über die Salzwiese schießen.

„Tropische“ Wochen continued…

Orangenschale im Watt (Foto: Tore J. Mayland-Quellhorst).

Und weiter geht’s mit den „tropischen“ Wochen und kuriosen Funden vom Strand. Dieses Mal im Bilde: eine halbe Orangenschale. Wie man sieht, hatte wohl schon jemand ein Glas frischen O-Saft zum Frühstück. Und mir nichts übrig gelassen…

4. April: Die ersten Schwarzkopfmöwen

Trotz (oder gerade wegen) des strahlend schönen Wetters fiel der Vogelzug heute wieder mau aus: ein paar Rotkehlchen, Zilpzalpe, Sing-, Rot- und Wacholderdrosseln hielten sich um die Hütte auf. Als Besonderheiten zeigten sich heute eine weibchenfarbene Kornweihe und das erste Schwarzkopfmöwen-Paar der Saison. Leider waren sie für Fotos zu schnell wieder weg und auch die folgende Tonaufnahme ist eher ein Beleg als veröffentlichbar. Ihr unverkennbarer, etwas „hochnäsig“ klingender Ruf ist erst etwas ansteigend und dann abfallend in etwa als „jiäh“ oder „äa“ zu beschreiben. Aber hören Sie selbst. In der folgenden Aufnahme hört man den Ruf zweimal, das erste Mal gleich zu Beginn. Desweiteren sind Silbermöwe, Rotschenkel und Feldlerche zu hören.

 

Frühling im Wattenmeer

Sie haben es sicherlich gemerkt: Auch auf diesem Blog war gestern der erste Tag des Aprils. Um die Ozeane mit Zitronensaft zu versauern, bräuchte man schon ziemlich viele Zitronen und auch die Schleimbälle sind kein Schnodder von Meerestieren. Was sie tatsächlich sind, soll heute näher betrachtet werden.

Erkältungswelle im Wattenmeer?

Trischen – Man kennt das ja: Der Winter geht, der Frühling kommt, es wird wieder wärmer und eine Erkältungswelle schwappt durchs Land. Anscheinend sind nicht nur wir Menschen davon betroffen. Gerade findet man eindeutige Indizien (s. Bild), dass auch die Tiere im Meer mit Schupfen zu kämpfen haben: Überall liegen grüne und rote schleimige Popel auf dem Wattboden herum. Die Verursacher scheinen sich sehr unbeobachtet zu fühlen…

Die Schleimkugeln messen gut 1 cm im Durchmesser, sind also deutlich größer, als der durchschnittliche menschliche Popel. Wie groß mögen also die Verursacher sein? Oder haben sie einfach nur sehr große Nasen?

Wir versuchen es aufzuklären und bleiben dran, bleiben Sie es auch.

Nachtrag vom 2. April: Bitte beachten Sie das Datum der Veröffentlichung.