1. Mai: Warmer Wind bringt Schwalben und Watvögel

Mit dem warmen Ostwind stieg das Thermometer auch hier endlich mal deutlich über die 10°C-Marke: Nachmittags zeigte es doch tatsächlich 14°C. Gelockt von der Wärme zogen etliche Vögel gegen den doch recht starken Ost-Wind (6 Bft.). Während dreieinhalb Stunden konzentrierter Zugplanbeobachtung am frühen Morgen zogen u.a. 83 Rauchschwalben, die ersten 21 Mehlschwalben, eine Uferschwalbe, ein Trupp mit 14 Zwergmöwen, sowie 68 Wiesenpieper Richtung Ost/Nordost. Bei den Schwalben ging es den ganzen Tag in breiter Front weiter. Auch abends zogen von 18 bis 19 Uhr noch 20 Rauchschwalben/h durch.

Auch bei den Watvögeln wird es bunt, nicht nur was die Anzahl der Arten anbetrifft (der erste Waldwasserläufer, Dunkler Wasserläufer, Rot- und Grünschenkel, Knutt, Sanderling, Alpenstrandläufer, Großer und Regenbrachvogel, Pfuhlschnepfe, Steinwälzer, Kiebitzregenpfeifer, Sandregenpfeiferund natürlich Austernfischer), sondern auch die Färbung der Vögel. Viele mausern gerade oder sind schon wieder im Prachtkleid. So wie die silbrig-schwarz-weißen Kiebitzregenpfeifer und die rostroten Knutts im obigen Bild.

Weitere neue Arten für die Saison: zwei Trauerseeschwalben und eine Dorngrasmücke.

Tore

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Naturschutzwart Trischen 2017