Katrins BFD-Märchen auf der Jugendburg Hessenstein

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Hinter sieben Bergen – einsam und mitten im Wald – liegt die Burg Hessenstein.
Als Katrin am 1. April des Jahres 2015 durch das Burgtor tritt, um ihren Bundesfreiwilligendienst bei der Jugendbildungsstätte auf der Burg anzutreten, ist sie auf der Stelle verzaubert.

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Katrin ist Gärtnerin und Kräuterhexe wenn sie sich um die Pflanzen des verwunschenen Burggartens kümmert. Als solche kämpft sie gegen den heimtückischen, immer wiederkehrenden Hahnenfuß und belegt ihre größten Gegenspieler – eine Wühlmausgroßfamilie – mit einem Fluch. Ohne Erfolg. An ihren Fluchkünsten wird sie noch etwas feilen müssen.

Ab und an geht Katrin auf Zeitreise. In mittelalterlicher Gewandung steht sie als Handwerksmeisterin vor einer Gruppe von Lehrlingen. Diese wollen die Zunft des Spielemachens, Bürstenbindens oder Gürtelmachens bei ihr erlernen. Ein leises Glück beschleicht die Zeitreisende, wenn die vielen kleinen Lehrlinge abends nach getaner Arbeit beim Feuerzauber ausgelassen und freudig den Tag beschließen.

Der zauberhafte Ort gönnt Katrin keine Verschnaufpause. Am Tag nach einer Zeitreise kann es passieren, dass sie zum Räuber wird. Um vogelfrei im rauhen nordhessischen Wald zurecht zukommen, übt sie mit den Räuberkindern das Feuermachen, baut Holzhütten und begibt sich auf Spurensuche nach wilden Tieren. Und manchmal – wenn es dann abends ganz leise im Wald ist – kann sie dort tanzende Feen und Elfen beobachten.

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Außerdem ist Sie selbst aufmerksamer Lehrling und helfende Hand. Sie begleitet die großen Meisterinnen und Meister der Wasser-, Boden-, Wiesen- und Waldkunde bei deren lehrreichen Exkursionen für die wissbegierigen Schülerinnen und Schülern.

Nebenbei ist Sie eine Sammlerin. Jeden einzelnen Tag auf der Burg sammelt Katrin schöne Momente: von der einzigartig wunderbaren Natur inmitten der sie hier leben darf und vom Zusammensein mit dem gesamten Hofstaat, der so verschieden und so liebenswert ist und von den unterschiedlichen Eindrücken, die sie von den Reisenden, die hier ein und aus gehen, erhält.

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Seit die Tage kurz und dunkel sind und es kalt ist, gibt es erneut eine mächtige Verwandlung: der Garten hält seine verdiente Winterruhe und die Schulklassen bleiben lieber in den warmen Klassenräumen als um die Burg zu strolchen. Der Burgbetrieb ist ruhig und friedlich. In einem Büro der Neuzeit werden jetzt die Bildungsangebote überarbeitet und verbessert. Material wird sortiert. Der Garten wird dokumentiert und für die Übergabe an die nachfolgenden Bfd’ler aufbereitet.

Aber Abends, nach getaner Arbeit, widmet sich Katrin in Ihrer Burgkammer weiterhin der Zauberei. Schließlich will sie, wenn sie Ende März wieder durchs Burgtor in die Welt tritt, den Menschen vor den sieben Bergen ein bischen Zauberhaftes von diesem für sie wundersamen Ort mitbringen.

Bilder und Text: Katrin Fischer im November 2015, Burg Hessenstein

 

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BFD Kurs „Im Einsatz für die Natur“ geht zu Ende

Nach einer spielreichen Nacht starteten wir mit drei interessanten Themen zum politischen Biotopschutz in den letzten Seminartag. In Kleingruppen wurde  zu den Themen „Insektizide in Baumärkten“, „Bienen und Insektizide“ und „Einsatz von Glyphosat“ eifrig recherchiert.

Fleißiges Arbeiten zum Thema politischer Biotopschutz.

 

Und anschließend hieß es schon auf zur Abschlussrunde und das große Aufräumen begann.

Bis zum nächsten Mal!

Ausflug in die Arche-Region am vierten BFD-Kurstag

Nachdem wir heute morgen einiges über Schutzgebietsarten gelernt haben, gingen wir einigen Rechtsfällen über Arten- und Naturschutz auf den Grund.

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Später fuhren wir mit dem Bus nach Frankenau. Von dort aus ging es mit Reiner Lange, dem Naturparkführer, durch das Archegebiet, wobei uns die Bedeutung von alten Haustierrassen näher gebracht wurde. Zudem besuchten wir einen GEH-Hof (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen).

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Außerdem erklärte uns der Naturparkführer die Eigenschaften der verschiedenen vorhandenen Weidenflächen.

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Nicht nur der Natur sondern auch den heimischen Tieren kamen wir näher!

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Nach dem langen Tag grillten wir noch Wildschwein und Hirschbratwurst.

Alles über Wolf und Naturschutz beim dritten BFD-Kurstag

Heute hat unser dritter BFD-Kurstag wieder mit einem morgendlichen Spiel, draußen in der nicht mehr allzu häufig auftauchenden Sonne begonnen. Nachdem wir uns alle die Müdigkeit aus dem Gesicht gespielt hatten, ging es los mit einem Vortrag zum Thema Wolf.

Um uns bestens zu informieren, organisierten unsere Kursleiter Vera und Stephanie eine Wolfsbotschafterin vom NABU, die uns mit ihrem Vortrag „Willkommen Wolf!“ die Rückkehr der Wölfe näher brachte. Auch Sie brachte Besuch mit, eine ältere Dame, die uns in Form eines Erfahrungsberichtes einen noch genaueren Einblick über Wölfe liefern konnte.

Nach dem Mittagessen bekamen wir noch eine kurze Einführung in Biotoppflege, bevor wir uns dann auf den Weg zu unserem Naturschutzeinsatzmachten. Mit dem Bus fuhren wir nach Wippold, wo wir auf einer kleinen Streuobstwiese Apfelbäume zurechtstutzten und Schwarzdorn zurückgeschnitten.

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Einer der BFDler beim Rückschnitt des Schwarzdorns.

 

Die Heidennelke war einer der Gründe, welcher unser Naturschutzeinsatz galt

Die Heidennelke war einer der Gründe für unseren Naturschutzeinsatz.

Insgesamt war heute mal wieder ein sehr informativer Tag und wir sind schon gespannt, was die restliche Woche noch mit sich bringt!

Sonnenuntergang am Wippold.

Zweiter BFD-Kurstag im WildtierPark Edersee

Um wach zu werden starteten wir den Tag  mit dem lustigen Aufwärmspiel „Hallo, wie geht´s?“.

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In einer ausführlichen Diskussionsrunde zum Thema Tierschutz stimmten wir uns kritisch aber mit voller Freude auf den anschließenden Besuch im Wildpark ein. Pünktlich um 11 Uhr brachen wir an der Jugendburg Hessenstein auf. Nach einer einstündigen Busfahrt um den relativ leeren Edersee kamen wir wohlbehalten am Wildpark an.

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In Kleingruppen erkundeten wir zunächst das weitläufige Gelände auf eigene Faust. Anschließend stand uns der Parkleiter persönlich zur Verfügung um uns insbesondere die Haltung von Wolf, Luchs und Wildkatze zu erläutern. Die Führung endete mit einer spannenden Greifvogelflugvorführung.

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