politische Bildung Beiträge

Politische Bildung im Bayerischen Wald

Ende Januar ging es wieder für viele BFD*lerinnen aus Regionalstelle Mitte und Süd nach Spiegelau ins Bildungszentrum, um das poliltische Bildungsseminar zu absolvieren. Je tiefer man ins Bayrische Land gelangte, desto weißer wurde es. Tatsächlich lag auch in diesem Jahr eine ca. 40cm Hohe Schneedecke in Spiegelau. Für viele BFD*lerinnen eine wahre Freude! Schnee!

Aufgeteilt in 3 Gruppen beschäftigen sich alle mit politischen Themen und dem Nationalpark Bayrischer Wald. Dazu gehörten auch verschiedenste Ausflüge in die Region. Alle besichtigen die Glashütte in Frauneau und warten erstaunt und begeistert von der Kunst der Glasbläsermeister.

Was gestalten die beiden da wohl?

 

 

Ahhh, eine Eule!

Einige machten sich auf zum Wildtierfreigehene Lusen, um Elche, Luchse und Wölfe sehen zu können. Ganz besonders war es für die Gruppe von Eva, die sich bis in die Dämmerung dort aufhielten, um die Wölfe heulen zu hören.

3 Luchse gab es zu bestaunen

Selbst die Elche konnte man dieses Jahr aus nächster Nähe betrachten

Auch nach dem Seminar freute man sich darauf im Schnee zu toben und diesen auszukosten. Schneeschuhwandern und Iglu bauen füllte die Freie Zeit sehr gut aus.

Ein Iglus wurde gebaut

Schneeschuhwandern

Politische Bildung in Spiegelau

Auf ins Winterwonderland, so könnte man unsere Reise zum politischen Bildungseminar in Spiegelau bezeichnen. Je tiefer wir ins Bayernland kamen, desto mehr Schnee wurde es. Die Anreise gestaltete sich für fast alle Teilnehmer dann auch leider etwas schwierig, da uns die Waldbahn aus unerfindlichen Gründen („wir machen dann mal 8 Minuten Raucherpause“) viel zu spät in Zwiesel(bay) ablieferte und wir somit unsere Anschlußwaldbahn verpassten. Hieß für ca. 45 BFD’ler fast 2 h warten in der wunderbaren Halle in „Zwieselbay“, wie es von uns dann liebevoll genannt wurde. Zum Glück gab es diese Halle, sonst hätten wir bei gefühlten -10°C im Freien warten dürfen. Das Bildungszentrum wurde von uns informiert und somit mussten die wenigen die schon da waren auf uns alle warten, bevor es dann losgehen konnte.

Das Wohnheim des Bildungszentrums in Spiegelau

Laut des Leiters des Bildungszentrums lagen um den 1 Meter Schnee in Spieglau und damit um einiges mehr als im letzten Jahr. Traumhafte Aussichten für die Woche, v.a. da es sonnig und kalt bleiben sollte.

Nachdem die Zimmer verteilt und das Gepäck abgeladen waren, ging es dann auch gleich mit einer Begrüßung los und dem gemeinsamen rübermarschieren zum Seminarhaus. Dort verteilten sich alle Teilnehmer auf 3 Gruppen zu den Themen: Klimawandel, Deutschland, „Natur Natur sein lassen & Bürgerliches Engagement“. Abends informierte uns der Freizeitbetreuer Günter noch über die vielfältigen Möglichkeiten und Angebote des Hauses. Es bestand die Möglichkeit einen „Fotokurs“ zu machen und Donnerstag abends die Halle zu nutzen. Im Wohnheim konnte man sich aber auch schon so gut beschäftigen: Kickern, Tischtennis und Billard als Bewegungsangebot und 2 große Fernseher mit der Möglichkeit Filme zu schauen vervollständigten das Angebot.

Kickern im Wohnheim

Tischtennis

 

Dienstags starteten alle motiviert in die Seminargruppen und waren fleißig dabei. Abends fand ein „NABU-Abend“ mit Anja Laurisch von der Zentralstelle in Berlin statt, mit coolen Kennenlernspielen und einem Quiz zu verschiedenen Themen die mit dem BFD zu tun haben.

Spiel: Evolution (Ei, Küken, Huhn und Adler)

 

Mittwoch gab es dann noch ein weiteres Freizeitangebot von Stephie, die zusammen mit Anja am Dienstag schon wagemutig eine Schneeschuh-Tour auskundschaftete.

Schneeschuh-Wanderung

An und ausziehen der Schneeschuhe

Es war nur eine kurze Tour, aber ausreichend um ein Gefühl für das Laufen und vor allem um die tolle Schneelandschaft kennenzulernen. Schön war es auch, dann in die Abenddämmerung hineinzuwandern und die besondere Stimmung mitzuerleben.

Donnerstag war dann der lang ersehnte Ausflugstag für alle Gruppen. Jede Gruppe erkundete einen anderen Teil des Nationalparks und genoss die Zeit im Schnee.

Braunbärmama mit 2 Jungtieren im Tierfreigelände Lusen

 

Ausruhen im Haus der Wildnis (Ludwigsthal), nach der Besichtigungstour durch das dortige Tierfreigelände

 

Rückwanderung von der Glashütte Bodenmais

Und weil es nicht genügend Schneeschuhe für alle gab, wagten sich am Donnerstag nach den Ausflügen noch ein paar Wagemutige mit Stephie wieder hinaus in den Schnee, um diesmal wirklich in der Abenddämmerung die Tour zu laufen.

Freitags hofften wir alle nach Seminarende die Waldbahn zu erwischen und diesmal keine außerplanmäßigen Stoppe im Wald zu machen. In Zwieselbay mussten wir uns dann mit vielen Schülern die Bahn teilen und hatten dann leider doch genug Verspätung so dass die meisten ihren Anschluss in Plattling verpassten…zum Glück gab es regionale Alternativen die uns dann immer einen Ort weiterbrachten. Erst nach Regensburg und dann nach Nürnburg. Die Zugbegleiter waren auch sehr erstaunt über die Massen an Menschen aus Spieglau die alle in einem Zug saßen, aber wir konnten uns dann immer gut erklären und so wurden viele Köpfe geschüttelt, aber Schlußendlich sind wir alle gut nach Hause gekommen, dank freundlicher Zugbegleiter in der Bahn nach Regensburg, die uns dann Alternativrouten raussuchten.

Fazit der Woche: Toll wars im Winterwonderland!!

 

Seminar zur politischen Bildung im Bayerischen Wald

Eine Woche lang trafen sich 70 Bundesfreiwillige im Natur- und Tierschutz im Bildungsszentrum Spiegelau, um gemeinsam das politische Bildungsseminar zu besuchen. Für die meisten war der erste Tag mit einer langen Anreise verbunden und jeder war froh, als er pünktlich zum Abendessen im Haus ankam. Den ersten Abend verbrachten wir mit Kennenlernspielen und einem NABU-Quiz, wo vier Gruppen um den Sieg kämpften und allerhand Wissenswertes rund um den NABU, die NAJU und den BFD erfuhren.

Kennenlernspiele

Kennenlernspiele in der Großgruppe.

 

Mitmachen beim großen NABU-Quiz.

 

Während der nächsten Tage konnten sich die Bundesfreiwilligen für vier verschiedene Themenbereiche unterscheiden, mit welchen sich dann beschäftigt wurde. Zur Auswahl standen: „Natur Natur sein lassen“ – Nachhaltiges Wirtschaften am Beispiel Nationalpark Bayerischer Wald, Nachhaltiges Leben – was heißt das für uns? Auch International gesehen, Prima Klima und Nachhaltiges Leben – ökologisch und ökonomisch. Jede Gruppe erarbeitete sich ihre Themenschwerpunkte und beschäftigte sich dann damit.

Abends gab es dann immer ein vielfältiges Freizeitangebot. So standen jede Menge Tischkicker, Billardtische, Spiele und auch Fernseher zur Verfügung. Wer wollte konnte einen Fotokurs besuchen und in der Hauseigenen Dunkelkammer Fotos entwickeln lernen. Auch das Tanzbein wurde geschwungen, so führte uns einer der Refernenten in die Kunst des Tango tanzens ein. Der „Storchenkoffer“ der NAJU wurde an einem Abend vorgestellt und einige Stationen konnten selbst ausprobiert werden.

Ausflüge in den Nationalpark, mit viel Wissenswerten Informationen standen ebenfalls auf dem Tagesprogramm.

 

Auf der Suche nach Luchsen im Freiwildgehege des Nationalparks.

 

Auch die Wölfe bekamen wir zu Gesicht.

 

Auf winterlicher Exkursion im Nationalpark.

 

Zum Abschied bauten einige noch eine kleine Schneekatze am Bahnhofsgelände. So ging eine Ereignis- und schneereiche Woche zu Ende.