BFD'ler Beiträge

„Aktions“tag

Nach einem reichhaltigen Frühstück, welches wie sonst auch immer von unserer Küchenfee Anna zubereitet wurde, setzten wir uns zusammen und diskutierten welches Projekt unsere Hilfe am ehesten nötig hatte. Schnell war klar, dass die indonesischen Singvögel vom Silent Forest Projekt unsere Hilfe brauchten. Wir teilten uns in Gruppen auf und verteilten die Aufgaben um am Donnerstag eine gute Performance in der Heidelberger Innenstadt abgeben und möglichst viele Leute auf das Projekt aufmerksam machen zu können.  Die Zeit schritt voran und aus „normalen“ BFD´lern wurden Influencer.

Alle sind fleißig am arbeiten!

Für das Projekt „Silent Forest“

Die Abos auf Instagram flatterten rein wie Laubblätter an einem stürmischen Herbstabend. Der Höhepunkt war ein Filmprojekt auf Kickstarter, welches durch unser Zutun die benötigten finanziellen Mittel kurz vor Ende der Frist doch noch erreichen konnte. Das Filmprojekt „Will you hear us“ wird einen Dokumentarfilm vor Ort drehen um die Tradition der gefangenen Singvögel und das daraus resultierende Artensterben einer breiten Masse bekannt zu machen.

Zwischendurch musste das Essen zubereitet werden, da wir in einem Selbstversorgerhaus waren

Dies wurde mit einer nervenaufreibenden Partie Basketball gefeiert.  Gemeinsam ließen wir den Abend ausklingen und nutzten die uns noch verbleibende Zeit bestmöglich.

Heidelberg – wir kommen!

Um 13 Uhr trafen wir uns alle im Zoo in Heidelberg. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden verschieden Projekte des Zoos vorgestellt. Unter anderem ein Projekt über die Rettung von Singvögeln in Indonesien, eines über den Erhalt und die Zucht des Feldhamsters und eines über den Schutz von Primaten. Nach den Vorträgen durften wir uns noch die Zuchtstation der Feldhamster anschauen. Danach führten uns die BFDler des Heidelberger Zoos über das Gelände.

Wer bin ich?

Die Heidelberger BFD’ler führen durch den Zoo

Den Abend ließen wir in unserer Unterkunft, dem Ziegelhaus in Heidelberg gemeinsam mit Pizza ausklingen.

 

Der letzte Tag

Es war mal wieder soweit, der letzte Tag im Seminar ist angebrochen und startet damit die Zimmer zu räumen und besenrein zu hinterlassen. Für einige der BFD*ler/innen ist es auch das letzte Seminar während ihres Freiwilligenjahres, so dass ein wenig Wehmut in der Luft liegt. Die verfliegt allerdings schnell beim Fotos schauen und schreiben der Blogeinträge.

Blogeinträge verfassen

Anschließend ist es Zeit ein Resumee der Woche zu ziehen und gemeinsam zu reflektieren.

Abschlussfeedback in der großen Runde

Schnell noch ein Gruppenfoto und dann ab nach Hause!

Tschüssiiiii und für einige bis zum nächsten Mal!

Donnerstag: Action!

Hallo lieber verregneter, actionreicher Donnerstag!

Wir die Kräuter- und Backgruppe freuen uns tierisch auf die Meute der Kinder aus der 4. Klasse. Wir, das sind Clemens, Conrad, Dennis, Bhagat und Corinna.

Kräuter sammeln

Schneiden für den Quark

Die Männer, gutgelaunt, gehen mit unserer Gruppe in den Wald zur Kräuterbestimmung und Sammlung dieser. Nach etwa einer Stunde, sind sie zurück mit reicher Beute und nun wird an der Feuerstelle mit Spaß zusammen Kräuterbutter, Quark, Pesto, Gemüse, Pizza-Brot zubereitet und über dem Feuer gebacken. Gute Stimmung trotz des Regens, zum Schluß  haben wir es uns schmecken lassen.

Warten bis das Brot und der Apfel fertig sind

Ein ereignisreicher Mittwoch

Am Mittwoch den 25.04.2018 nach dem Frühstück holte uns ein Bus ab, der uns zum Nationalpark fuhr. Dort nahmen uns zwei Ranger in Empfang. Nach einer kurzen Einteilung in zwei Gruppen starteten wir unsere Expedition durch die Wildnis. Die Ranger gaben uns viele neue Erkenntnisse über die Wälder, die Bäume, die Gesteine, Tiere und vielem anderen was noch zum Nationalpark gehört. Trotz des kurzen Regenschauers hatten wir einen sehr schönen Vormittag.
Auf dem Rückweg sind wir an einem Honig Drive In vorbei gelaufen und konnten uns mit  Gläsern regionalem Honig eindecken.

Unser Ranger erklärt uns wissenswertes über den Nationalpark Kellerwald Edersee

Tolle Aussichten!

Waldameisen und ihr Verhalten

Klein, aber oho!

Nach einem reichhaltigem Mittagessen und einer kurzen Pause versammelten wir uns wieder im Rittersaal und gingen die Planungen für den nächsten Tag an, an dem wir Kinder einer vierten Schulklasse betreuen sollten. Zum Thema Natur- und Umweltbildung sammelten wir viele Ideen und entschieden uns dann für Geocaching, Waldspiele und Kräuterwanderung. Nachdem die Themen feststanden, fanden wir uns in den Kleingruppen zusammen und schmiedeten konkrete Schlachtpläne für den Praxiseinsatz mit den Kindern.

Planungsphase für das Naturerlebnisprogramm

Nach einem pausenlosen Übergang ging es direkt mit einem Fledermausabend weiter. Der NABU Frankenberg informierte uns in einer Präsentation ausführlich über das Leben der Flatterwesen. Nach einer kurzen Stärkung beim Abendessen gab es Fledermauspräparate zum Anfassen und zum Anschauen aus der Nähe. Später starteten die Fledermäuse ihren Nachtflug von der Burg aus und wir konnten sie mit einem Batdetektor orten und beobachten.

Fledermaus und Motte!

So endete ein voller Tag und wir fielen erschöpft in unsere Betten.