Burg Hessenstein Beiträge

Wolf und Workshops

Nach einem reichhaltigen Frühstück, trafen wir uns im Burghof zu einem kleinen Motivationsspiel.

Daraufhin, versammelten wir uns alle im Rittersaal, um dem Vortrag von Isa zu lauschen. Die hatte sich den Vormittag die Zeit genommen, uns als Wolfsbotschaftlerin vom NABU, alles über die Heimkehr des Wolfes nach Deutschland zu erzählen. Dabei ging sie auf viele verschiedene Themen, wie den richtigen Herdenschutz, Verhalten bei einer Wolfsbegegnung und Spuren des Wolfes unterscheiden zu können, ein.

Nach dem Fluss an Informationen, gab es erstmal eine längere Mittagspause samt Mittagessen.

Den Nachmittag wurden dann verschiedenste Workshops auf dem Burggelände angeboten. Dabei konnte man an einem Ort eigene Vogelfutterhäuschen bauen und an einem anderen wiederum Samenbomben herstellen. Daneben gab es auch das Angebot zur Füllung eines Bienenhotels mit ausgehölten Stöckchen oder auch das Zubereiten von Futterkugeln.

Die Entscheidung wer, welchen Workshop macht und wie lange lag dabei bei uns. Und währenddessen hat man außerdem gelernt, warum beispielsweise Insektenhotels oder Futterkugeln so wichtig sind.

 

Nach diesem ereignisreichen Tag, gab es noch ein leckeres Abendessen und wer noch nicht genug Programm hatte, konnte danach noch an einem kleinen DIY Abend mit Stephie teilnehmen. Dabei konnte man, wieder Name ,,Do-It-Yourself“ bereits vermuten lässt, unter anderem seine eigenen Badebomben für zu Hause herstellen.

 

Mittlerweile hatten wir späten Abend und wer noch Interesse an einer kleinen nächtlichen Wanderung durch den Wald hatte, war dazu herzlich eingeladen.  Und mit diesem Event ging schließlich ein langer vielfältiger Tag auf der Burg Hessenstein, zu Ende.

 

Ein neuer Montag im November

Montag, 22.11.2021, Jungendburg Hessenstein. Eine Gruppe BFDler*innen  steht im Burghof, es ist kalt. Die Stimmung ist recht durchmischt, Von nervös über neugierig bis gelassen ist alles dabei. Mit ein paar Kennenlern-Spielen wird die Stimmung gelockert.

Es werden Fragebögen ausgeteilt, mit der Aufgabe eine Partner*in zu interviewen, um Sie/ihn dann im Gemeinschaftsraum der Burg der Gemeinschaft vorzustellen. Das Spiel Funktioniert. Die Stimmung wird freudiger, vor allem gesprächiger.

Weiter geht es mit dem setzen grundsätzlicher Regeln, klären letzter Fragen und schlussendlich einer Vorstellung des Tagesplans, welcher sicherlich genügend Freizeit vorsieht.

Nach einem Abendessen beginnt das Abendprogramm. Es gibt eine Quizshow, die am Ende auch skeptische Geister begeistert. Mit kreativen Namen wie Team „Sarah allein im Heidelberger Zoo“ , „Das FaulTeam“ oder dem besonders kreativen Team „BFD“ ging es um Natur, Tiere und weiteres.

SoLawi – Was ist denn das?

Nach dem gemeinsamen morgendlichen Frühstück begann unser Tag erneut im Burghof mit einigen Schnick-Schnack-Schnuck-basierten Spielen, natürlich themenorientiert. Unser heutiges Hauptthema war die Solidarische Landwirtschaft. Als Themeneinstieg diente das sogenannte „Evolutionsspiel“, bei dem wir uns von der Amöbe über Huhn und Hirsch zur höchsten Entwicklungsstufe – der Kartoffel – entwickelten.

Nach dem spielerischen Einstieg ins Thema machten wir uns an die Gruppenarbeit. Zunächst führten wir eine stille Diskussion in der jeder Denkanstöße und Gedanken zu bestimmten Bildern aufschreiben konnte, welche im Raum verteilt waren. Anschließend wurden diese in Gruppenarbeit noch tiefergehend diskutiert und später dem Plenum vorgestellt. Hierbei wurde schnell klar, dass es für die Lesbarkeit der Plakate mit Sicherheit günstiger gewesen wäre eine einheitliche Schriftrichtung zu vereinbaren.

Die vier Hauptthemen dieses Vormittags waren Produktion, Verteilung, Konsum und Entsorgung von Lebensmitteln.

Kleingruppenarbeit

Nach dem Mittagessen bekamen wir dann einen interessanten Einblick in die Solidarische Landwirtschaft mit einem Erfahrungsbericht aus erster Hand von unserer Betreuerin Lisa und deren SoLaWi „Gärtnerei PeterSilie“.

Ein wirklich spannender Vortrag zum Thema Solidarische Landwirtschaft

 

Eine kurze Pause später durften wir uns selbstständig noch weiter in das Thema einarbeiten. Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ konnten wir uns anhand verschiedener Ressourcen und Medien (z.B. diverse Podcasts und Videos) tiefergehend mit Problemen der Nahrungsproduktion und deren Lösungsvorschlagen beschäftigen. Außerdem konnten wir uns an einem Bedürfnis-Barometer einen kleinen Überblick verschaffen, welche Aspekte des Lebens (Familie, Freunde, Gesundheit, Job, etc.) den einzelnen Teilnehmer*innen des Seminars am meisten am Herzen liegen.

 

 

Post-Abendessen, gab es dann noch ein freiwilliges Angebot zum Deo und Bodybutter selbst herstellen, welches einige auch mit Freuden nutzten und mit verschiedenen Düften experimentierten.

Ein neuer Montag im Oktober

Unsere erste Seminarwoche begann mit der Anreise um die Mittagszeit. Die meisten kamen mit dem Zug, was nicht ganz ohne Schwierigkeiten lief. Ein paar schafften es erst gegen Abend auf die Burg Hessenstein.

Alle anderen spielten im Burghof bei gefühlten Minusgraden als Eisbrecher erst einmal das Alliterations-Namens-Lebensmittel-Spiel, bei dem Namen wie Fiona Fondue, Tim Tomate, Daniel Dattel und Leo Lauchsuppe herauskamen.

Arbeiten im Rittersaal

Danach ging es – zum Glück – drinnen im Rittersaal weiter. Bei einer Variation von Bingo lernten sich alle ein wenig besser kennen.

Darauf folgten einige organisatorische Infos zum Ablauf der kommenden Woche. Außerdem durften wir Plakate zu unseren Einsatzstellen gestalten und uns dabei kreativ ausleben. Die Ergebnisse waren den Rest der Woche im Kaminzimmer zu bewundern.

 

Endlich wieder Präsenz(-s)!

Im Vorfeld ist die Spannung groß: Werden wir den Weg finden, zur sagenumwobenen Burg Hessenstein? Tatsächlich kommen alle Teilnehmenden rechtzeitig an, wenn auch leicht erschöpft durch das Tragen der Koffer den Weg hinauf. Für gut die Hälfte ist es ein Wiedersehen mit der alten Burg aus dem 14. Jahrhundert. Niemand ahnt, dass der dann einsetzende Regen während der gesamten Seminardauer unser ständiger Begleiter sein wird. Nach einer kurzen Kennenlernrunde müssen wir bereits kreativ werden: Land-Art steht auf dem Programm. In drei Gruppen thematisieren wir die Abholzung der Wälder und das Coronavirus oder verschönern den Wald als Miniaturlandschaft.

Abholzung der Wälder

Corona & Mensch

Miniaturlandschaft

Nach einem reichhaltigen Abendessen geht es für einige Unerschrockene zur nicht weniger sagenumwobenen Ruine der Keseburg, die zur Enttäuschung all jener, denen das Abendessen zu gesund gewesen ist, nicht aus Käse besteht.