Burg Hessenstein Beiträge

Erster Tag im Seminar „Naturerleben in der Gruppe“

Hallo liebe Denninator!

Hier bin ich wieder euer BFDennis. Montags in der Früh wurde ich in meiner Hood, in meiner Crib, mit drei Gunshots geweckt. Ich stand auf und sagte zu mir selbst „Ein ganz normaler Tag in Eppelheim.“. Ich stand auf und lief ins Bad zum Wasserlassen. Doch es war ruhig, zu ruhig. Mein Blick schweifte durch die Gegend und da sah ich es, mein Zugticket. Mein Zugticket? Ich warf es in den Müll und ließ mich zur Burg chauffieren von meinem Homeboy JJ.  Angekommen auf der Burg fühlte ich gleich, dass etwas nicht richtig war. Ich musste schon wieder Wasser lassen. Dieser Tag konnte nur besser werden. Doch ich sollte eines Besseren belehrt werden.

Das BFD Seminar fing entspannt an mit einem Einstieg ins Thema Umweltbildung und einer actionreichen Runde Geocaching. Die Koordinaten führten mich zu verschiedensten Schlachtfeldern, Landwalen und Waldhexen. Dieses Abenteuer endete mit einem abführenden Spektakel.

Cache gefunden!

Landart. Wer erkennt was hier gebaut wurde?

 

letzter Tag

Der Freitag war wie immer sehr kurz und  beinhaltete das Schreiben und gestalten der Blog-/Facebook Einträge. Highlight dabei ist das anschauen der in der Woche geschossenen Fotos. Danach ging es ans Feedback und das gemeinsames Aufräumen.

Tschüssiii, bis zum nächsten Mal!

Letzer Tag

Der letzte Tag: wie immer beginnt alles damit, dass die Zimmer geräumt und gefegt werden müssen. Nachdem alle diese Aufgabe gemeistert hatten, trafen wir uns wieder, um die Einträge für den Blog und Facebook zu verfassen bzw. Fotos rauszusuchen. Wie immer machte das den meisten Spaß!

Blogeinträge schreiben – mit VIEL TEE

Anschließend gab es noch ein Feedbackrunde und Feedbackbögen auszufüllen. Danach musste der Raum aufgeräumt werden und schon war es spät genug, dass alle zum Bahnhof gebracht werden mussten, damit der Zug nicht ohne sie abfuhr.

Feedback

Auf zur Lebensmitteljagd

An diesem nebligen düsteren dreckigen versauten widerlichen Dienstagvormittag machte sich unsere Seminargruppe – aufgeteilt in vier Gruppen auf den Weg in die Millionenmetropole Korbach. Dort angekommen verstreute sich unser Rudel junger Erwachsenen in alle Himmelsrichtungen um für den morgigen Brunch zu jagen. Doch zunächst ging es auf Neuland- die Aufgabe war es toxische Lebensmittel zu finden, aber nicht sicherzustellen – nur finden. Nachdem das getan war kam es dann zum Highlight des Tages – die Jagd. Mit Münzgeld bewaffnet begaben sich die jeweiligen Gruppen in ihre Jagdgebiete und machten sich an die ökologisch nachhaltige Essensbeschaffung.

Guten Einkauf!

Als sich der Tag nun zum Ende neigte und die Sonne sich schon zwischen den sterbenden Blättern des Herbstes räkelte, machte sich unsere Meute, nun wieder vereint, zurück auf den Heimweg – in den Taschen schwappte das Glück. Nach dem Essen waren wir befreit von den Klauen der Stammesältesten und nutzten diese Gelegenheit um in der beliebten Wappenstube einen sinnlichen Abend anzustimmen. Leider haben wir keine Informationen zu dem weiteren Verlauf des Abends, da dieser Wege einschlug mit denen keiner der Jungtiere rechnen konnte bzw. wollte. Doch letztendlich festigte auch dieser Abend das ewige Band der Freundschaft und machte den Weg frei für viele unvergessliche Augenblicke, die wir gemeinsam bei herbstlichen Ambiente, Tee und der Wärme unserer Gemeinschaft genossen haben. Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Dienstage

Mit Liebe,

Eure Dienstagswölfe

Theresa, Katalin, Celine Müller (die 2.)

Rückblicke auf das Seminar „Im Einsatz für die Natur“

Tag 1

Nach einem kurzen Mittagsvesper zur Ankunft und der Zimmereinteilung, die zum Glück ohne Blutvergießen und andere Kriegsakte von Statten ging, trafen wir uns im sogenannten Rittersaal in einem Sitzkreis wie man sie noch aus der Grundschule kennt. Das Misstrauen war anfangs groß und wich erst allmählich, als uns die Kaffeeecke gezeigt wurde, wo es nicht nur das goldbraune Elexier des Lebens, sondern auch vegane und unvegane Kekse zur Verköstigung, gab. Eine Schüssel mit Studentenfutter wurde im Kreis herumgegeben, in die erst einmal hungrig hineingegriffen wurde, bevor man uns mitteilte, dass man zu jeder Sache, die man sich herausgenommen hatte, etwas über sich erzählen sollte. Ein paar stutzten bei dieser Ansage, denn es gab nicht viele, die so gleich in einer Gruppe von so vielen Unbekannten, so offen über sich sprechen wollten.

Schließlich ging es hinaus in den Hof, wo es mit dem Spaß weiterging und wir einen Ball einander zuwarfen und unsere Namen vorstellten. 25 Namen waren es noch, trotz sechs Leuten, die sich krank gemeldet hatten. Erst einmal genug Arbeit für den ersten Tag.

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Kennenlernspiele

Allerdings ging es kurz darauf noch einmal hoch in den Rittersaal, wo sich jeder ein Plakat nehmen durfte, um dort in ein paar Stichpunkten, die eigene Einsatzstelle vorzubereiten und anschließend in der Gruppe vorzustellen. Es war interessant zu hören, wie viele verschiede Arbeitsfelder sich hier in einem Raum versammelt hatten. Denn nicht bei allen ging es nur um Draußensein in der Natur oder im Garten etwas zurecht schnippeln. Ein paar kamen auch von der Tierpflege (darunter jede Menge aus dem Heidelberger Zoo), ein paar andere aus der Verwaltung und aus dem Büro (auch die Heidelberger Clique wieder hierbei vertreten), sowie auch ein paar in der Reparatur, auf Bauern- oder Pferdehöfen, oder sogar von Arbeit mit Flüchtlingen und Kindern.

Nach einem warmen Abendessen zur Stärkung ging es auch schon weiter mit dem Abendprogramm, bei dem wir mit Leckereien wie Schockolade oder Kekse (auch vegan vertreten) an unterschiedliche Tische gelockt wurden, an denen wir in Mindmapform unterschiedliche Fragen beantworten oder zumindest das notieren sollten, was uns zu jeweiligem Thema in den Sinn kam. Dabei wurde immer durchrotiert, sodass jeder die kleinen Köstlichkeiten an den verschiedenen Tischen einmal probieren konnte. Als der Abend immer später wurde, merkte man, wie die Aufmerksamkeit allmählich einem sicheren Nullpunkt nahe rückte, als auf den Plakaten auf einmal die unterschiedlichsten Kritzeleien von Weihnachtsmännern oder Papageien auftauchten. Die Einführung in unser Thema wurde schließlich zeitnah beendet (bevor der Kritzelspaß ausarten konnte) und wir konnten uns auf unsere Zimmer verkriechen, uns dort von der langen Fahrt erholen, bevor die Seminarwoche am nächsten Tag richtig beginnen sollte.