Noah hat sich auf den Weg gemacht

Es ist soweit: Nach rund vier Monaten Aufenthalt im Überwinterungsgebiet in der Extremadura hat sich Noah als erster unserer besenderten Rotmilane wieder auf den Weg Richtung Norden gemacht und dabei in den letzten drei Tagen fast 300 Kilometer zurückgelegt. Er hält sich derzeit südlich Salamanca auf.

Während vielerorts schon die ersten Heimkehrer in einigen Teilen Deutschlands festgestellt werden konnten, kann man bei der aktuellen Wetterlage des Vogelsbergs durchaus verstehen, warum sich die Milane des Vogelsberg noch ein wenig mehr Zeit für den Aufbruch gelassen haben: In Noahs Brutrevier bei Ulrichstein sind die Nächte noch sehr kalt (teilweise unterhalb von minus 10 Grad Celsius), während auch eine eisige Schneedecke den Nahrungserwerb nicht gerade einfacher macht.

Rotmilan-Männchen Noah am Tag seiner Besenderung, Juni 2016

Unterdessen mussten wir vorgestern feststellen, dass das Sturmtief „Frederike“ fast den gesamten Horst Noahs in einer Esche zerstört hat. Auf diesem brütete er gemeinsam mit seiner Partnerin seit 2015 – und das jeweils erfolgreich mit insgesamt 6 flüggen Jungvögeln. Wir dürfen also gespannt sein, ob er seinen „alten“ Horst ausbessern wird oder aber an anderer Stelle brüten wird.

In den kommenden Tagen berichten wir ausführlicher über die Zeit Noahs während der Wintermonate sowie hoffentlich zeitnah auch vom Aufbruch der weiteren besenderten Rotmilane.

Politische Bildung im Bayerischen Wald

Ende Januar ging es wieder für viele BFD*lerinnen aus Regionalstelle Mitte und Süd nach Spiegelau ins Bildungszentrum, um das poliltische Bildungsseminar zu absolvieren. Je tiefer man ins Bayrische Land gelangte, desto weißer wurde es. Tatsächlich lag auch in diesem Jahr eine ca. 40cm Hohe Schneedecke in Spiegelau. Für viele BFD*lerinnen eine wahre Freude! Schnee!

Aufgeteilt in 3 Gruppen beschäftigen sich alle mit politischen Themen und dem Nationalpark Bayrischer Wald. Dazu gehörten auch verschiedenste Ausflüge in die Region. Alle besichtigen die Glashütte in Frauneau und warten erstaunt und begeistert von der Kunst der Glasbläsermeister.

Was gestalten die beiden da wohl?

 

 

Ahhh, eine Eule!

Einige machten sich auf zum Wildtierfreigehene Lusen, um Elche, Luchse und Wölfe sehen zu können. Ganz besonders war es für die Gruppe von Eva, die sich bis in die Dämmerung dort aufhielten, um die Wölfe heulen zu hören.

3 Luchse gab es zu bestaunen

Selbst die Elche konnte man dieses Jahr aus nächster Nähe betrachten

Auch nach dem Seminar freute man sich darauf im Schnee zu toben und diesen auszukosten. Schneeschuhwandern und Iglu bauen füllte die Freie Zeit sehr gut aus.

Ein Iglus wurde gebaut

Schneeschuhwandern

letzter Tag

Der Freitag war wie immer sehr kurz und  beinhaltete das Schreiben und gestalten der Blog-/Facebook Einträge. Highlight dabei ist das anschauen der in der Woche geschossenen Fotos. Danach ging es ans Feedback und das gemeinsames Aufräumen.

Tschüssiii, bis zum nächsten Mal!

Der Donnerstag

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Der Donnerstag fing damit an, dass wir einen Podcast über das Thema Glyphosat gehört haben und ob es in der EU verboten werden sollte. Bei der darauf folgenden Diskussion stellte sich heraus, dass die Mehrheit von uns die Meinung des Agrarministers Christian Schmidt nicht teilten, welcher für den Weitereinsatz des Unkrautvernichtungsmittels gestimmt hatte. Somit ist Glyphosat weitere 5 Jahre in der EU zur Unkrautbekämpfung erlaubt.

Nach dem Mittag ging es mit dem Bus in Richtung Archeregion im Naturpark Kellerwald. Diese ist ein Projekt zur Erhaltung der extensiv bewirtschafteten und daher artenreichen Kulturlandschaft.  Dort wählten wir zwischen zwei Führungen. Die eine beschäftigte sich mit alten Haustierrassen welche lange als ausgestorben galten. Wir besuchten den Archehof mit seinen Arnsbach-Triesdorfer Rindern und jeder Menge Kaltblut-Pferden.

Arche Hof

Kaltblut Pferd

In der zweiten Führung wurde uns erst die Anlage des Geflügelzuchtvereins gezeigt, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, seltene Geflügelarten weiter zu erhalten. Im Anschluss gab es noch eine Wanderung während der uns verschiedene Maßnahmen zur Landschaftspflege in der Arche-Region erläutert wurden.

 

Wandern

Zum Abendbrot gab es Schwarz- und Rotwildwürstchen, die Veganer bekamen vegane Wurst und später ließen wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen.

Der Mittwoch der Mittwoche

Der Mittwoch der Mittwoche

Dieser Mittwoch war ein ganz besonderer, spaßiger, fabulöser, nervenaufreibender und körperlich züchtigender Mittwoch. Dieser Mittwoch startete mit einem unschuldigen Mittwochmorgen mitten in der Woche. Wie auch an den anderen Tagen nahmen wir an diesem noch jungen Mittwoch genüsslich unser mit mütterlicher Liebe zubereitetes Frühstück ein. Den Einstieg machte die Wolfsdompteurin Isa Rössner die uns über die Risiken und Nebenwirkungen (Lesen sie die Packungsbeilage und Fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker)  von Wölfen aufklärte.  Ihre Präsentation war doch tatsächlich so gut dass jeder von uns bereitwillig auf einem Tütchen mitgebrachter Wolfskacke rumdrückte. Nach einem deliziösen Mittagessen machten wir uns auf um unsere für den Naturschutz ausgelegten Astralkörper zu opfern. Nach einem intensiven Kampf mit der rohen Gewalt der Natur konnten wir stolz von uns behaupten die völlig gefangenen Bäume befreit zu haben. Danach fühlten wir uns wie richtige Helden.

Freischneiden der alten Obstbäume

Vom Kampf gezeichnet schlurften wir mit vor stolz geschwollener Brust zu unserem Bus.

Auf zum Bus!

Unsre allerliebste Busfahrerin fuhr uns nicht nur nach Hause- nein! Sie fuhr uns auch noch zum Rewe um unsere erschöpften Vorräte aufzustocken. Der Abend nahm seinen Lauf bei einem kuscheligen Film über die Versklavung der Honigbienen und der Rache der Killerbienen. Danach gab es noch eine Runde Poker mit regionalen Apfelsaft womit der Mittwoch alles Mittwoche ein wundersames Ende im wilden Schneetreiben fand.

Eure Dienstagswölfe,

Thessi, Katalini, Wenki, Haggi, Clemi und Miri