Max´ Überwinterungsverhalten

Bei allen Rotmilanen, die wir 2016 und 2017 im mittelhessischen Vogelsberg besendern konnten, gelang es uns, Überwinterungstraditionen nachzuweisen.

Noah überwintert im dritten Winter in Folge im Grenzbereich Spanien – Portugal in der Extremadura; Isolde gefällt es seit dem Winter 2016/17 besonders gut im Norden Spaniens bei León.

Max entschied sich 2017 bereits für den Raum Salamanca in der Region Kastilien und León im Nordwesten Spaniens und lieferte uns zahlreiche Informationen dank seines kleinen, 20 Gramm schweren „Datenrucksacks“.

Die Region ist eher karg und durch Viehzucht geprägt und fast 1.600 Kilometer vom Brutplatz bei Stockhausen (Gemeinde Herbstein) im Vogelsberg entfernt.

Im Oktober 2018 erreichte das Männchen abermals den Raum Salamanca und nutzt die Landschaft seitdem ganz ähnlich wie im Vorwinter. Anders als die anderen Sendermilane ist seine Raumnutzung dabei allerdings recht groß und hat eine Ausdehnung von Nord nach Süd von über 60 Kilometern.

 

Das Überwinterungsgebiet des Rotmilan-Männchens Max in den Winterhalbjahren 2017/18 und 2018/19 im Raum Salamanca (Spanien).

Der Mysteriöse Mittwoch

Der Mysteriöse Mittwoch begann mit dem fantastischen Fallschirmspiel. Nach dieser atemberaubenden Aufwärmung, wurde uns ein wundervoller Wolfsvortrag von einer wahrhaftigen Wolfsbotschafterin vorgetragen. Nach bestaunen und erfühlen der wunderbaren Wolfslosung haben wir ein heftigen Herdenschutzzaun hergerichtet.

Fallschrim und Schnee

Herdenschutzzaun Aufbau

In der Küche duftete es köstlich. Alle sammelten sich in der Burgschenke und genossen das meisterhafte Mittagessen. Durch ein Zusammenspiel aus raffiniertem Reis und genüsslichem Gemüse entstand ein magisches Mahl.

Nun begann der Aufbruch zur schneebedeckten Streuobstwiese. Mit scharfen Sägen und abgefahrenen Astscheren bewaffnet, haben wir die boßhaften Bäume abgeholzt und auf den tiptop Totholzhaufen verbannt.

Trotz Schnee wurde fleißig gepflegt

Mit funkelnden Fackeln ausgerüstet, marschierten wir zurück zu unserer bürgerlichen Burg. Hindernisse wie umgefallene Bäume, düstere Dunkelheit und schlimmer Schlamm erschwerten uns den Heimweg.

Der aufregende Abend endete mit spaßigen Spieleinheiten und appetitlichem Apfelpunsch.

Spielen und Stricken

 

Dienstag, der 20.11.2018: Carlo und die Schneeewoks

Nach dem Frühstück machten wir uns alle, mehr oder weniger warm angezogen, auf den Weg zum Nationalparkzentrum Kellerwald-Edersee. Dort wurden wir herzlichst empfangen von Carlo und seinem Herrschen, unserem Ranger.
Zeitnah machten wir uns auf den Weg nach draußen und erkundeten das Revier der Wildkatzen. Dabei wurden wir recht schnell vom Schnee ummantelt. Weshalb wir uns zum Aufwärmen an Carlos Rhythmus anpassten und weihnachtliche Romantik aufkommen ließen.

Carlo in Aktion

Schneesturm

Trotz Schnee und Kälte erkläte uns Carlos Herrchen wichtige Infos über den Nationalpark

Danach beschäftigten wir uns noch etwas mit der Ausstellung im Nationalparkzentrum und vergnügten uns mit einem Nickerchen im windigen 4D-Kino.

Im Nationalparkzentrum Schmetterlinge erleben

Auf dem Rückweg summte so mancher den dazugehörigen Nationalparksong:
Die Sonne geht auf
der Nebel legt sich
…lalala…
Warum hast du dich verloren?
Warum hast du dich betrogen?

Am Abend gab es nach der Projektbesprechung für die Einsatzstellen einen gemütlichen Filmabend zur Belohnung.

Projektarbeit

Vier Wochen später

Eine Zugfahrt, die ist lustig, eine Zugfahrt die ist schön…! Vor allem ins diesmal nicht ganz so kuschelig-warme Vöhl-Ederbringhausen. Angekommen auf der Burg Hessenstein freuten wir uns anlässlich des weißen Wetters sehr über das heiße Teewasser. Im gemütlich-altertümlichen Ambiente des Rittersaals wurden durch die altbekannten Gesichter viele lustige Erinnerungen geweckt, für die physische Auferstehung war dann mehr oder weniger das laute Organ von Hennin Helga zuständig.

Das „Schäfchen-Spiel“

Blinde Quadrate

Nachdem wir uns beim Schäfchenführen und Vierecklegen ausgetobt hatten, haben wir ein lustiges Kaffeekränzchen veranstaltet. Naja, nicht ganz: Im WOLRDCAFÉ, genauer gesagt an 5 Tischgruppen haben wir uns zunächst einen Einblick in unser Thema „praktischer Naturschutz“ verschafft. Dazu zählten zum Beispiel Biodiversität, Aktivismus, Natur und Mensch oder Artenschutz. Gestärkt von einem lang ersehnten Kartoffelgratin-Abendessen verbrauchten wir auch noch unsere letzten Energien im Worldcafé und fielen ins Bett.

Worldcafe

Der Freitag ist schon da

Die Zeit war wie im Flug vergangen und schon ist der Freitag da – Abreisetag! D.h. Zimmer räumen und ab in den Seminarraum. Blogeinträge schreiben und Fotos der Woche durchschauen.

Blogeintrag verfassen

Danach ging es noch daran die Woche zu reflektieren und Dinge für den nächsten Kurs zu besprechen. Ein Abschlussfoto durfte auch nicht fehlen und ab zum Bus ging es. Leider klappte das nicht so gut wie geplant und alle musste ein wenig später fahren.

 

Gruppenfoto im Tor der Burg Hessenstein