Neptun ist im Norden Spaniens angekommen

Während Tristan und Isolde weiterhin im Vogelsberg verweilen und sich das Männchen Noah noch in Südfrankfreich nördlich der Pyrenäen aufhält, hat Neptun heute die Pyrenäen bei Pamplona überquert und nächtigt derzeit westlich der Stadt Almarza in einer kleinen Baumreihe.
Die Pyrenäen überquerte der Vogel binnen vier Stunden in einer Höhe von durchschnittlich 400 Metern Höhe; die Pyrenäen erreichen in dieser Region eine Höhe von rund 1.000 Metern ü. NN.

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Neptuns Weg durch die Pyrenäen Anfang Oktober 2016.
(Kartengrundlage: Open Street Maps)

Maik Sommerhage

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Referent für Ornithologie
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3 Kommentare

Martin Scott

10.10.2016, 14:01

Das ist ja irre spannend! (Und das ist weder ironisch, noch sarkastisch gemeint.) Da hocken die monatelang an einem Fleck - und durchziehen fliegend dann in wenigen Tagen halb Europa. Schon krass!

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Mart

16.10.2016, 17:19

Wirklich super spannend . Wieviel wiegt der Sender? Ist wirklich auszuschließen , dass ein Sender z.B. einem geschwächten Vogel den letzten Rest gibt ,auch wg. schlechterer Aerodynamik, etc.? LG., Mart aus Berlin

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Maik Sommerhage

Maik Sommerhage

16.10.2016, 22:56

Vielen lieben Dank! Der Sender der Firma ornitela wiegt rund 20 Gramm. Im Vorfeld des Projekts haben wir uns auch intensiv mit diesen Fragen beschäftigt, zumal Fang und Besenderung einer Genehmigung bedürfen - in Hessen von der hessischen Tierschutzkommission. Bis dato sind - das in Bezug auf weitere Telemetrie-Projekte und deren Erfahrungen - keine negativen Auswirkungen auf die markierten Vögel nachgewiesen worden. Der kleine Sender befindet sich am Rücken des Vogels, sozusagen als kleiner Rucksack. Wir hoffen, dass die Vögel die Sender lange tragen können und sich nicht negativ auswirken werden. Hätten wir auch nur einen Verdacht dazu gehabt, hätten wir zum Wohle der Tiere das Projekt nicht im Umsetzung gebracht.

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