Dienstag ist Draußen-Tag

Liebes Tagebuch,

nachdem wir uns beim Frühstück gestärkt hatten und uns in den Bus gepflanzt haben sind wir zum Bauernhof gefahren. Die Hauptattraktion des Milchviehbetriebs war die Katze. Die Milch und der Käse waren aber auch ganz nice, die Kühe waren chillig drauf und sind übrigens 1,55m groß.

Nachdem wir uns mit dem Käse gestärkt hatten sind wir zur Streuobstwiese gewandert. Die Wiese war allerdings weniger eine Wiese und mehr ein Abhang. Für die Pause hat es aber gereicht.

Danach ging es ans Äpfelpflücken und auf Bäume klettern. Eine Stunde und 8 Säcke Äpfel später haben wir uns dann auf den langen, steinigen und schweren Weg zurück zur Burg gemacht. Auf dem Weg gab es einige Komplikationen. Ein Schaf, Kreuzungen und Bäume. Schon nach kurzer Zeit war die Gruppe zerrissen. Dennoch kamen alle mehr oder weniger an.

Die Säcke und Körbe sind voller Äpfel

Spaß beim ernten

Gestärkt von der Erholungspause, begann der lange, schwierige und kernige Prozess des Apfelsaftpressens. Waschen, Schreddern, Pressen und ABKOCHEN. Letzteres zog sich bis in den späten Abend und raubte uns den letzten Nerv. Nach dieser schweren Geburt wurden uns die Apfesaftbeutel einfach entrissen – wie die Kälber den Milchkühen. (Update: Drei Tage später und wir wissen immer noch nicht wo die Beutel hin sind.)

Apfelsaft erwärmen und umfüllen in Bag-in-Boxes

Vollkommen erschöpft von diesem emotional auslaugenden Tag, fielen wir alle ins Bettchen.

Deine Hemdenhexenhelden.

(Update #2: Die Beutel lagen die ganze Zeit unter dem Tisch.)

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Die Bundesfreiwilligen des NABU Hessen
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