To-Donnerstag

In einer hitzigen Diskussion mit steilen Thesen vertieften wir uns in die Themen Umweltschutz Arktis/Antarktis, Neobiota, Biodiversität, Domino-Effekt, Verhältnis Mensch-Natur und Naturethik. Wir stellten uns die Fragen: Welche Natur wird geschützt? Wie und durch wen? Welche Natur ist schützenswert? Wenn der Mensch Teil der Natur ist, ist dann nicht jedes menschliche Verhalten natürlich und somit das Aussterben der Menschen durch den Klimawandel der Lauf der Dinge? Was ist schneller: das Aussterben der Menschheit oder die Systemrevolution? Und macht es einen Unterschied, ob wir die Welt und die Natur aus egoistischen oder aus holistischen Gründen schützen wollen? Und macht es Sinn, die Welt für nachfolgende Generationen zu schützen?

Nach diesen hochphilosophischen Themen, einem stärkenden Lunchpaket und dem ein oder anderen Mittagsschläfchen ging es körperlich und handwerklich weiter. Es wurden Vogelhäuschen, Futterhäuschen, Vogelfutterkugeln mit Rindertalg/Kokosfett und Insektenhotels für das Wohl der Tiere gezimmert und gewerkelt, Gelee aus dem im vorherigen Seminar selbst gepressten Apfelsaft für das gustatorische Wohl der Seminarteilnehmer hergestellt, Kränze aus Haselzweigen und Mini-Biotope im Glas zur Beobachtung eines geschlossenen Ökosystems gebastelt.

Futterhäuschen und Wildbienen Nisthilfen werken

Utensilien des werkens

Futterknödel kneten

Blick in die Backstube wo fleißig Gelee aus unserem selbstgepressten Apfelsaft aus dem letzten Seminar

Ein paar kältefeste Teilis grillten, es war für jeden Geschmack etwas dabei, sei es vegetarisch, vegan oder karnivore. Wer noch kältefester war begab sich zum Lagerfeuer, das durch viel Luft zu fächern eine wohlige Wärme spendete. Ein kleiner Teil der Gruppe verzockte sich danach noch bei Tabu und Black Stories bis spät in die Nacht.

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Die Bundesfreiwilligen des NABU Hessen
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