Ronja Beiträge

Bei Ronja nur unregelmäßige Datenlieferungen

Der Sender von Ronja hat sich eine Zeit lang sich nicht gemeldet. Offenbar hat der alte Sender nicht genug Energie, um regelmäßig die Positionsdaten zu senden. Gestern hat er aber wieder einen Datensatz geliefert. Es ist alles okay bei Ronja. Sie pendelt wie gehabt zwischen der Mülldeponie und der Radiostation im Osten von Vaciamadrid.

Was macht eigentlich Ronja?

ronja_iconWir haben lange nichts mehr von Ronja berichtet, weil es da kaum etwas zu berichten gibt. Aber es geht ihr offensichtlich gut: Den Tag über verbringt sie meist auf der Mülldeponie und wartet dort auf die Müllautos, die ihr das Futter vor die Füße kippen. Abends fliegt sie Richtung Osten. Entweder sie landet auf den Antennenmasten der Radiostation oder sie fliegt noch ein Stückchen weiter, um dort auf einigen Bäumen in der Feldlandschaft zu übernachten. So legt sie täglich maximal 15 Kilometer zurück.

Ronja wieder auf der Mülldeponie

ronja_iconRonja befindet sich immer noch bei Vaciamadrid, hat ihr Verhalten aber ein wenig umgestellt: Seit Mitte Oktober sucht sie wieder regelmäßig die große Mülldeponie auf. Einmal allerdings war sie zur Nahrungssuche auf den kreisrunden Bewässerungsfeldern nordöstlich von Vaciamadrid.

Ronja nicht auf der Mülldeponie

ronja_iconRonja legte ein ungewöhnliches Verfhalten an den Tag. Sie war in den vergangenen Tagen nicht auf der großen Mülldeponie von Vaciamadrid, sondern im Tal des Rio Manzanares, südlich der Deponie. Geschlafen wurde auf den Gebäuden in einem Gewerbegebiet bei Pinto 8,5 Kilometer weiter südlich des Rio Manzanares.

Ronja am Ziel

ronja_iconRonja hat am Donnerstag (1. September) ihre Reise fortgesetzt. Sie übernachtete auf einer Mülldeponie nahe der Storchenstadt Alfaro. Am Samstagabend war sie schon in Vaciamadrid angekommen.

Dazwischen fehlen leider einige Ortungen. Mal sehen, ob die noch geliefert werden, um die genaue Route nachverfolgen zu können.

Ronja schon in Spanien

ronja_iconRonja hat ihre Reise recht zügig fortgesetzt. Am Freitagabend (26. August) übernachtete sie in Belgien südlich von Lüttich am Rande eines Waldes. Am nächsten Tag überquerte sie die Grenze zu Frankreich. Die ersten Tagesetappen sind mit gut 100 Kilometern allerdings noch recht kurz.

Am Dienstag änderte sich das, denn Ronja ist 440 Kilometer weit gezogen. Sie war am Morgen in der Chanpagne gestartet und am Abend nördlich von Bordeaux gelandet. An nächten Tag stand eine 240 Kilometer weite Etappe bis an den Fuß der Pyrenäen an. Am Donnerstag (1. September) überquerte sie die Pyrenäen. Ihre letzte Ortung erfolgte um 12 Uhr südlich von Pamplona.

Ronja ist zeitig unterwegs

ronja_iconRonja schien sich schon am 14. August auf den Weg machen zu wollen, denn da verließ sie Bargen in Richtung Süden und überquerte die Unterelbe. Dort flog sie bis nach Bremerhaven und machte dann eine Schleife, um am Samstag, den 20. August wieder nach Norden umzudrehen. Da machte sie sogar einen Besuch bei uns in Bergenhusen, wovon wir allerdings nichts mitbekommen haben.

Am Sonntag (21. August) war sie in den Viermarschlanden in Hamburg. Nun ist sie endgültig auf dem Weg in ihr Winterquartier. Von Hamburg aus ging es zunächst nach Westen Richtung Oldenburg. Hier wurde sie fotografiert. Am Donnertag (25. August) landete sie bereits in den Niederlanden.

Rona während der abendlichen Nahrungssuche bei Eversten, westlich von Oldenburg am Mittwoch - 24. August (Foto: H. Wilken).

Rona während der abendlichen Nahrungssuche bei Eversten, westlich von Oldenburg am Mittwoch, 24. August (Foto: H. Wilken).

Unfall vor dem Wegzug

michael_iconronja_iconDie Jungen von Michael und Ronja sind abgezogen. Kurz vor dem Abflug der Jungstörche passierte aber ein Unfall, an dem ein Storchenjunges tödlich verunglückte. Der Unfall geschah an einem elektrischen Umspannmast ganz in der Nähe des Nestes. Dieser Mast ist durch ein Brett gesichert, auf dem die Störche sicher landen können. Das Junge muss wohl dieses Brett verfehlt haben und ist mit den stromführenden Leitungen in Kontakt gekommen. NABU-Storchenbetreuer Jörg Heyna hat Kontakt mit dem Stormversorger aufgenommen, um eventuelle weitere Schutzmaßnahmen an diesem Trafomast vornehmen zu können.

Kinderreichtum

ronja_iconmichael_iconMichael und Ronja sind kinderreich. Vor gut zwei Wochen konnten fünf Junge beringt werden!

Auch Nachwuchs bei Ronja und Michael

michael_iconronja_iconVor ein paar Tagen war es auch bei Ronja und Michael so weit. Die Jungen schlüpfen. Wir sind gespannt wie viele es in diesem Jahr werden.