Ronja Beiträge

Ronja nicht auf der Mülldeponie

ronja_iconRonja legte ein ungewöhnliches Verfhalten an den Tag. Sie war in den vergangenen Tagen nicht auf der großen Mülldeponie von Vaciamadrid, sondern im Tal des Rio Manzanares, südlich der Deponie. Geschlafen wurde auf den Gebäuden in einem Gewerbegebiet bei Pinto 8,5 Kilometer weiter südlich des Rio Manzanares.

Ronja am Ziel

ronja_iconRonja hat am Donnerstag (1. September) ihre Reise fortgesetzt. Sie übernachtete auf einer Mülldeponie nahe der Storchenstadt Alfaro. Am Samstagabend war sie schon in Vaciamadrid angekommen.

Dazwischen fehlen leider einige Ortungen. Mal sehen, ob die noch geliefert werden, um die genaue Route nachverfolgen zu können.

Ronja schon in Spanien

ronja_iconRonja hat ihre Reise recht zügig fortgesetzt. Am Freitagabend (26. August) übernachtete sie in Belgien südlich von Lüttich am Rande eines Waldes. Am nächsten Tag überquerte sie die Grenze zu Frankreich. Die ersten Tagesetappen sind mit gut 100 Kilometern allerdings noch recht kurz.

Am Dienstag änderte sich das, denn Ronja ist 440 Kilometer weit gezogen. Sie war am Morgen in der Chanpagne gestartet und am Abend nördlich von Bordeaux gelandet. An nächten Tag stand eine 240 Kilometer weite Etappe bis an den Fuß der Pyrenäen an. Am Donnerstag (1. September) überquerte sie die Pyrenäen. Ihre letzte Ortung erfolgte um 12 Uhr südlich von Pamplona.

Ronja ist zeitig unterwegs

ronja_iconRonja schien sich schon am 14. August auf den Weg machen zu wollen, denn da verließ sie Bargen in Richtung Süden und überquerte die Unterelbe. Dort flog sie bis nach Bremerhaven und machte dann eine Schleife, um am Samstag, den 20. August wieder nach Norden umzudrehen. Da machte sie sogar einen Besuch bei uns in Bergenhusen, wovon wir allerdings nichts mitbekommen haben.

Am Sonntag (21. August) war sie in den Viermarschlanden in Hamburg. Nun ist sie endgültig auf dem Weg in ihr Winterquartier. Von Hamburg aus ging es zunächst nach Westen Richtung Oldenburg. Hier wurde sie fotografiert. Am Donnertag (25. August) landete sie bereits in den Niederlanden.

Rona während der abendlichen Nahrungssuche bei Eversten, westlich von Oldenburg am Mittwoch - 24. August (Foto: H. Wilken).

Rona während der abendlichen Nahrungssuche bei Eversten, westlich von Oldenburg am Mittwoch, 24. August (Foto: H. Wilken).

Unfall vor dem Wegzug

michael_iconronja_iconDie Jungen von Michael und Ronja sind abgezogen. Kurz vor dem Abflug der Jungstörche passierte aber ein Unfall, an dem ein Storchenjunges tödlich verunglückte. Der Unfall geschah an einem elektrischen Umspannmast ganz in der Nähe des Nestes. Dieser Mast ist durch ein Brett gesichert, auf dem die Störche sicher landen können. Das Junge muss wohl dieses Brett verfehlt haben und ist mit den stromführenden Leitungen in Kontakt gekommen. NABU-Storchenbetreuer Jörg Heyna hat Kontakt mit dem Stormversorger aufgenommen, um eventuelle weitere Schutzmaßnahmen an diesem Trafomast vornehmen zu können.

Kinderreichtum

ronja_iconmichael_iconMichael und Ronja sind kinderreich. Vor gut zwei Wochen konnten fünf Junge beringt werden!

Auch Nachwuchs bei Ronja und Michael

michael_iconronja_iconVor ein paar Tagen war es auch bei Ronja und Michael so weit. Die Jungen schlüpfen. Wir sind gespannt wie viele es in diesem Jahr werden.

In Bargen ist alles in Ordnung

ronja_iconmichael_iconRonja und Michael haben die Aufregung der letzten Tage gut überstanden. Der Nebenbuhler hat sich nicht mehr sehen lassen. So warten wir, dass sie mit der Brut beginnen.

Michael ist zurück

michael_iconGestern Nachmittag ist Michael in Bargen zurückgekehrt (siehe auch den Kommentar von NABU Storchenbetreuer Jörg Heyna im Gästebuch). Zu dieser Zeit waren Ronja und ihr „Neuer“ am Nest in Bargen. Sie hatten sich in den letzten Tagen dort mehr aufgehalten. Es kam natürlich zu einem Kampf zwischen den beiden Männchen. Aber Michael konnte sich durchsetzen und den Nestbesetzer vertreiben. Offenbar hat Michael einige Schrammen davon getragen. Aber es geht ihm gut. Nun kann auch in Bargen die Brutsaison starten.

Ronja wartet nicht

ronja_iconRonja scheint nicht auf Michael zu warten, denn sie ist noch immer in Delve. Zwar stattete sie ihrem Nest in Bargen den ein oder anderen Besuch ab, doch war sie häufiger in Delve anwesend. Mal schauen, ob sich das ändern wird – oder muss sich Michael eine neue Partnerin suchen?